,,Kochkäs‘ Investment’’
Shownotes
Carsten und Max stellen sich vor – die Köpfe hinter risiq. Ein Tool, das Banken im Risikomanagement revolutionieren soll.
Carsten ist in über 100 Unternehmen investiert und hat Dinge erlebt, die man kaum glauben kann. In dieser Folge packt er aus: Von Erfolgen, die keiner kommen sah – bis zu Momenten, die völlig verrückt klingen.
Und wie kam Max ins Spiel? Eine Begegnung, die eigentlich nie passieren sollte — und jetzt zu einem gemeinsamen Projekt führt, das das Bankwesen auf den Kopf stellen könnte.
Gemeinsam starten die beiden jetzt diesen Podcast, um zu zeigen: 🚀 Innovation entsteht nicht in der Comfort Zone 💡 FinTech braucht mehr Mut 🎙 Und Gründerstories müssen öfter erzählt werden
Los geht’s mit Folge 1: Die Story von risiq – und warum alles erst anfängt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Also die weiß den erstens restauranten.
00:00:01: wie gesagt hörte er er hat aber doch gar nicht hier das dort ein fünder mit der firma.
00:00:05: Und dann sind die losgefahren und haben dann ohne zu fragen die
00:00:08: haben
00:00:09: die wand gestellt dann gesagt hier einen anruf haben sie noch.
00:00:21: Leute wir sind heute bei dem ich will mal sagen ungeplantesten podcast den glaub ich in deutschem gibt.
00:00:26: Wir haben uns kein skript aufgeschrieben gar nichts.
00:00:28: das soll.
00:00:30: Ja ein business podcast sein der einfach mal so offen liegt wer sind die leute.
00:00:34: Wer sind die Motivationen?
00:00:35: Was sind die Motivationen hinter der Kamera, hinter den Businesses?
00:00:39: Was war die Idee dahinter?
00:00:40: Ich meine auch unsere Firma, die ist ja eigentlich aus fast ganz anderem entstanden, hat sich ja komplett gedreht.
00:00:45: Wir sind Carsten und Max und das ist die erste Folge und wir machen das als Introfolge, würde ich mir behaupten, stellen uns mal vor.
00:00:51: Und dann geht es in den offenen und ehrlichem Business Podcast ohne Guide, ohne irgendwelche Inhaltsangaben oder sonst was.
00:00:58: Ohne Sinn.
00:00:59: Ohne
00:00:59: Verstand.
00:01:00: Ohne
00:01:00: Sinn und Ohne Verstand.
00:01:01: Also, wer bist du?
00:01:02: Stell dich mal kurz
00:01:03: vor.
00:01:03: Ey, das ist voll geil.
00:01:03: Also, ich bin Karsten, deswegen auch Karma, Karsten und Max.
00:01:05: Stimmt, das
00:01:06: ist der von Karsten aber.
00:01:07: Ja, genau.
00:01:08: Karma.
00:01:08: Aber ohne R, also nur Karma.
00:01:10: Genau, C-A-M-A.
00:01:12: Genau, ich bin Degas Zehn, der hier jetzt wahrscheinlich mit K geschrieben.
00:01:15: Nein, Karma, genau.
00:01:16: Und warum Karma?
00:01:17: Also erst mal wie Karsten und Max, aber auch, weil wir beide fest an Karma glauben.
00:01:20: ... unter anderem.
00:01:21: Tatsächlich,
00:01:22: ja.
00:01:22: So kam das wirklich zustande.
00:01:23: Wir kamen Geschäft, also erst mal, ich würde mal sagen, ... ... grundlegend stelle ich mich mal vor, ... ... dann stelle
00:01:27: ich
00:01:27: mich mal vor.
00:01:28: Genau, ich bin Max.
00:01:29: Ich bin Mitbegründer ... ... dieser Firma dahinten.
00:01:33: Voll krass.
00:01:33: Rysecue, ... ... wie ursprünglich gedacht, ... ... ja, Risiko-Quantifizierungs ... ... Software für Banken, um ... ... ja, allgemein Risiken ... ... und ... Einflüsse von Umweltrisiken wie E, Environmental oder S wie Social G wie Governance in die Modelle der bestehenden Risiken von Banken mit reinzukriegen.
00:01:52: Sparen multimillionen Euro, sparen an Kosten, sonst was.
00:01:54: Wir kommen gleich im Podcast nochmal drauf, wie das genau funktioniert.
00:01:57: Das ist die Ursprungsgeschichte unserer Zusammenarbeit, dass wir es zusammen gegründet haben.
00:02:01: Ich habe auch noch andere Firmen und Beteiligungen.
00:02:05: Kommen wir auch später drauf zu sprechen.
00:02:06: Ansonsten würde ich mich als Unternehmer bezeichnen.
00:02:10: Unternehmer, Ehemann, Vater.
00:02:12: Koch.
00:02:13: Andere Reihenfolge vielleicht kochen.
00:02:15: Vielleicht kommt eh jemand zuerst, wenn meine Frau zuguckt.
00:02:17: Ja, die kann ja nicht kochen.
00:02:18: Die
00:02:18: kann nicht kochen.
00:02:19: Deswegen kochen die eins.
00:02:20: Genau, wer bist du denn nicht mal vor?
00:02:23: Jetzt bin ich schon dran.
00:02:23: Ja,
00:02:24: du bist schon
00:02:24: dran.
00:02:24: Aber voll süß.
00:02:24: Du hast zu wenig von dir erzählt.
00:02:26: Das kommt auch mal vor, ne?
00:02:27: Da magst
00:02:28: du mich voll der krasse Typ.
00:02:29: Er sieht gar nicht so aus.
00:02:30: Der hat sogar promoviert.
00:02:32: Das ist wie es ist, ne?
00:02:33: Ja, sogar voll dem schweren Fach.
00:02:35: Nee, ich bin Karsten.
00:02:37: Ich bin unter anderem auch Gründer von Reiseq.
00:02:39: Wobei ich bis heute noch nicht ganz verstehe, was wir eigentlich machen.
00:02:41: Aber verkauft sich mega.
00:02:43: Ja, coole Geschichte.
00:02:44: Und was ich viel cooler finde, dass ich nie gedacht habe, dass ich mal ein Podcast mache.
00:02:48: Ich bin seit zwei Wochen auf Instakt war.
00:02:49: Ich habe zwölf Follower.
00:02:51: Vierunddreißig habe geguckt.
00:02:53: Er ist sehr gut.
00:02:53: Vierunddreißig.
00:02:54: Also State heute.
00:02:55: Ist das viel?
00:02:56: Nee.
00:02:56: Schade.
00:02:57: Nee, war nicht.
00:02:58: Vierunddreißig sind
00:02:59: echt nicht.
00:03:00: Mehr als ich Freunde habe.
00:03:02: Ja, okay, okay, aber wer braucht von dir?
00:03:03: Also
00:03:03: vierunddreißig Freunde.
00:03:04: Vierunddreißig Freunde braucht ja keiner.
00:03:05: Ja, auf jeden Fall.
00:03:06: Genau, du bist jetzt die Insta in coole Casten.
00:03:08: Genau.
00:03:08: Ja, bei mir in der Familie.
00:03:09: Meine Frau freut mich nur acht.
00:03:11: Auf jeden Fall ist der Karsten Multi-Unternehmer.
00:03:12: Der Karsten ist scheißreich.
00:03:14: und ist nicht scheißreich, weil er nicht reich geworden ist durch Erbe, sondern weil er sich das ab seit dem neunzehnten Lebensjahr erarbeitet hat.
00:03:22: Ich würde sagen, mir geht es auch nicht schlecht und das soll, glaube ich, die Unterlegung sein von dem, dass wir hier nicht nur Scheiße labern, sondern das auch ein bisschen fundamental, was dahinter ist.
00:03:31: Um dir jetzt das Intro weiterzugeben, du hast mit neunzehn angefangen, LKWs während der einer Unilaufzeit in Mannheim zu fahren.
00:03:40: So in der Art.
00:03:40: Ich habe als Logistikdienstleister angefangen, habe Heimarbeit gemacht.
00:03:45: Das heißt, ich habe also Produkte, damals DirectMailing, das kennt kein Mensch mehr, also Brief, das ist das, wo es eine Briefmarke drauf kommt, man zur Post bringt und es kommt dann in den Briefkasten, quasi der Vorläufer vom E-Mail.
00:03:55: Was hast du mir erzählt?
00:03:57: Hey, was ist das?
00:03:57: Ich wollte mir
00:03:58: was für das Podcast aufheben, dass du auch angeschreibt bist, dass wegen des einer hier rausgeht und sagt, ich habe was gelernt.
00:04:03: Direct Mailing, okay.
00:04:04: Direct
00:04:04: Mailing, ja voll cool.
00:04:05: Da hast du so Adressen gekauft, drauf geklebt, hier erster Kunde, weil hier einen Mann am MT-Halfiton-Studio, die wollten Tonanlagen an Leute verkaufen, die mehr als twenty-fünftausend Mark verdienen.
00:04:14: Mark ist das, was vom Euro kam.
00:04:16: Nicht reichs, Mark, das kam vor der Mark.
00:04:18: Die habe ich nicht mehr erlebt.
00:04:20: Fast noch.
00:04:21: ... und das habe ich dann gemacht, ... ... habe ich so ein Briefumschlag gesteckt, ... ... Adresse draufgeklebt, ... ... Briefmarke draufgeklebt, ... ... nach Postlet-Zahl sortiert.
00:04:29: War das quasi die Grundidee ... ... vor Marketing?
00:04:33: Das war quasi Directmailing ... ... ist eine Form des Marketings, ...
00:04:36: ...
00:04:37: findet man nicht mehr im NDH, ... ... aber das war so das Urmarketing.
00:04:40: Wobei
00:04:41: du hast ja heute immer noch die, ... ... also Directmailing-Form von E-Mail-Mailings, ... ... hast du ja heute auch noch
00:04:44: einen Marketing-Form?
00:04:45: Genau, das war glaube ich verboten.
00:04:47: ...müsste man mal rechtlich prüfen lassen, ne?
00:04:49: Ich glaube, Cold Calling ist auf jeden Fall verboten, das weiß ich.
00:04:51: Das gab's dann auch nicht.
00:04:52: Unter der Bedingung aber, jetzt wird's rechtlich.
00:04:54: Unter der Bedingung, wenn du ... ... die Annahme hast, das dein Gegenüber ...
00:04:58: Es bräuchte.
00:04:59: Es bräuchte und einen Willen oder irgendwie, also bitte, Juristen, nag' ich dich
00:05:02: fest.
00:05:03: Wer braucht keine Haifjahnlage?
00:05:04: Aber so'n Willen hat das mit dir ein Geschäft abzuschließen.
00:05:06: Deswegen könnte ich auch viele Versichere einfach mal Cold anrufen, weil die sagen, Moment mal, ... ... wir haben doch gedacht, der Typ braucht eine Hausratversicherung.
00:05:12: So, deswegen machen auch diese ganzen hier die Hamburg-Mannheimer oder sonst was, keine Werbung oder auch kein Hate, aber die rufen ja auch teilweise an.
00:05:21: Wie oft kriege ich Anrufe her, Herr Glasner?
00:05:22: Wir haben gesehen, Sie sind Geschäftsführer von X und Y. Wir wollen Ihnen eine Versicherung verticken.
00:05:26: Und ich schrei dann jedes Mal ans Telefon.
00:05:28: Ich habe
00:05:29: euch keine Permission gegeben!
00:05:31: Ruf mich nicht mehr an!
00:05:33: Das ist so ein krasser Typ.
00:05:34: Es ist wie es ist.
00:05:35: Auf jeden Fall nervig.
00:05:36: Auf jeden Fall.
00:05:36: Damit habe ich angefangen.
00:05:37: Mein Alten vor das Court, die Rückbanken geklappt, das Zeug vor der Uni.
00:05:40: ... der Druckerei abgeholt, ... ... dann nach der Uni zu irgendwelchen Hausfrauen gefahren, ... ... dann wieder abgeholt.
00:05:45: Und das waren so meine ersten Geschäfte.
00:05:47: Und dann hat sich das immer weiterentwickelt und ... ... dann habe ich irgendwie Spaß dran gefunden, ... ... Firmen zu gründen und habe eigentlich so jeden Mist gemacht.
00:05:54: Hat auch mal ein Restaurant, das weißt du auch noch nicht.
00:05:56: Ja, ein italienisches Restaurant sogar.
00:06:00: Das lief echt super.
00:06:00: Das hat mich fast in den Knast gebracht.
00:06:03: Wie?
00:06:03: Wieso hat sich fast in den Knast gebracht?
00:06:04: Ja, weil ich natürlich nie da war.
00:06:06: Und meine Jungs, die haben natürlich dann zwei Rinderländen fürs Restaurant gekauft und zwei für zu Hause und alles über die Bücher laufen lassen.
00:06:12: Dann kam das Finanzamt und meinte, es sind vier Rinderländen eingekauft, aber nur zwei verkauft.
00:06:16: Da haben wir wohl zwei Schwarz verkauft.
00:06:18: Ich habe natürlich keinen Euro-Schwarz-Geld gemacht.
00:06:21: Und dann haben der Zoll mal meinen Bürokstürm.
00:06:23: Das war dann richtig lustig.
00:06:24: Was sagst du im Büro drin oder
00:06:25: was?
00:06:26: Also die war jetzt in den ersten Restaurants, dann hab ich gesagt, hörte, Herr Erd, der hat ja aber doch gar nicht hier, das ist dort ein Firma.
00:06:31: Und dann sind die losgefahren und haben dann ohne zu fragen, die
00:06:34: haben deine Momente
00:06:35: an die Wand gestellt.
00:06:35: Dann gesagt hier, einen anrufen haben sie noch.
00:06:37: An die Wand gestellt.
00:06:38: Aber stopp, man muss glaube ich ganz kurz Kontext dazu erzählen.
00:06:41: Das Karstenunternehmen hat mit fünfhundert Mitarbeitenden, also das ist ein fettes Unternehmen so.
00:06:48: Und die kamen in das Unternehmen rein wegen dem Restaurant.
00:06:50: Ja, ja, klar.
00:06:51: Die haben natürlich gedacht, mit Italiener kann ich nichts holen.
00:06:53: Und wenn Deutschland Restaurants, wir können aber so holen.
00:06:54: ... dann nageln wir den gleich fest, ... ... weil der Italiener ist ja gleich nach Palermo abgehauen, ... ...
00:06:58: und
00:07:00: dann sind die da gekommen, ... ... und dann haben die das hier.
00:07:02: Ich distanziere
00:07:03: mich von dieser Aussage.
00:07:04: Ich liebe Italiener.
00:07:06: Und Palermo ist voll schön.
00:07:07: Palermo
00:07:07: ist wirklich schön.
00:07:08: Warst du mal in Palermo?
00:07:09: Nee, erzähle aber weiter über die Geschichte.
00:07:11: Ich bin voll drin gerade.
00:07:12: Also du wurdest dann richtig mit Handschellen?
00:07:13: Nein, soweit gab es nicht, ... ... aber die müssen halt aufpassen, ... ... dass noch irgendwelches Sachen löchst ... ... oder vernichtest oder sonst irgendwas.
00:07:19: Das heißt, du musst dich dann hinstellen ... ... und da bleibt einer bei dir, ... ... dann erklären dir, worum sie da sind.
00:07:23: Dann hab ich gesagt, okay, versteh ich, dann rufst du deinen Steuerberater, deinen Anwalt an und dann ging das ganz gesittet zur Sache.
00:07:29: Und wir konnten es dann auch relativ gut aufklären, also ich bin dann auch straffrei da rausgekommen, war das Restaurant, hab ich dann verkauft, wenn jemand einen Restaurant haben will.
00:07:37: Also deswegen auch Learning, was man nicht machen sollte, man sollte eigentlich keinen Restaurant betreiben.
00:07:41: Wenn man nicht jeden Tag selber drin steht.
00:07:43: Oder du bist der Gastro.
00:07:44: Genau, das ist auch der Grund, warum gute Restaurants keine Filialen haben.
00:07:48: Luigi gibt es nur bei Luigi.
00:07:50: Es gibt aber keine sieben Luigi's.
00:07:51: Wenn laufen sechs nicht.
00:07:53: Tatsächlich.
00:07:53: Wie heißt noch mal der Italiener in Waldorf?
00:07:56: Nicht Luigi.
00:07:57: Nee.
00:07:58: Nicht Matteo, äh, Monetta.
00:08:01: Mit Vornamen.
00:08:01: Ach so, Martino.
00:08:03: Martino, genau.
00:08:03: Martino,
00:08:04: Martino.
00:08:05: Genau, Martino würde nur laufen, wenn Martino halt da ist.
00:08:07: Nö,
00:08:07: ist es.
00:08:07: Weil wenn du da bist, sagst du, Martino, was soll ich heute essen, wenn Martino da ist?
00:08:10: Ja.
00:08:11: Martino ist geil.
00:08:12: Martino finde ich cool.
00:08:12: Schau dann an Martino.
00:08:13: Der ist echt geil.
00:08:14: Ja, ist auch ein guter Name.
00:08:15: Ja, ich finde ihn echt cool.
00:08:17: So, okay.
00:08:17: Das heißt, du bist dann... Okay, fast verhaftet worden, aber das haben wir, glaube ich, ein paar Schritte übersprungen.
00:08:23: Wir gehen dann, glaube ich, auch noch mal detailreich auch in meine Historie rein, können wir auch machen.
00:08:26: Also, weil ich das jetzt nicht ganz check, wann hast du dieses Restaurant gegründet und wo war da irgendwann der Aufbau deiner Firma?
00:08:32: Du bist ja nicht aus dem Nichts gekommen und hast auf einmal Multi-Million-Unternehmen aufgebaut.
00:08:36: Ich habe mit der Firma angefangen, mit der Logistik.
00:08:38: Dann haben wir uns spezialisiert auf Pharma-Logistik, hochwertige Logistik.
00:08:41: Wann?
00:08:42: Zeit?
00:08:42: Ich brauche einen Zeithorizont.
00:08:43: ... zwei, drei und zwanzig oder irgend sowas.
00:08:45: Also mit
00:08:46: neunzehn gegründet, ... ... mit zwei, drei und zwanzig auf einmal ... ... Pharma-Logistik.
00:08:48: Genau.
00:08:49: Wie kommt man da dran mit, ... ... also sorry, ... ... du bist ja ein, zwei Jahre ...
00:08:51: Ich habe so Kurierfahrten gemacht, ... ... dann habe ich gesehen, ... ... okay, für eine Firma, ... ... für die ich Kurierfahrten gemacht habe, ... ... die haben immer viel zu verpacken, ... ... und dann habe ich zunächst gesagt, ... ... kann ich euch da helfen, ... ... dann hatten die immer Stress, ... ... weil die Freitags um eins zugemacht haben, ... ... und habe ich gesagt, ... ... geht mir die procken, ... ... Freitag um eins, ... ... Montag hat das sie wieder.
00:09:06: Dann habe ich das Freitags abgeholt, ... ... habe das zu meinen Hausfrauen gefahren, ... ... die haben sich gefreut, ... ... weil Was?
00:09:13: Zu
00:09:13: den Leuten persönlich nach Hause gefallen?
00:09:15: Ja.
00:09:15: Das ging damals halt, ne?
00:09:16: Da würdest du heute halt ein Knast kommen.
00:09:17: Geht heute auch
00:09:17: noch.
00:09:18: Meinst
00:09:18: du?
00:09:19: Ich mach das heute immer noch.
00:09:20: Okay, aber mittlerweile bei dir im Lager.
00:09:22: Ne, wir haben immer noch Heimarbeiter.
00:09:24: Wir haben Heimarbeit.
00:09:24: Wir machen
00:09:25: vierzig Prozent unserer Produktion in Heimarbeit.
00:09:27: Was?
00:09:28: Voll krass.
00:09:29: Hochgradig qualifiziert, abgenommen, ISO, TÜV, alles geprüft.
00:09:33: Wir sind die Einzigen auf der Welt, die das können.
00:09:35: Wir haben ein eigenes System dafür entwickelt.
00:09:37: What?
00:09:37: Wusstest du auch nicht?
00:09:38: Ist das
00:09:38: patentiert?
00:09:39: Natürlich.
00:09:40: Natürlich nicht.
00:09:41: Ah so, ich wollte
00:09:42: gerade sagen.
00:09:43: Das ist Patent für Heimer bei.
00:09:44: Nein, ich weiß
00:09:45: nicht, weil sie brauchen ja auch ihre Zeltikationen
00:09:47: und so.
00:09:47: Nein, aber die Software dazu, das Doing und so weiter, das ist nicht patentiert, aber das können nur wir, das glaubt man nicht, wir sind die einzige Firma auf der Welt, die das offiziell darf.
00:09:56: Bei dem großen Anbieter dürfen wir den nennen?
00:09:58: Nein,
00:09:58: natürlich nicht.
00:09:59: Also ein großer Pharmaanbieter, den du das machst?
00:10:02: Ja.
00:10:03: Okay, krass.
00:10:03: Und
00:10:03: das ist halt toll, du kriegst super.
00:10:05: Aber wie kamst du?
00:10:05: Du
00:10:05: musst doch irgendwie einen Kontakt gehabt haben.
00:10:07: Das ist wie, als mir einer erzählt hat, er wird auch übrigens bald ein Podcast-Gast, der macht zweihundert Millionen mit Handys.
00:10:13: Also wie?
00:10:14: Also du musst doch irgendwann mal angefangen haben, ein Handy in die Hand zu nehmen, das zu verkaufen.
00:10:18: Also wie hast du angefangen, dieses Unternehmen zu bekommen?
00:10:22: Von dir die waren?
00:10:23: Ja, ganz klein.
00:10:24: Du fängst an, machst Kurierfahrten, dann tust du was umlabeln, dann tust du das machen.
00:10:28: Eigentlich
00:10:29: müssen wir die nennen.
00:10:29: Das interessiert euch sehr.
00:10:30: Nein, auf keinen Fall.
00:10:31: Okay, auf keinen Fall.
00:10:31: Darf ich auch nicht.
00:10:32: Okay, es geht nicht.
00:10:33: Wir durften
00:10:33: ja auch, als wir Selfmade gedreht haben, keine Produkte zeigen.
00:10:36: Wir mussten alles abdecken, alles abkleben
00:10:38: und so.
00:10:38: Okay, okay, okay, okay,
00:10:39: okay.
00:10:39: Wo waren wir?
00:10:40: Auf jeden Fall, long story short, habe ich das gemacht.
00:10:42: Dann habe ich irgendwann angefangen, Taschen zu nähen, bin nach China.
00:10:45: Wie
00:10:46: fängt man an, Taschen zu nähen?
00:10:47: Weil die gesagt habe ich...
00:10:48: Ich habe zwei linke Hände, das sieht man hier voll die Schnittverletzung krasser.
00:10:51: Deswegen bin ich auch zu spät heute.
00:10:52: Aber
00:10:52: haben die einfach gesagt,
00:10:53: haben die
00:10:54: einfach gesagt, wir wollen, dass du... Alter, das ist
00:10:56: geblutet.
00:10:56: Wir wollen, dass du das, wir wollen jetzt, dass sie Taschen für uns nähen.
00:10:59: Nee, ich habe gesagt, ich habe das, ich habe mir das Zeug verpackt.
00:11:01: Ich habe gesehen, dass sind Taschen dabei, die kommen aus dem Schwarzwald.
00:11:04: Ja, das kann man auch billiger machen.
00:11:05: Da habe ich mir überlegt, wo kann man billig produzieren?
00:11:07: Das war sießundneunzig, fünfundneunzig.
00:11:10: Und dann habe ich überlegt, okay, da war noch kein mehr, da war die alle nicht geboren hier.
00:11:13: Ja.
00:11:14: Ari, du auch nicht.
00:11:16: Und dann habe ich das hier in China.
00:11:19: Und dann bin ich nach China, nach Hongkong geflogen und habe mir einen Scout gesucht.
00:11:22: China ist ja nicht Hongkong, Hongkong ist nicht China.
00:11:24: Damals war Hongkong noch britisch.
00:11:25: Ah, okay, ja, genau.
00:11:26: Ja,
00:11:26: und bin dahin geflogen, aber in Hongkong, die konnten halt Englisch.
00:11:28: Und das war so ein Deal, dann habe ich mir einen Scout gesucht, habe in Taiwan einen Lieferant gesucht.
00:11:32: Wie hast du einen Scout gesucht?
00:11:33: Über das Hongkong Treaty Vennable Council in Frankfurt.
00:11:37: Ich brauche jetzt in China irgendein, der Englisch spricht und der mir da so Fabriken vermittelt.
00:11:42: Und dann bin ich dahin geflogen und zwar wirklich plechner, vierzehn Stunden und keiner von euch wird es mir wissen.
00:11:47: Damals war der Flughafen in Hongkong in der Innenstadt.
00:11:50: Du bist da reingeflohen, da hast du eine extra Ausbildung als Pilot gebraucht, dass du landen darfst.
00:11:54: weil extrem kurze Landebahn und du bist zwischen den Hochhäusern rein.
00:11:58: Ich schwöre bei Gott, ich hab einen nackten Chinesen aus der Dusche kommen sehen.
00:12:01: Es war genauso.
00:12:03: Meine Augen waren zehn Minuten blind.
00:12:04: Sie wollten mein Herz schützen.
00:12:05: Es war genauso.
00:12:06: So krank.
00:12:07: Es war genauso.
00:12:08: Und es war also wirklich scary, dass das also heute, also mit nine eleven oder so, wenn der Mann nach links gezogen hätte, dann hätten sie nur noch eins, vier Milliarden.
00:12:16: Also das war so ein krasser Move.
00:12:19: Ich distanziere mich auch von dieser Aussage.
00:12:21: Und das Schlimme war, ich hab... In der klassischen Fünfer-Reihe Mitte und die Frau neben mir kam aus Hamburg, die hatte schon zwei Flugstunden hinter sich.
00:12:30: Woher
00:12:30: wusstest du das?
00:12:31: Und
00:12:31: weil die mir, Achtung, vierzehn Stunden lang zwei Sachen gemacht hat, die Hand zerquetscht und das Ohr abgekaut, die hatte nämlich Flugangst, solche Menschen gibt's.
00:12:39: Und die hatte vierzehn Stunden Flugangsten, hat geschwitzt und hat die ganze Zeit meinen, dann darf ich ihre Hand nehmen.
00:12:44: Und ich dachte, das braucht die nur beim Start.
00:12:46: Wie alt warst
00:12:46: du da?
00:12:47: Ja, ja, fünfundzwanzig.
00:12:48: Und das sah ich echt gut aus.
00:12:50: Und dann hat die meine Hand so gequetscht, vierzehn Stunden lang, ich konnte kaum schlafen.
00:12:53: Und immer, wenn ich gepennte, hat die mir so gedrückt und so, war die Hölle, es war die Hölle, es war die Hölle, es war die Hölle.
00:12:58: Habt ihr
00:12:58: die Nummern ausgetauscht?
00:13:01: Ich hab versucht, alles zu vergessen, was mit der Frau zu tun hat.
00:13:03: Die war nicht mal hübsch, wenn sie nicht hübsch gewesen wäre.
00:13:06: Dann hätte ich sie auch mal gedrückt.
00:13:08: Aber die wolltest du nicht drücken, nicht für Geld.
00:13:13: Also die Menschen mit Fluggangs sind mir suspekt.
00:13:15: Nein, Scherz, ich liebe Menschen mit Fluggangs.
00:13:18: Nein.
00:13:18: Und da bin ich dann da gelandet.
00:13:20: Und unser
00:13:20: Producer hat auch Fluggangs.
00:13:21: Genau.
00:13:21: Auf jeden Fall bin ich dann da gelandet und war dann von Kohlen.
00:13:24: Und ich habe mir dann gewünscht, ich habe so einen Tick früher gehabt, ich bin ja Zeltlagerkinder, ich bin ja im Zeltlager groß geworden, weil meine Eltern keine Kohle für Urlaub hatten.
00:13:32: Und da ich dann, wenn ich mal irgendwann Kohle habe, wohne ich in den zehn besten Hotels der Welt.
00:13:36: Moment, wir verlieren uns gerade.
00:13:38: Du, wir waren jetzt gerade im Landeanflug in Hongkong.
00:13:41: Ja, genau.
00:13:42: So, jetzt bin ich gelandet.
00:13:43: Du bist gelandet?
00:13:43: Jetzt wollte ich erzählen, wo ich hingegangen habe, wo ich übernachtet habe.
00:13:47: Genau, dann habe ich zehn besten Hotels der Welt, da habe ich geguckt, okay, es gibt jetzt das Beste, war damals in Bangkok.
00:13:52: Stopp, stopp, stopp, du warst twenty-fünf.
00:13:54: Ja.
00:13:55: Wie viel Geld hat das so mit twenty-fünf?
00:13:57: Genug, um ihren Hotel zu leisten, aber nicht genug für ein Business
00:13:58: Class.
00:13:58: Nein, nein, nein, dann mach's andersrum, dann mach's andersrum, weil es ist ja auch wirklich interessant für Leute, weil was ist Geld?
00:14:02: Ich meine, du kannst ja auch mit einer Million Euro das teuerste Hotel bereisen, das heißt nur, wie lang kannst du es machen?
00:14:07: Reden wir von einem zweistelligen Bereich, wo du damals mit fünfundzwanzig schon vermögend warst.
00:14:13: Ich möchte dich nicht drauf eignen.
00:14:14: Mann, jetzt sag, wenigstens zweistellig.
00:14:15: Zweistellen ja oder nein?
00:14:16: Nein, sag ich nicht.
00:14:19: Okay.
00:14:20: Langweilig.
00:14:23: Lass mich trotzdem erzählen.
00:14:23: Okay.
00:14:24: Auf jeden Fall war ich dann in einem Hotel und war dann in China.
00:14:28: Und ich war damals noch jung.
00:14:31: Und dann habe ich mit diesem Typ, wo ich die Hallen gemietet habe, wie ich dann mit unserem Sohn abends essen gegangen.
00:14:36: Und dann die Kinesen vertragen ja kein Alkohol.
00:14:39: Und dann hat er gewusst, ich bin aus Deutschland, er war angeblich Hongkungssteigster Biertrinker.
00:14:43: Und ich komme ja aus der katholischen Jugend, also Sixpack Gang.
00:14:47: Ich bin quasi mit dem Fassbier aufgewachsen.
00:14:49: Katholische Jugend?
00:14:51: Wer geht in die katholische Jugend?
00:14:53: Alle,
00:14:53: die kein Geld von Urlaub haben und gerne billig Bier saufen.
00:14:55: Okay, wir machen weiter.
00:14:57: Ja, und dann bin ich dahin und dann hat er so ein Pitch auf den Tisch gestellt mit fünf Gläser, weil wir waren zu fünft.
00:15:02: Und dann haben wir gesagt, wir zählen jetzt die Gläser.
00:15:04: Und dann hab ich den Pitcher genommen, hab ihn abgeext, hab auf dem Boden, auf dem Tisch gestellt, das ist wie ein Masken.
00:15:09: Und dann hab ich gesagt, so, wir zählen die Pitcher.
00:15:13: Und dann war's vorbei, da hat er so gesoffen, dann ist er mich noch heimzufahren und ist am Lexus.
00:15:17: Der ist gefahren?
00:15:18: Ja, aber nicht mehr weiter.
00:15:19: Er ist dann irgendwo gegen geknallt, hat einen Kumpel geholt, der ist dann weitergefahren.
00:15:22: Das musst du mir überlegen, wie krank diese Story ist.
00:15:25: Der ist dann irgendwo dagegen gefahren, so, komm, scheiß drauf, weiter.
00:15:28: Genau.
00:15:29: Das waren dann so meine ersten Tage in Hongkong, dann bin ich nach Shenzhen drüber, das war dann Festland China.
00:15:34: Und das war auch unfassbar krass.
00:15:36: Schensen heute einer der zehnträuersten Städte der Welt.
00:15:38: Damals ein Fischerdorf.
00:15:41: Und ich bin dahin und hatte Fehler gemacht.
00:15:43: Und zwar, da musst du mit der Straßenbahn hinfahren.
00:15:45: Dann bin ich aus der Straßenbahn ausgestiegen zum Taxi.
00:15:48: Du musst mit der Straßenbahn quasi die Grenze überqueren.
00:15:51: Das ist ein bisschen komplex.
00:15:51: Schensen, kommst du von Hongkong?
00:15:53: Hongkong
00:15:53: Schensen, das ist wie man an den Blutbeschaffen.
00:15:55: Ich weiß
00:15:55: genau, aber es
00:15:56: rennt euch ja trotzdem Wasser.
00:15:58: Oder nicht?
00:15:59: Nee,
00:15:59: nicht, nee.
00:16:00: Hongkong ist mit Land mit Schäsen
00:16:02: gewohnt.
00:16:02: Ja klar, es gibt, es gibt, also Hongkong ist geteilt.
00:16:05: Es gibt ein Teil Hongkong, das ist quasi Wasser umgeben.
00:16:07: Ich kenne
00:16:07: nur einen in Hongkong.
00:16:08: Und dann geht's, dann geht's, das ist eine Stadt, aber diese Stadt ist quasi, also das eine ist im Wasser, das andere ist am Festland dran.
00:16:14: Siehst du mal, wie unbelesen ich bin.
00:16:15: Ja, macht nix, auf jeden Fall bin ich da... Hast du das gewusst?
00:16:18: Ja, alle schüttelte
00:16:18: Köpfe.
00:16:19: Und hatte mir aus Hongkong noch eine Dose Cola mitgenommen, hab die dann auf dem Weg zum Taxi getrunken.
00:16:24: Und dann sehen, es ist ungelogen, knapp dreißig chinesische Kinder auf mich zugerannt.
00:16:28: und wollten diese Kohlerdose haben.
00:16:30: Da müsste man jetzt einfach mal einen Geschichtslehrer einladen, der uns mal kurz beschreibt oder auch einfach einen chinesischen Menschen, der in dieser Zeit gelebt hat, wie das gewesen sein muss.
00:16:39: Fünfe und neunzig in China gelebt hat.
00:16:40: Kann
00:16:40: ich dir sagen, ich war ja mehrmals da.
00:16:42: Das war echt krass, weil ich war, also die Chance ging es nur.
00:16:45: Ich erzähle jetzt gerade zu Ende.
00:16:46: Dann ist dieser Taxifahrer ausgestiegen und hat diese Kinder weggetreten, dass sie überhaupt in mein Taxi reinkommen.
00:16:51: Also total brutal.
00:16:52: Dann bin ich dann zur Fabrik gefahren.
00:16:55: Und als dann Feierabend war, ich hab immer jede Fabrik, die ich gearbeitet oder die mit mir gearbeitet, mir angeguckt, weil ich wollte nicht, dass da Sträflinge oder Kinder arbeiten.
00:17:03: Das war mir ganz wichtig.
00:17:04: Du hast
00:17:05: damals quasi der erste Nachhaltigkeitsbeauftragte.
00:17:07: Ja, volle Kanne.
00:17:08: Also ich war quasi ISG hoch vier.
00:17:09: Nee,
00:17:09: aber mal Spaß beiseite.
00:17:10: Ich meine, das haben mir heutzutage die größten Konzerne der Welt im Pakistan bis jetzt immer noch nicht umgesetzt.
00:17:14: Genau.
00:17:14: Da bist du persönlich hin, hast genug, dass es damals
00:17:16: schon nicht so war.
00:17:16: Ich hab seit für mich arbeiten keine Kinder, keine Sträflinge.
00:17:19: Und dann bin ich dahin, hab mir das angeguckt, wo die schlafen, wo die essen und so weiter.
00:17:23: Dass das alles passt.
00:17:23: Alles überprüft.
00:17:24: Alles überprüft.
00:17:25: Und dann musste ich mich mittags, als das Schichtwechsel haben, auf dem Balkon, das ist der Film, da war das so ein Riesenbüro mit dem Balkon, hinstellen und musste diesen ganzen Chinesen zuwinken, weil die noch nie in dem Leben Europäer gesehen haben.
00:17:36: Boah,
00:17:37: Krings.
00:17:37: Und das Schlimme ist, ich bin ja nicht groß, ich bin ja nur eins-achtzig, aber in China war ich quasi der Dirk Nowitzki von Shenzhen.
00:17:42: Krass, dass du das sagst, weil ich war ja auch in Shanghai ein halbes Jahr oder was oder vier Monate, keine Ahnung.
00:17:48: Ich fand das auch total crazy, weil ich war mit einem Kumpel, Chris, und er ist ein bisschen größer noch als ich, der ist ein neunzig, in dem haben die Random auf der Straße Babys in die Hand gedrückt, obwohl Shanghai, ne?
00:17:58: Da hat niemand Englisch gesprochen.
00:18:00: Als ich auch da war, ich war zwei tausend dreizehn oder so da, zwei tausend vierzehn.
00:18:04: Ich fand das total geil und interessant, aber ich habe immer gedacht, Shanghai, dadurch, dass das halt so eine Riesenmetropole ist, irgendwie fünfundzwanzig mit den Leuten leben da oder was.
00:18:11: Dass du da irgendwie so einer
00:18:12: groß gewachsen sein
00:18:13: könnte einer groß gewachsen sein oder könnte einer schon mal in europäer gesehen haben?
00:18:16: aber das war wirklich krass.
00:18:19: Dass du dass du da so exot warst also fühle ich heute noch also zum heutigen zeitpunkt immer noch.
00:18:25: Aber ich fand es positiv exot zu sein ich fand es witzig.
00:18:28: Ja
00:18:28: ich
00:18:29: habe mich nicht rassistisch behandelt.
00:18:30: Ich habe immer die angewohnheit mir städte anzugucken.
00:18:35: Ich wollte ja im architekt werden aber ich bin total unkreativ.
00:18:37: Ein bisschen blöd für den Schum.
00:18:39: Und da bin ich dann auch nicht mehr in Schensern, sondern ein Examen, das ist nochmal vier Stunden weg von Hongkong, weil jedes Jahr musste ich weiter ins
00:18:44: Ebenland.
00:18:44: Werd ich oder?
00:18:45: Also, nee, so hoch oder so?
00:18:47: Hauptsache weg.
00:18:48: Okay, Hauptsache weg, ja.
00:18:49: Ja, und da musste ich halt hin, weil die Fabriken wurden immer teurer.
00:18:52: Du musstest immer weiter ins Ebenland gehen, weil die Küste wurde immer teurer vom Lohnniveau her.
00:18:56: Ist ja auch der größte Polation.
00:18:57: Genau,
00:18:57: und dann bin ich da spazierengegangen und da kam auf einmal dann die Polizei.
00:19:01: Und dann haben die immer nachher mal Ausweis gefragt, dann haben die meinen Reisepass genommen und sind weggefahren.
00:19:06: Und dann bin ich zurück zu meiner Fabrik und hab gesagt, eben war die Polizei, dann hat mein Reisepass geklaut.
00:19:12: und die so, alles klar, wir machen hier fertig und dann fahren wir zur Wache.
00:19:17: Und dann sind wir zur Wache gefahren und dann sind wir dahin und haben die gesagt, es war ja nicht schwer rauszukriegen, wem der Reisepass gehörten als einziger Europäer im Umkreis von vierhundert Kilometern.
00:19:27: Und dann die gesagt hier, der hat seinen Reisepass hier abgenommen, gekriegt.
00:19:32: Und am Dix hat ja gar kein Problem.
00:19:33: Wir haben ja gesehen, ist ein Europäer.
00:19:36: Wir wollten sicher gehen, dass er nicht geklaut wird.
00:19:38: Wir haben ihn an uns genommen und gegen der Verwahrgebühr kriegt er natürlich wieder zurück.
00:19:42: Und dann habe ich dann so Scheine auf den Tisch geworfen, da hat man Reisepass wieder gekriegt und ich durfte dann auch wieder heim.
00:19:49: Verwahrgebühr.
00:19:51: Auf jeden Fall uns zu Ende zu bringen, wem am Restaurant.
00:19:55: Da bin ich irgendwann nach Korea gegangen, habe eine Fensterfrippe aufgebaut, das erzähle ich später, warum, weshalb.
00:19:59: Und in Korea und als auch in China hatte jeder Typ ein eigenes Restaurant.
00:20:03: Jeder Geschäftsmann, der was auf sich
00:20:05: gehalten
00:20:06: hat, hat ein Restaurant.
00:20:06: Ich war in China im Restaurant filmt, ich war in Anzang, in Seoul.
00:20:10: Und so kam das mit
00:20:10: dem Restaurant von dir in Deutschland?
00:20:12: Genau,
00:20:12: und dann wurde mein Lieblingsrestaurant verkauft, dann habe ich gedacht, boah, ich mache es wie die Koreaner.
00:20:16: Okay, verstehe.
00:20:16: Ich kaufe mir mein Restaurant.
00:20:18: Löhne Idee.
00:20:19: Also jetzt haben wir zumindest den gedanklichen Close gehabt zu dem Restaurant, aber wie ... Also nochmal, neunzehn gegründet, zweiundzwanzig fette Kohle verdient, fünfundzwanzig, willst du nicht sagen, ob du zweistellig warst, warst in China und dann hast du in China diese Taschen nähen lassen, diese Fabrik überprüft, alles schön und gut.
00:20:40: Und wie, also von was reden wir da?
00:20:43: von von Taschen?
00:20:44: als Fünfundzwanzigjähriger?
00:20:45: Was hast du da umgesetzt?
00:20:46: Ich meine, Umsatz ist ja okay, du kannst ja Nullprozent Marge gehabt haben oder Fünfzig Prozent Marge.
00:20:50: Wie viel Umsatz hast du in diesem Jahr China gemacht?
00:20:53: Oder wie lange ging die sich hin?
00:20:54: Also
00:20:54: wir haben wirklich hunderttausende von Taschen produziert.
00:20:57: Hunderttausende.
00:20:58: Wir haben
00:20:58: mit zwanzig Fußcontainer, vollcontainer angefangen und haben dann sicherlich im Monat mindestens ein vierzig Fußcontainer importiert, wenn er sogar zwei.
00:21:06: Wie viele passenden Container?
00:21:08: Taschen?
00:21:09: Hunderttausend, hundertfünfzigtausend.
00:21:11: Das heißt, du hast mal pro Monat ein vierzig Fußcontainer gemacht oder was?
00:21:14: Ich habe sicherlich zwei bis drei Millionen Taschen im Jahr verkauft.
00:21:17: Zwei bis drei Millionen Taschen?
00:21:18: Ja.
00:21:19: Was war der VK?
00:21:22: Musste ja dann auch nicht sagen, den Eker, da kann man ja auch keine Rückschlüsse schließen.
00:21:26: Größer ein Dollar.
00:21:27: Ey, meine Fresse.
00:21:29: War es fünf oder?
00:21:30: War irgendwas zwischen, also das war unterschiedlich, sag ich mal zwischen drei und zehn Dollar zu einer Tasche gekostet.
00:21:36: Also einfach mal mit diesen Taschen so zwischen fünf und zehn Millionen Umsatz gemacht.
00:21:39: Ja.
00:21:39: So.
00:21:40: Mit fünf und zwanzig.
00:21:41: Ja.
00:21:42: Und hat es aber auch noch dein Nebenbusiness mit den Verpackungen, die ihr sowieso in Deutschland gemacht habt?
00:21:45: Genau.
00:21:47: Wir nähern uns, Leute.
00:21:48: Irgendwann, ich weiß euch, in diesem scheiß Podcast.
00:21:52: Also dieser Serie, was weiß ich?
00:21:54: Vielleicht läuft es ja auch in das Hören zumindest mal ab.
00:21:56: Also bei drei Hörern mache ich das weiter.
00:21:59: Bei drei Hörern nach dieser Folge.
00:22:00: Bei drei Hörern, die nicht mit uns verwandt sind.
00:22:02: Bei drei Hörern, die nicht mit uns verwandt
00:22:03: sind.
00:22:03: Okay, einer darf verwandt sein.
00:22:04: Einer
00:22:05: darf verwandt sein.
00:22:06: Und ich glaube nicht, dass die Nicole reinhören wird.
00:22:09: Oder meinst du, die hört den Podcast?
00:22:10: Weil die Nessie ist mein größter Fan.
00:22:11: Die Nessie ist meine Frau.
00:22:13: Ich glaube,
00:22:13: meine Frau schäumt sich nur.
00:22:14: Echt jetzt?
00:22:15: Als die Nessie, also kurz, ich weiß jetzt nicht, wann wir publischen, aber wir kriegen ja auch eine Amazon Prime Folge in a Selfmade.
00:22:23: Und da, die Nessie hat sich diesen Rohrschnett, ich glaube, dreimal angeguckt.
00:22:28: Dreimal hintereinander, die fand das so toll, die war so stolz, die war so glücklich.
00:22:32: Ich werde berichten, was meine Frau so.
00:22:33: Ja,
00:22:33: ich bin auch mal gespannt.
00:22:35: Okay, krass.
00:22:36: Und dann... Wie gesagt, warst du in den XXV und dann bist du zurückgekommen nach Deutschland?
00:22:41: Oder hast du da gelebt oder warst du immer wieder da?
00:22:43: In Korea
00:22:43: habe ich mal so ein paar Wochen am Stück gelebt.
00:22:45: Warte mal, wann warst du in Korea?
00:22:48: Wir waren jetzt gerade in China.
00:22:48: Auch so, gleiche Zeit.
00:22:50: Also, sechsundundch war die Arschenkrise, kurz davor war ich da.
00:22:53: Also auch so...
00:22:54: Was hast du in Korea gemacht?
00:22:55: Fensterfabrik.
00:22:56: Warte mal, warte mal, warte mal.
00:22:57: Du hast parallel zu deinen Taschenproduktionen, zu deiner Firma in Deutschland.
00:23:01: Ja.
00:23:02: Sorry, zu deiner Firma in Deutschland und... Noch in Korea eine Fensterfabrik aufgebaut.
00:23:10: Und ich höre von manchen Leuten, sorry, dass ich mich nicht gemeldet habe.
00:23:14: Ich habe bis um fünf gearbeitet.
00:23:17: Ich
00:23:17: habe noch nebenbei studiert.
00:23:19: Er hat nebenbei studiert noch.
00:23:21: Was ich sage, Korea war cool.
00:23:22: Da habe ich wirklich sechs Wochen, acht Wochen gewohnt.
00:23:25: Und zwar in dem Kinderzimmer.
00:23:27: Also ich hatte einen Kumpel, der hat Modelleisenbahnen hergestellt.
00:23:30: Und der hat dann zu mir gesagt, du ... Korea gesagt, ich wollte irgendwas machen noch.
00:23:34: Und da ich gesagt, du Stefan, wir siehst es aus, hast eine Idee.
00:23:36: Komm, wir fliegen mal nach Korea.
00:23:37: Da habe ich mir das angeguckt und da habe ich gesehen, dass die total beschissene Fenster haben.
00:23:42: Und dann habe ich gesagt, wir müssen Fenster für die Koreaner bauen, weil die stehen voll auf so Holzimitation und so.
00:23:47: Und da haben wir das zusammen gemacht, also ich und mein Kumpel zusammen.
00:23:50: Und dann haben wir in Deutschland Maschinen gekauft.
00:23:52: ... haben vor dem Typ verordnet.
00:23:53: Der
00:23:53: war da auch so vor dem Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr
00:23:55: zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr zum Jahr ... ...
00:24:05: zum Jahr zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr
00:24:12: ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum
00:24:16: Jahr ... ... zum Jahr ... ... zum Jahr ...
00:24:17: Und das Schöne ist ja, weiß man vielleicht nicht, in Korea ist es ja so, dass die Frau der Boss ist.
00:24:20: Also bei uns ist es ja genauso, aber in Korea... Los,
00:24:23: wir dürfen uns manchmal
00:24:23: vor uns... Ja, genau, aber man kann es als deutscher Mann noch einbilden, dass man was zu sagen hat.
00:24:27: Der Koreaner, es ist ganz komisch, wenn der aus dem Haus geht, sagen wir mal, der war bei dem, die Kippen lädt, dann tut er nur die Schachtel in die Hand, dann rennt die Frau los, nimmt die Schachtel, geht eine neue Schachtel, kauft sie ihm wieder.
00:24:36: Wohlgemächt ist es
00:24:37: nicht bei allen Koreanern so, aber so der... ... kulturelle Kontur ... ... und so was.
00:24:39: Genau, also nach außen ... ... ist der Mann, der Oberdon, ... ... aber der Heim hat da nicht zu melden, ... ... die Frau gibt ihm Taschengeld, ... ... das ist kein Scherz ... ... und entscheidet alles, genau.
00:24:47: Und da habe ich in diesem ... ... Kinderzimmer gewohnt ... ... und da habe ich gesagt, ... ... das arme Kind, ... ... ich kann doch auf der Couch schlafen.
00:24:51: Also bin ich zu meinem ... ... Manager, ich sage immer zu, ... ... ja, Kim, die heißen ja alle Kim, ... ... ja, dein Sohn, da auch Kim heißt, ... ... also Kim II.
00:24:57: Echt jetzt?
00:24:57: Ja, ja, das waren die Kim-Kims, ... ... und dann hatte ich gesagt, ... ... der kann doch da in unserem ... ... Zimmer wieder schlafen, ... ... ich bin auf der Couch, ... ... und da meint er so, ... ... sage ich ja, ja, da Ah, müssen wir warten.
00:25:10: Bis der Sohn heimkommt.
00:25:11: Mh, müssen wir warten.
00:25:12: Bis die Frau heimkommt.
00:25:13: Dann hat er mir da Frau gesprochen.
00:25:15: Da hat die gesagt, nein, der Deutsche bleibt im Kinderzimmer.
00:25:18: Und dann habe ich im Kinderzimmer weitergepen.
00:25:20: Die war da dann.
00:25:22: Und wegen der Frau hätte ich beider mein Eiweißschock gekriegt.
00:25:24: Das fällt mir auch noch gerade ein.
00:25:26: Schöne Geschichte, mein erster Morgen in Korea.
00:25:29: Muss er wissen, die Asiaten, speziell die Koreaner, kennen ja kein Frühstück, kein Brot.
00:25:32: Die essen ja quasi dreimal am Tag das Gleiche.
00:25:34: Was
00:25:34: gibt es in Japan zum Frühstück?
00:25:36: Sushi.
00:25:37: Suppe.
00:25:37: Suppe.
00:25:38: Suppe mit Nudeln.
00:25:39: Ich weiß auf jeden Fall, was ich immer bekommen habe.
00:25:40: China stimmt.
00:25:41: Ich habe in China keinen Frühstück gegessen.
00:25:43: In China habe ich immer bekommen warmes Wasser.
00:25:46: Das ist aber ratnahhaft.
00:25:48: Nee, also zum Trinken warmes Wasser immer.
00:25:51: Und Frühstück Dumblings.
00:25:53: Stimmt, ich
00:25:54: habe Dumblings gegessen.
00:25:55: Ich habe
00:25:56: Dumblings gegessen, wenn ich mich recht erinnere.
00:25:57: Aber keine gedämpften.
00:25:58: Ich habe so Suppendumblings gehabt.
00:26:00: Also ich weiß es nicht mehr.
00:26:03: Da gibt's auch ein Foto von mir.
00:26:04: Kann man vielleicht mal einblenden oder so, wenn man das findet.
00:26:06: Da bin ich morgens hingelaufen zu dieser Suppenküche in Shanghai.
00:26:09: Geil.
00:26:09: Und dann bin ich ja auch ein kommunikativer Mensch.
00:26:12: Und dann hab ich denen gesagt, ich will auch Dumblings machen.
00:26:15: Dann haben die mich hinten in die Küche reingeführt.
00:26:16: Geil.
00:26:17: Und dann saß da die Oma und hat diese Dumblings geknete.
00:26:19: Dann durfte ich diese Dumblings mitkneten.
00:26:20: Kannst du das?
00:26:21: Weißt
00:26:21: du, wie man den Teig macht?
00:26:22: Das ist echt schwer.
00:26:24: Also, ich muss ja gar nicht sagen, dass es Warn gibt.
00:26:25: Ich
00:26:25: mach ja Dumblings aus, aber der Teig funktioniert nicht richtig.
00:26:28: Also, während die Oma fünfzehn Dumblings gemacht hat, hab ich, glaub ich, einen halben gemacht.
00:26:31: Immerhin.
00:26:32: Also es ist schon eine Fitzelarbeit, aber die machen ja... Also
00:26:34: es geht
00:26:35: ja richtig schnell.
00:26:36: Dann habe ich da diese Suppe gefrühstückt.
00:26:38: Aber wir waren jetzt bei dem anderen Thema in Korea.
00:26:40: Du hast bei den daheim gepennt
00:26:41: und die oben... Genau, die wollten mir was Gutes tun und haben dann Frühstück gemacht.
00:26:44: Das war dann Toast, weil Toast kennen sie von den Amis.
00:26:47: Und Spiegelei.
00:26:48: Dann habe ich zwei Spiegelei und einen Toast gekriegt.
00:26:50: Dann habe ich zwei Spiegelei gegessen und einen Toast gegessen.
00:26:52: Dann steht hier auf, macht mir wieder zwei Spiegelei.
00:26:54: Also esse ich wieder zwei Spiegelei.
00:26:56: Toast habe ich schon weggenlassen.
00:26:58: Esti steht auf, macht mir wieder zwei Spiegelei.
00:27:01: hab ich also sechs Spiegeleier gegessen, dann steht die auf und geht.
00:27:05: Dann hab ich zu meinem Manager gesagt, wo ich gewohnt hab, zu dem Typ schon.
00:27:08: Manager heißt?
00:27:09: Ja, der Typ, der diese Fabrik für mich geleitet hat.
00:27:11: Hat der Englisch gesprochen?
00:27:12: Ja, ja.
00:27:13: Also Englisch.
00:27:15: Also der Suche-Unternehmer war der Undertaker bei denen, die hatten so ihre eigenen Sprachen.
00:27:20: Suche-Unternehmer Undertaker.
00:27:23: Die haben so ein eigenes Englisch
00:27:23: gesprochen.
00:27:24: Was war das für
00:27:24: Lanzmann?
00:27:25: Koreaner.
00:27:25: Also Kanglish, sage ich ja, Korean English.
00:27:27: Ja, genau.
00:27:28: Und auf jeden Fall... Was habe ich dir jetzt beleidigt?
00:27:31: Ich meinte, alles gut.
00:27:32: Die läuft das los und kauft Eier.
00:27:34: Warum kauft die Eier?
00:27:36: Weil du so viel Eier ist.
00:27:37: Ich kann nicht mehr.
00:27:38: Du musst immer was übrig lassen.
00:27:40: Wenn du auf ist, heißt das, ich will mehr.
00:27:42: Du musst ein kleines Stück Eier auf dem Teller lassen oder whatever.
00:27:45: Dann hört die auf, ansonsten hätte ich mich heute noch Eier gemacht.
00:27:47: Und du wolltest einfach beste Wetter haben, ne?
00:27:49: Ich habe
00:27:50: gedacht, es ist jedenfalls ein netter Kerl.
00:27:51: Ja,
00:27:52: netter Kerl, gutes Wetter.
00:27:53: Ich habe mich mir gut verstanden.
00:27:54: Irgendwann hat dann mir der Oma auf dem Fußboden Wohnzimmer Kimchi gemacht fürs nächste halbe Jahr.
00:27:59: Das
00:27:59: war eine coole
00:27:59: Aktie.
00:28:00: Es
00:28:00: ist geil, Kimchi zu machen, glaube ich.
00:28:01: Kimchi
00:28:01: ist hammer.
00:28:02: Ja, okay, okay, okay.
00:28:03: Das heißt, da warst du so, so, so, so'n, sechsundzwanzig mit deinem Kumpel.
00:28:06: Da hast du diese Fensterfabrik aufgebaut.
00:28:09: Da bist du ja wieder in Deutschland gewesen.
00:28:10: Genau.
00:28:11: Und was hast du dann in Deutschland gemacht?
00:28:12: Das Restaurant gekauft.
00:28:13: So mit sieben und zwanzig hast du's dann gekauft?
00:28:15: Mit sechsundzwanzig, ja.
00:28:16: Mit sechsundzwanzig?
00:28:18: Wie groß war, als du sechsundzwanzig warst, deine Firma in Deutschland, dann per See?
00:28:22: Hm.
00:28:23: Oh, nicht viel, ja.
00:28:25: Vielleicht auch sicherlich auch schon zwei, dreihundert Mitarbeiter.
00:28:28: Zwei, dreihundert Mitarbeiter mit sechsundzwanzig auf entspannt.
00:28:31: Der Typ will mir sagen, er will mir nicht sagen, ob er zweistellig ist.
00:28:33: Entspannt.
00:28:33: Hast du Verlust
00:28:34: beim Laden?
00:28:35: Ja, genau.
00:28:35: Machst du Verlust mit der Firma?
00:28:37: So ist es.
00:28:38: Hast du andere Investitionsmöglichkeiten?
00:28:39: So weiter geht's.
00:28:40: Und dann, also, du kommst aus Hüttenfeld, ne?
00:28:43: Ja.
00:28:43: Hast du zu dem Zeitpunkt noch zu Hause gewohnt oder?
00:28:45: Ich hab die Firma daheim im Keller gegründet und bin dann mit... Lass mir überlegen.
00:28:51: Klar, von dem zweiten, sechsten, zwanzig aus.
00:28:53: Als ich in Asien war, hab ich noch daheim gewohnt.
00:28:55: Crazy, warum hast du zu Hause gewohnt, dass du Asche ohne Ende verdient?
00:28:58: Voll günstig.
00:28:59: Ich hasse Fixkosten.
00:29:00: Ja, aber du hast doch so viel Asche verdient, da kannst du doch den... Ja, aber
00:29:02: ich hab doch E-Card-Zeit gehabt.
00:29:04: Ich war da nur zum Schlafen und fertig.
00:29:06: Wobei
00:29:07: ich aber sagen muss jetzt unsere neue Wohnung.
00:29:09: Ja, die ist mega.
00:29:10: Aber ich bin auch nur zum Schlafen, kurz da und zum Aufstehen.
00:29:13: Ja, du bist verheiratet
00:29:14: und hast eineinhalb Kinder.
00:29:15: Ich habe damals noch Single.
00:29:17: Nee, Single war ich nicht, aber nicht verheiratet.
00:29:20: Ja, gestern Abend habe ich Sauna gemacht um zwanzig Uhr.
00:29:23: Das ist doch mal
00:29:23: eine geile Info.
00:29:24: Ja,
00:29:24: das war echt geil.
00:29:24: Hast
00:29:25: du Bilder?
00:29:26: Ich lasse morgen welche von der Nessie machen für dich.
00:29:29: Die schicke ich dann.
00:29:30: Mach
00:29:30: lieber welche von der Nessie.
00:29:31: Das sieht
00:29:34: voll gut aus im Handtuch.
00:29:35: Ja, ja, ja.
00:29:36: Also jetzt machen wir hier mal langsam, ja.
00:29:39: So lange rede kurz das Hinbeginn weiter.
00:29:43: Du warst dann zu Hause, also wieder zu Hause hier in Virenheim.
00:29:45: Du hast ja in Virenheim deine ganzen Lager und alles.
00:29:49: Was dann, als das dann alles losging, dann hast du ja, also so wie ich das verstanden habe, hast du dann so mit dreißig aufgehört zu arbeiten, in dem Sinne.
00:29:58: Richtig,
00:29:59: ja.
00:29:59: Ich habe dann noch eine Werbungentur, noch eine ... IT-Firma gegründet.
00:30:03: Wie hat die sich entwickelt, warum?
00:30:05: Logistik IT liegt auf der Hand.
00:30:07: und dann haben wir einfach gesagt, wir machen aus den Logistern keine Abteilung, sondern eine eigene Firma.
00:30:13: Das war mit mit achtundzwanzig.
00:30:14: Ja,
00:30:14: so in dem Dreh.
00:30:15: War das damals schon der Daniel, der das
00:30:17: gearbeitet
00:30:17: hat?
00:30:17: Ja, genau.
00:30:18: Der
00:30:18: Daniel hat dann quasi erst bei einer Firma gearbeitet.
00:30:20: und dann habe ich zu Daniel Adler, mein Geschäftsführer in der IT gesagt, komm,
00:30:24: zu mir.
00:30:24: Kennst du den Daniel, seit du achtundzwanzig bist?
00:30:26: Ich glaube
00:30:26: schon, ja.
00:30:28: Crazy.
00:30:29: Ja, und dann hat der mit zwei Leuten angefangen.
00:30:30: Jetzt sind wir da.
00:30:31: Ist nicht groß, bin ich, glaube ich, zehn Mitarbeiter.
00:30:34: Und betreut dann unsere ganzen Firmen plus Externe.
00:30:36: Und
00:30:36: Falco, das ist der Geschäftsführer der... Werbeagentur.
00:30:39: Werbeagentur?
00:30:39: Der war
00:30:40: dann auch bei der IT und hat sich um Homepage...
00:30:42: Aber Falco kennst du genau so lange schon.
00:30:43: Vielleicht ein Jahr später ist er dazugekommen.
00:30:46: Und dann haben wir gesagt, okay, da macht das so ein gutes Glied, dann war auch außen, haben dann eine Werbung-Tour draus gemacht, hochgradig erfolgreich, große Kunden wie deutsche Bahnen und so weiter.
00:30:55: So, und guck hier, das heißt, dann warst du so um die achtundzwanzig, neunzwanzig?
00:30:57: Ja.
00:30:59: Und was dann?
00:30:59: Dann hast du erst mal gechillt oder gelebt oder?
00:31:01: Nee,
00:31:02: der Punkt war ja der, ich hab ja quasi, also ganze Zeit noch mit, ich hab mit Lkw gefahren, hab dann in der Firma gearbeitet.
00:31:06: Aber doch nicht mit achtundzwanzig mehr?
00:31:08: Ja, doch immer noch ein, zwei Tage.
00:31:10: Lkw ist immer noch gemacht?
00:31:11: Einfach mal um drin zu bleiben, ja.
00:31:13: Und dann habe ich, ich meine, ich habe da fast hundert Kilo gewogen, war blass wie die Wand, keinen Sport gemacht.
00:31:18: Und da habe ich gesagt, okay, jetzt muss ich mal ein bisschen mich um mich kümmern.
00:31:21: Und bin dann zwar immer noch Geschäftsführer geblieben, aber habe dann so die Leute eingestellt und eingeteilt mit meinen ganzen Geschäftsführern, dass ich aus dem Tagesgeschäft komplett draußen war.
00:31:30: Und da sind nur noch strategisch.
00:31:31: Weil da gibt es den Spruch, wer arbeitet, hat keine Zeit zum Geld verdienen.
00:31:37: Genau.
00:31:38: Oder im Tagesgeschäft wirst du nicht reichen.
00:31:39: Im
00:31:40: Tagesgeschäft wirst du auch nicht reichen.
00:31:41: Oder Herr Uff zu schaffe, fang an, Geld zu verdienen.
00:31:43: Ja, jetzt gut.
00:31:45: Erzähl weiter, erzähl
00:31:47: weiter.
00:31:47: Nein, dann habe ich mich da zurückgezogen, um dann einfach mal auch neue Sachen zu machen und dann habe ich mich dann mehr auf die ganzen Investmentgeschichten konzentriert.
00:31:56: und das ist ja auch der Grund, warum war ich hier sitzen, sonst wäre es halt total langweilig.
00:31:59: Ah, das heißt du, mit dreißig hast du dann gesagt, okay, Tagesgeschäft AD, aber dann hast du ja wohl, hast du dann erstmal für dich so Pause gehabt oder?
00:32:06: Nee, dann habe ich halt... Nur nur sechzig Stunden gearbeitet.
00:32:10: Ja, okay, aber Arbeit ist ja nicht gleich Arbeit bei uns oder bei dir speziell.
00:32:14: Du warst halt aus dem Tagesgeschäft raus.
00:32:16: Was hast du dann so mit dreißig, dreintaißig, dreintaißig gemacht?
00:32:19: Was hast du dann in den Early-Thirties gemacht?
00:32:22: Scheiße,
00:32:22: jetzt hab
00:32:23: ich was
00:32:23: auf Englisch gesagt.
00:32:23: Das ist so cringe so.
00:32:25: Urlaub und meine Frau kennengelernt.
00:32:28: Mit wie alt warst du?
00:32:28: Was hast du denn in der Frau kennengelernt?
00:32:29: Mit dreintaißig.
00:32:30: Mit dreintaißig.
00:32:31: Wie hast du die kennengelernt?
00:32:32: Im Urlaub.
00:32:33: In welchem Urlaub?
00:32:35: Im Rum mit zum Club Chamuva.
00:32:39: Ist das der Single-Club?
00:32:40: Das ist der Single-Club.
00:32:41: Keine Zeit für Gefühle.
00:32:43: Geil.
00:32:44: Geil.
00:32:44: Ja, okay.
00:32:45: Ich wusste es natürlich.
00:32:46: Ich habe die Reaktion ein bisschen gefaked, aber lange redet es sich.
00:32:48: Ich finde es witzig, dass es gerade von der Kamera gesagt hat.
00:32:50: Ist das geil.
00:32:51: Okay.
00:32:51: Und dann habt ihr euch kennengelernt und dann direkt angewandelt und das hat sofort funktioniert gefunkt.
00:32:56: Liebe deines Lebens.
00:32:57: Jawohl.
00:32:58: Und dann in Deutschland.
00:33:00: Dann warst du drei in dreißig, vier in dreißig.
00:33:01: Was habt ihr dann?
00:33:02: Meine Frau
00:33:02: war noch in London.
00:33:03: Das heißt, ich bin dann immer nach London getingelt.
00:33:04: Was hat die in London gemacht?
00:33:05: Wie
00:33:05: war dein Investmentbänkerin?
00:33:06: ...
00:33:07: Investmentbänkerin.
00:33:08: Crazy.
00:33:09: Und dann hast du sie oft in London besucht.
00:33:11: Ja, war mega.
00:33:12: Du warst ja Zeit zu dem Zeitpunkt.
00:33:13: Du warst ja nicht gearbeitet.
00:33:14: So richtig.
00:33:15: Ich habe schon
00:33:15: gearbeitet.
00:33:16: Ich habe halt nicht mehr so ein Tagesschiff gearbeitet.
00:33:18: Ja, ja.
00:33:19: Ich habe das gemacht, was ich jetzt auch mache.
00:33:20: Karsten
00:33:20: hat nicht gearbeitet.
00:33:21: Nein, nein, nein.
00:33:23: Das verkauft sich besser, wenn du gar nicht
00:33:24: arbeitest.
00:33:25: Okay, ich habe nicht
00:33:25: gearbeitet.
00:33:25: Nein, der Karsten hat schon gearbeitet.
00:33:26: Er arbeitet ja heute noch mindestens ... ... vierzehn Stunden allein für das Unternehmen.
00:33:30: Okay, und das heißt, ihr habt in London sicher gemacht und dann ...
00:33:33: ...
00:33:34: wie alt warst du, als die Kids kamen?
00:33:35: ...
00:33:36: muss ich rechnen, beim Fabi war ich ... ... sieben, dreißig, bei der Maus ... ... neun, dreißig.
00:33:39: Okay, dann hast du dann so ... ... drei, vier Jahre Zeit gelassen und dann ... ...
00:33:42: neben der Maus war ich vierzig, sorry.
00:33:44: Okay, also drei, vier Jahre ... ... dann kam Fabi on the way.
00:33:47: Okay, okay, okay.
00:33:48: Und wo in diesem Zeithorizont ... ... als du deine Firmen so krass aufgebaut hast, ... ... hast du dann richtig angefangen ... ... in Start-ups, Investments und so reinzugehen?
00:33:56: Weil du hast ja eigentlich ... ... alles an Palette von Pre-Seat-Seat ... ... zu Series A, ... ... du hast bestimmt auch ein paar B und C Serien.
00:34:04: Na klar, über Blutships und so braucht man sich jetzt nicht unterhalten.
00:34:08: Aber wo kam das her?
00:34:10: Wie hast du damit angefangen?
00:34:11: Wir
00:34:11: haben irgendwann mal noch eine Fulfillment-Firma gegründet.
00:34:13: Mein damaliger Vertriebschef, der Karsten Berner, kam auf die Idee.
00:34:17: Aber jetzt übrigens auch bei uns?
00:34:18: Ja genau, es fängt am ersten Oktober an.
00:34:20: Voll cool.
00:34:22: Welcome back.
00:34:24: Zurück nach Hause geholt.
00:34:26: Und der kam auf die auf Fulfillment.
00:34:28: und dann haben wir einen Kunden gehabt, Hunderland, Katzenland.
00:34:31: Und ich fand die Jungs so cool.
00:34:33: Das war ein Online-Shop für Hunde, Nahrung und Katzen, Nahrung.
00:34:37: Und der wollte Logistik vollfilmen.
00:34:38: Genau,
00:34:39: wir haben für die Logistik gemacht.
00:34:40: Ich fand die Firma so cool, dass ich gesagt habe, ich finde euch so geil, ich will bei euch investieren.
00:34:43: Und das war dann mein erstes Investment.
00:34:45: Bei
00:34:45: Hunde, Land, Katzen, Land.
00:34:46: Ja, heißt für Alphabet.
00:34:51: Warte mal, du hast zu ganz, ganz Early Stages bei Alphabet.
00:34:55: Die sind doch relativ groß.
00:34:57: Jetzt ja, ist ja schon fast fünfzehn Jahre.
00:35:00: Ah
00:35:00: ja, aber... Das heißt du hast da auch, hast du einen guten Stock mitgenommen da zu dem Zeitpunkt?
00:35:04: Bin ich rein teuer raus?
00:35:06: Bist du raus?
00:35:06: Bist du nicht mehr investiert?
00:35:07: Nee, das ist, ich sage immer, dass mein Kochcase investiert, genauso wie Holly, du.
00:35:10: Ich mache immer, wenn es einen guten Secondary geht, verkaufe ich immer ein bisschen was und das wächst dann aber wertmäßig immer nach.
00:35:15: Das heißt, der Wert der Beteiligung bleibt immer gleich, aber du warst halt immer zwischen drehen man ein paar Secondaries.
00:35:20: Ah, das heißt du hast quasi immer die gleiche Kohle investiert?
00:35:22: Andere Anteile?
00:35:23: Wie du deine
00:35:23: Kochcase ist, du nimmst zwei Löffel raus und eine Minute später sei genauso groß wie vorher.
00:35:27: Die Folge heißt Koch-Case-Investment.
00:35:29: Genau.
00:35:29: Die Folge heißt Koch-Case-Investment.
00:35:31: Genau, die nächste heißt Hand-Case.
00:35:32: Nee, nee, nee.
00:35:33: Die heißt Koch-Case-Investment.
00:35:35: Lass uns bäbbeln.
00:35:36: Okay, du hast dann... Ja, okay, das ist aber eine geile Strategie.
00:35:39: Also, ich meine, wenn du sagst, okay, ich habe da, keine Ahnung, sagen wir mal, rechnerisch, hundertausend reingesteckt.
00:35:43: Und in zwei Jahren später sind es zweieinertausend, da hast du wieder die hundert rausgenommen, hast die anderen hundert drin gelassen.
00:35:48: Und so ist es dann immer wieder auf zweieinert ange... Also, rechnerisch, ne?
00:35:51: Es werden dann wahrscheinlich andere Beträge gewesen sein.
00:35:54: Okay, finde ich geil, geile Taktik.
00:35:55: Und das war deine erste Bewegung zu klassischen Invests?
00:35:57: Ja, genau.
00:35:59: Und was war so, wie kam es dann?
00:36:01: Du hast ja wie viel Beteiligung hast du jetzt mittlerweile?
00:36:03: So um die hundert.
00:36:04: Hundert, hundert Beteiligung.
00:36:06: Ja, aber
00:36:07: das sind auch kleine dabei.
00:36:08: Ist doch
00:36:08: egal, aber hundert Beteiligungen sind hundert Beteiligungen.
00:36:10: Damit meinen wir nicht Aktien im Portfolio.
00:36:13: Nee, aber ich bin ja zum Beispiel auch bei Gutblends beteiligt.
00:36:15: Die haben ja auch wieder zwanzig, dreißig Beteiligungen.
00:36:18: Also das zähle ich dann schon mit.
00:36:20: Ja, weiß ich auch so.
00:36:21: Gutblends macht ja... Das ist ja das Grundprinzip davon.
00:36:23: Genau.
00:36:24: Okay krass.
00:36:25: So okay und dann hast du also geheiratet dann und dann okay und jetzt sind wir eigentlich so langsam aber sicher.
00:36:32: Langsam aber sicher kommen wir zu uns.
00:36:33: Jeey.
00:36:34: Langsam aber sicher, ja.
00:36:35: Wir haben äh genau.
00:36:37: Vielleicht soll ich noch was zu meiner Vita sagen oder es interessiert sich ja keine, aber jetzt haben wir es jetzt noch nicht gefragt.
00:36:41: Ja ich frag dich jetzt mal.
00:36:42: Weil es ist nicht voll interessant,
00:36:43: es ist nicht voll interessant eigentlich, ne.
00:36:45: Jetzt kommen wir mal ein bisschen zu dir.
00:36:46: Es ist immer so viel über den alten Mann gesprochen, ja.
00:36:47: Jetzt wechseln
00:36:48: wir mal.
00:36:48: Ja jetzt wechseln wir mal auf das Thema, ja.
00:36:51: Du warst ja sicherlich in interessanter Schule, oder?
00:36:55: Ja, aber wieso Schule?
00:36:56: Habe ich dich nach der Schule gefragt?
00:36:58: Nee, aber das war ja bestimmt so interessant.
00:37:00: Okay, Schule, ja, was ist mit Schule?
00:37:02: Ja, bei dir ist es ja viel, du kannst ja an die Schulzeit noch erinnern.
00:37:04: Bei mir ist es so lange geworden.
00:37:06: Schule
00:37:06: war für mich das Geilste, was es auf der Welt gab.
00:37:08: Ehrlich?
00:37:09: Die ganze Zeit und nur die Oberstufe.
00:37:11: Schule war immer so besser.
00:37:12: Also du hast Abitur, denke ich, ne?
00:37:14: Ich frag ja nur.
00:37:15: Natürlich habe ich Abitur.
00:37:16: Ja.
00:37:17: Klar habe ich Abitur.
00:37:18: Nee, Schule fand ich das Geilste, was es gab.
00:37:20: Auf der ganzen Welt.
00:37:21: Einfach meine Freundschaften, die ich ja heute auch noch hab, außer du bist einer der wenigen oder zum Beispiel Felix.
00:37:25: Das sind so Freunde, die ich habe, die ich so in dem Zyklus jetzt bekommen, im Leben.
00:37:29: Aber alle meine Freunde hatte ich schon aus der Schulzeit einfach.
00:37:33: Wir sind ganz, ganz, ganz fest verbandelte Klicke.
00:37:36: Es war eine geile Schule.
00:37:37: Ja, es war eine Privatschule.
00:37:38: Okay, hatet mich alles.
00:37:39: Sorry, dass ich auf einer Privatschule war.
00:37:40: Sorry, dass meine Eltern damals Kohle hatten.
00:37:42: Tut mir leid.
00:37:43: Mir ging es damals ganz gut.
00:37:45: Eltern sind ja auch durch eine Insolvenz gerutscht.
00:37:47: Das heißt, es war nicht immer einfach.
00:37:48: Wie
00:37:48: lang ging es dir gut?
00:37:49: ...
00:37:50: bis zum vierzehnten Lebensjahr.
00:37:52: So, vierzehntes Lebensjahr, fünfzehntes Lebensjahr ... ... da alles, mit dem Porsche, mit dem Range Rover ... ... zum Golfplatz gefahren und auf einmal ... ... ein Zimmer, zwei Zimmerwohnungen mit der Mama.
00:38:01: So, das war auch ein Kontrastprogramm, ... ... aber lange redet kurz, das sind Schule, ... ... war Endstufe geil.
00:38:05: Ich hab's geliebt, ... ... war auch mal ... ... Sport begeistert, immer Bock gehabt, ... ... hab auch eigentlich immer sehr gute Noten geschrieben und so, ... ... war mit meinen Lehrern gut, ... ... war mit meinem Rektor vor allen Dingen auch gut, ... ... war auch viel Scheiße gebaut.
00:38:16: natürlich klar, ... ... aber ... Irgendwie damals, ich hab so das Gefühl, damals hast du irgendwie, ich weiß nicht, ob das jede Generation sagt, wahrscheinlich sagst du auch, wahrscheinlich hast du damals über meine Generation gesagt, ach Gott, die Generation, wir haben damals anderen Quatsch gemacht.
00:38:31: Ich sag zum Beispiel über die jetzige Generation, ich hab anderen Quatsch gemacht, keine Ahnung.
00:38:34: Wir fanden es witzig.
00:38:35: Sokrates hat sich mal aufgeregt, dass die Jugend so verdorben ist.
00:38:38: Siehst du?
00:38:38: Das ist wahrscheinlich ein Zyklus, der für immer gilt.
00:38:40: Also ich persönlich fand es witzig, was wir gemacht haben.
00:38:43: Wir haben auch paar übertriebene Sachen gemacht.
00:38:44: Klar, wir haben auch mal ein Klo überflutet.
00:38:46: Klar, wir haben irgendwelche Lehrer mit... Keine Ahnung.
00:38:49: Mit Matsch abgeschmissen oder sonst was.
00:38:51: Wir fanden wir alles witzig.
00:38:52: Wir haben uns geprügelt.
00:38:53: Sonst war's
00:38:54: irgendwie den Raucher-Eimer.
00:38:55: Also ganz normaler... Normaler
00:38:56: Scheiß halt.
00:38:57: Den Raucher-Eimer angezündet.
00:38:58: Irgendwie ein Lagerfeuer irgendwo gemacht.
00:39:00: Dann den halben Hügel abgebrannt ausversehen.
00:39:02: Ich meine, unser Producer, der bennet, der war ja auch auf unserer Schule.
00:39:05: Der kann sagen, wie geil die Schule war.
00:39:07: Okay.
00:39:07: HSG.
00:39:08: Nee, HSG war super.
00:39:09: Das hat echt Spaß gemacht.
00:39:10: Ja, und was heißt HSG?
00:39:12: Heinrich Siegmund-Gymnasium.
00:39:13: Wer ist Heinrich Siegmund?
00:39:14: Heinrich Siegmund war der Begründer der Schule.
00:39:16: Ah, okay, also niemand, den ich aus dem Schichtstuhl nicht kennen müsste.
00:39:18: Ne, Heinrich Siegmund war niemand, ne, weiß ich nicht.
00:39:21: Ich glaube, der hat im Ersten Weltkrieg die Schule gegründet.
00:39:25: Okay, krass.
00:39:25: Ich glaube, als irgendwas hier in Mannheim, er hat an Mannheim angefangen und dann hat er die Schule nach und nach als Internat auf den Branig auf diesen Hügel da in Schriesheim, in Schriesheim da gezogen.
00:39:36: Aber lange Reduktionsersinn, es war eine geile Zeit, ich hatte viel Spaß.
00:39:39: Aber durch diese Insolvenz meiner Eltern hatte ich damals schon so das Bedrängnis, also ohne Scheiß, ich hab damals nur daran gedacht, reich zu werden.
00:39:47: Ja, hab ich auch.
00:39:48: Ich hab
00:39:48: nichts anderes gedacht.
00:39:49: Ich hab von morgens bis abends gedacht, wie werd ich so stinkreich, dass ich an diesem Geld
00:39:58: ersticke?
00:39:59: Hab ich immer da wo dach gelesen?
00:40:00: Ja, ich hab so, es ist so toxisches zu sagen, ich hab so ein toxisches Verhältnis damals zu Geld gehabt, aber ich schwöße, ich bin nachts eingeschlafen, ich hatte wie, wenn du ... ... nicht gelernt hast für deine Mathearbeit ... ... und ich bin da ... ... ich konnte nicht schlafen.
00:40:15: Ich habe gedacht so ... ... ich hatte ein schlechtes Gewissen, ... ... weil ich nicht reich war.
00:40:17: Ich hatte ein schlechtes Gewissen, ... ... weil ich keine Kohle verdiene.
00:40:20: Das fing mit ... ... vierzehn, fünfzehn an.
00:40:21: Ich habe gedacht, ich drehe durch.
00:40:23: Ich saß da ... ... und ... ... und ... ... wirklich konnte er teilweise nachts nicht schlafen.
00:40:26: Hast du fehlend Chops gehabt ... ... oder Chops sind
00:40:28: wieder schlimmer?
00:40:28: Immer.
00:40:28: Ich habe alles gemacht.
00:40:29: Ich habe jeden Scheiß gemacht.
00:40:30: Was war der schlimmste?
00:40:31: Schlimmste?
00:40:33: Lass mich da mal überlegen, wenn mir was kommt, weil ich will den Podcast auch nutzen, um abzurechnen.
00:40:37: Hier wird abgerechnet.
00:40:38: Hier werden die ganzen Leute, die mir auf den Sack gegangen sind, hier auch abgerechnet.
00:40:41: Denk an Karma.
00:40:42: Denk an Karma.
00:40:43: Ja,
00:40:43: okay, dann doch.
00:40:43: Der Podcast ist so wie er.
00:40:45: Wir leben den Podcast wie er heißt.
00:40:46: Karma.
00:40:47: Alles gut, alles gut.
00:40:48: Oh, jetzt habe ich es verpuckt.
00:40:49: Nee, nee, Spaß beiseite.
00:40:51: Komm
00:40:51: mit einem.
00:40:51: darfst du da abrechnen.
00:40:52: Ein, ein, ein.
00:40:52: Fällt mir gerade
00:40:53: keiner ein, der es richtig
00:40:53: verdient hat.
00:40:54: Fällt mir gerade keiner ein, aber wir machen mal chronologisch weiter.
00:40:58: Okay.
00:40:58: Schule ist rum, bei Bund warst du nicht.
00:41:00: Bund war ich nicht, hätte ich Bock gehabt, auf jeden Fall, okay, genau, genau, genau, nachts hatte ich, ich hab immer gedacht, ich muss Kohle verdienen, scheiße.
00:41:05: So, dann hab ich halt alles Mögliche gemacht, weil, aber muss auch dazu sagen, ne, also das wär jetzt auch nicht fair meiner Mama gegenüber, mein Papa ist so verschwommen, alles, so.
00:41:12: mit vierzehn, fünfzehn ist er dann in die Insolvenz gerutscht, er wurde dann auch echt krank, dem ging's nicht so gut.
00:41:16: dann, ähm, der, der, der hat er echt auch drunter gelitten.
00:41:21: ... auch und der war dann auch natürlich stark, ... ... hat dann irgendwie versucht, weiterzumachen, ... ... hat immer nie aufgegeben, immer weitergemacht, ... ... aber es hat nichts gefruchtet, ... ... der hat alles probiert über Jahre hinweg, ... ... aber es hat nichts mehr so wirklich damals gefruchtet.
00:41:32: Und die Mama ist dann wirklich ... ... fünfzehn, sechzehn Stunden ist die Ackern gegangen, ... ... wirklich Ackern, zwei, drei Jobs gleichzeitig, ... ... nur dass wir irgendwie noch zu uns ... ... auf unsere Privatschule gehen können ... ... und irgendwie unser Abi dann noch machen können.
00:41:45: Wir waren dann aber auch von unserem ... ... vierzehnten Lebensjahr bis zum zwanzigsten ... ... auch nicht mehr im Urlaub mit der Familie oder so.
00:41:51: Wird wahrscheinlich eine Million Kinder geben, denen es eine Million mal schlechter geht.
00:41:55: Ich will jetzt hier nicht so eine Mitleidscheiße anregen.
00:41:58: Die geht es ja immer nur so schlecht, wie es dir geht.
00:42:01: Wie du in deinem Moment das fühlst.
00:42:03: Und für mich damals ist dann eine Welt zusammengebrochen, weil auf einmal geht gar nichts mehr.
00:42:06: Da merkst du, wenn du was da hast.
00:42:07: Ich bin mit Pool im Garten aufgewachsen und bin geendet mit einem Mini-Vorgarten von einem Quadratmeter aus Stein.
00:42:14: Das war dieser Weg.
00:42:15: Da gestartet, da irgendwo gelandet.
00:42:18: Und das ging mir halt hart auf den Sack.
00:42:19: Und dann habe ich gesagt, das wird mir nie passieren.
00:42:21: Und dann, wie gesagt, offenbar, eine der prägendsten Sachen, wo ich auch Disziplin und so Durchhaltevermögen gelernt habe, weil ich, also es ist ja, wie es ist.
00:42:32: Ich glaube, kein Mensch auf der ganzen Welt liebt es, in Excel was rumzutippen.
00:42:36: Wahrscheinlich ein paar Controller finden, ist geil, weil sie es auch wirklich gut können.
00:42:38: Aber ich habe es immer gehasst.
00:42:41: Und ich habe ein Praktikum direkt nach dem Abitur.
00:42:45: Direkt nach dem Abitur bin ich zur Bank.
00:42:48: Und bei der Bank habe ich sechs Monate Schufehaken gesetzt.
00:42:54: Ich wurde eingestellt, nur um Konto-Nummer rein, Haken setzen, Konto-Nummer eingeben, Haken drehen, raus.
00:43:01: Fertig.
00:43:01: Nächste Konto-Nummer.
00:43:03: Da bist du bekloppt.
00:43:05: Und ich schwöre dir, wenn mir heute irgendjemand bei uns eine Mitarbeiterin erzählt, oh, die Exel-Liste, das sitzt sich drei Tage dran, denke ich mir haltsmaul.
00:43:13: Ich saß sechs Monate im Exelknast, also du wirst bestimmt drei Tage schaffen.
00:43:18: Weil auch dieses, keine Ahnung, diese ganze Bewegung in der Gesellschaft geht mir total auf die Nerven.
00:43:25: Alles ist so schlimm und alles und wir können alles, es ist nicht mehr tragbar und es zählt immer nur das Individualwohl.
00:43:32: Und meine Fresse, nein, es zählt das Kollektivwohl.
00:43:35: Und es muss ja auch mal alles abgelegt werden.
00:43:37: Ich mein damals, dass ich das für sechs Monate, ich hab noch Kohle dafür bekommen.
00:43:40: Also sorry, auch wenn ein Mitarbeiter von mir jetzt mal sagt, das ist eine Arbeit, die mir nicht so viel Spaß macht, ist es mein Job zu gucken, der seine coolere Arbeit vielleicht bekommt.
00:43:46: Aber wir sind immer noch irgendwie in einem betriebswirtschaftlichen System, wo auch irgendwie was funktioniert werden muss und abgearbeitet werden muss.
00:43:53: Und das hasse ich halt auch, dass immer so gejammert wird und alles ist immer so schwierig und das ist problematisch.
00:43:58: Ich fange ja selbst damit an.
00:43:59: Du sagst irgendwas, was problematisch sein könnte und ich sage, okay, cancel Kalsche, ich bin raus.
00:44:03: Ich finde, wir sollten mal wieder mehr Meinungen zulassen.
00:44:06: Schule, haben wir abgehakt.
00:44:08: Ja, nach der Schule bin ich, wie gesagt, direkt da zu der Bank.
00:44:12: Und dann bin ich nach, ich glaube, strait nach China.
00:44:16: Und dann war ich noch in Lugano, in der Schweiz.
00:44:19: Und dann, jetzt muss ich mal überlegen, genau, dann habe ich angefangen zu studieren.
00:44:26: Stimmt, stimmt, stimmt, stimmt.
00:44:27: Dann habe ich angefangen zu studieren und war an der DHBW in Mannheim.
00:44:34: Fand ich eigentlich eine ganz gute Ausbildung.
00:44:37: muss ich echt sagen, kann auch duale Studiengänge jedem empfehlen.
00:44:41: Muss man sich halt den Arbeitgeber richtig raussuchen.
00:44:43: Mein Arbeitgeber wird damals ganz okay, aber auf der einen Seite haben sie mich nach Amerika gelassen.
00:44:48: Okay, ich hatte auch ein Stipendium bekommen, aber auf der anderen Seite haben sie mich irgendwie zu teilweise am am Schalter auch ein bisschen verrecken lassen.
00:44:54: Ich stand da halt immer da, hab für die Omis alles ausgefüllt, aber Amerika war wirklich eine geile Sache.
00:44:57: Da hat der Vorstand damals, schaut dann an den Vorstand.
00:45:02: Initialen TV.
00:45:03: Der weiß Bescheid, wer genannt ist, wenn er es hört.
00:45:05: Der hat mich nach Amerika gelassen für dieses Stipendium-Ding.
00:45:09: Und die Amerika-Reise, die war wirklich geisteskrank.
00:45:11: Also, das kannst du keinem... Oh, sorry, Cancel Culture, Ghostis.
00:45:15: Die war Ghostis.
00:45:16: Wie bist du da hingekommt, dass du auf Fluggangs bist?
00:45:18: Ich hab schon...
00:45:18: Achtung, und Scheiß, diese Geschichte wirklich, das soll jemand hier überprüfen.
00:45:24: Ich bin in die USA geflogen und bin vor dem Flug in die USA, glaub ich, bis acht feiern.
00:45:36: Bin dann in den Flieger, bin in die USA geflogen.
00:45:40: Nee, das war der China-Flug, komplett verwechselt.
00:45:41: China-Flug war bis um acht Uhr feiern, dann bin ich da rübergeflogen, dann habe ich da durchgemacht.
00:45:46: USA-Flug war anders.
00:45:47: Ich war davor, genau damals hatte ich noch eine Freundin.
00:45:49: Ich bin da genau morgens in die USA geflogen und jetzt wird es geil.
00:45:52: Ich musste nach Greenville, North Carolina, an die ECU.
00:45:57: Ich bin in Charlotte gelandet und in Charlotte steht drauf, Greenville-Flieger canceled.
00:46:03: Ich alleine.
00:46:04: Keine Ahnung.
00:46:05: Ich sehe da irgendwelche zwei Typen.
00:46:07: Es ist eine wahre Geschichte.
00:46:08: Ich laber keinen Scheiß, was jetzt kommt.
00:46:10: Ich sehe zwei Typen, die hatten einen Lila-Trikot an von der Uni.
00:46:14: Mit den Pirates.
00:46:16: Laufen da lang, ich sag so, Jungs, wo geht denn ihr hin?
00:46:19: Ja,
00:46:20: wir wollen nach Greenville zum Homecoming.
00:46:22: Wir haben da studiert.
00:46:23: Wir wissen jetzt auch nicht, wie wir da hinkommen.
00:46:24: Ich glaub, wir nehmen mal einen Flieger nach New Bern.
00:46:27: Ich sag, wo ist New Bern?
00:46:29: Keine Ahnung.
00:46:29: Wurden uns empfohlen, wir fliegen da jetzt hin.
00:46:32: Ich bin den hinterhergelaufen.
00:46:34: Wohlgemerkt.
00:46:35: Ohne Ticket.
00:46:35: Es ist kein Scheiß.
00:46:37: Ohne Ticket bin ich den hinterher gelaufen.
00:46:40: Bin zu denen an den Schalter, die sind da rein mit ihrem Ticket.
00:46:41: Ich hab gesagt, ja, Max Glasner, mein Flug ist nicht gekommen.
00:46:44: Ja, wo wollten Sie denn eigentlich hin?
00:46:45: Greenville?
00:46:46: Ach ja, gehen Sie einfach rein.
00:46:47: Kein Problem.
00:46:48: Ich bin ohne Ticket in den Flieger.
00:46:51: Achtung, kommt alles noch.
00:46:53: Ich bin ohne Ticket in den Flieger und hatte einen einzigen Platz.
00:46:57: Es war so eine kleine Maschine, wirklich nur zwei kleine rein.
00:47:00: Wie viele dreißig Leute, die da reingepasst haben.
00:47:03: Und vorne gab es acht.
00:47:04: First Class Sitz, die waren gigantisch groß.
00:47:07: Und ich saß natürlich First Class, ich war damals neunzehn, und mir wurde instant ein Jackie Cola in die Hand gedrückt, weil die alle gedacht haben, ich bin einundzwanzig.
00:47:14: So, Drinking in den USA ist ja auch ein Riesenthema.
00:47:16: So, Achtung, bis dahin immer noch alles war.
00:47:18: Saß ich natürlich neben dran.
00:47:20: Ich schwöre es euch, dass es genauso war.
00:47:22: Wir fliegen dann darum, landen dann in New Bern, und dann ist mir in New Bern aufgefallen.
00:47:27: Was ist mit meinem Koffer?
00:47:28: Scheiße.
00:47:30: Wo?
00:47:30: Scheiße.
00:47:31: Ich war halt ein bisschen enthusiastisch und bin dann dahin gefahren.
00:47:33: Diese Typen, nee, ich bin da gelandet und ich hab dann die Typen irgendwann während dem Flug, hab ich die gefragt, könnt ihr mich mitnehmen nach Greenville?
00:47:39: Äh, ja geht klar, können wir machen.
00:47:42: Ich wusste nicht, wo wir Landkarten technisch sind.
00:47:44: Dann sind wir da gelandet, auf einmal finde ich die Typen nicht mehr.
00:47:49: Ich finde diese Typen nicht mehr und wusste nicht, wo ich jetzt bin.
00:47:53: Ich hatte keine Ahnung, ich hatte kein deutschen, ich hatte kein amerikanisches Internet, ich hatte irgendwie schlechtes WLAN, es ging gar nichts.
00:47:59: Dann bin ich rausgelaufen und auf einmal fahren die... ... in so einem Drive-Way rein und schreien, ... ... ey, ... ... winken mich rüber, ... ... ich steig einfach blind ein bei zwei ... ... Männern.
00:48:11: Also, keine Ahnung.
00:48:12: Bei zwei ... ... fünfzig plus ...
00:48:15: Hattest du schon lange Haare?
00:48:17: Ich hatte da noch richtig kurze Haare und sah richtig fesch aus.
00:48:20: Ich hatte ein Babyface.
00:48:21: Das war alles ein bisschen problematisch.
00:48:24: Ich bin dann da eingestiegen ... ... und die Typen ... ... waren ultra korrekt.
00:48:29: Dann sind die da einfach losgefahren, wir waren vier eineinhalb Stunden im Auto und auf einmal sagen die, jo übrigens, hier ist deine Uni.
00:48:36: Und ich so, okay, also ich bin jetzt angekommen, alles klar.
00:48:39: Ich so, okay, krass.
00:48:40: Es war, dreiundzwanzig Uhr dreißig.
00:48:42: Natürlich hatte die, diese ganzen Unizugänge hatten alle zu.
00:48:46: Niemand mehr war da in diesem Sekretariat da, da hatte ich so eine Notfallnummer, die habe ich gewählt.
00:48:50: Dann kam einer, hat mir einen Schlüssel in die Hand gedrückt, das ist dein Zimmer.
00:48:53: Gehe ich auf das Zimmer.
00:48:55: Die Betten in den USA an diesen Dorms, die sind so unbequem, das kannst du nicht vorstellen.
00:48:58: Und da sind Matratzen aus Plastik.
00:49:00: Wegen der Hygiene, dass du die halt einfach abspritzen kannst.
00:49:04: Also das ist wirklich komplett crazy.
00:49:05: Da, wo ich zumindest war.
00:49:06: Und diese ekelhaften Matratzen, ich hab mich auf diese wirklich da waren.
00:49:10: Ich glaub, da waren wirklich Flecken drauf am Vorabend.
00:49:13: Ich hab mich da einfach drauf gelegt, weil ich es so erschöpfe.
00:49:14: Ist bei mir scheißegal.
00:49:15: Ich hab mich da drauf gelegt, hab an nichts mehr gedacht.
00:49:18: Und um vier Uhr morgens klingelt mein Handy.
00:49:22: Ich geh dran.
00:49:23: U.S.
00:49:24: Military.
00:49:26: U.S.
00:49:27: Military.
00:49:29: Ich so, was wollt ihr?
00:49:30: Hä?
00:49:31: Was ist denn jetzt los?
00:49:32: We have your luggage.
00:49:33: Zeig mal, luggage?
00:49:35: Dann wurde das, wurde dieses Luggage als unbeaufsichtigtes Gepäckstück in Charlotte, in Charlotte gedraftet.
00:49:43: Die haben gedacht, da hat irgendjemand eine Bombe platziert.
00:49:45: Und dann haben die mich angerufen, what is wrong with you?
00:49:48: Your luggage?
00:49:48: und bla, bla, bla.
00:49:49: Nicht so nein.
00:49:50: Und dann kam die tatsächlich um vier Uhr morgens da angerauscht mit so einem Wagen und haben mir mein Gepäckstück gebracht.
00:49:58: Und genau, vier Uhr morgens, ich bin ja auch total... Achtung, jetzt kommt dieses nächste Thema.
00:50:03: Ich bin ja auch total antidrogen.
00:50:06: Und dieser Typ, mit dem ich Mitbewohner war, das war so ein richtiger Junkie.
00:50:11: Der hatte auf dem Tisch LSD Koks und ich bin ja so penibel.
00:50:16: Wenn ich sowas schon sehe... kriege ich Paraneuer, kriege ich Angst, Angstzustände.
00:50:22: Und entsprechend könnt ihr euch vorstellen, wie erschöpft ich war, dass ich da auch noch gepennt habe.
00:50:25: Wir kommen im nächsten Podcast auf jeden Fall um über weitere Themen.
00:50:28: Ich glaube, ich muss jetzt noch irgendwie ein Closing kriegen, was ich so tue.
00:50:31: Hast du ein Koffer bekommen?
00:50:32: Ich habe mein Koffer bekommen, hab ich ja gesagt.
00:50:33: Hast du
00:50:33: was zahlen müssen?
00:50:34: Ne, gar nix.
00:50:36: Cool.
00:50:36: Nimm nix aus.
00:50:37: Aber ich hab immer die Karte gespielt, ich bin Ausländer.
00:50:39: Das kannst du in den USA ganz gut spielen.
00:50:40: Also ich hab immer gesagt, bin Ausländer, sorry.
00:50:43: Keine Ahnung.
00:50:43: Keine Ahnung, was ihr wollt.
00:50:46: Ich habe mich sehr willkommen gefühlt, sehr oberflächlich, aber war sehr willkommen.
00:50:49: Aber lange Rede, kurzer Sinn.
00:50:51: Das sind alles solche Themen.
00:50:51: Ich glaube auch, was ich so beruflich mache, was wir so beruflich machen, was deine Investmentstrategien sind, was unsere Investmentstrategien sind.
00:50:58: Wir haben auch hoffentlich im nächsten Podcast einen Gast.
00:51:01: Oh ja.
00:51:02: Wollen wir noch nicht sagen, wer?
00:51:03: Weil wir wissen auch nicht, wer kommt, um ehrlich zu sein.
00:51:06: Ansonsten war, also wie gesagt, der Podcast ist wirklich dafür da, dass wir jetzt mal so ein bisschen mehr in die Außenwirksamkeit reinkommen, weil warum?
00:51:13: Wir wollen mehr Investments betreiben, wir wollen mehr in Start-up Investments reingehen, wir wollen mehr in Series Investments reingehen, wir wollen geilere, coolere Mitarbeiterinnen gewinnen.
00:51:26: Wir wollen diese Außenwirkungen jetzt nicht, weil wir jetzt sagen, wir müssen jetzt unbedingt berühmt werden oder sonst was für ein Scheiß, sondern ich glaube einfach, dass du heutzutage nicht mehr drum herum kommst, ohne dich so ein bisschen gläsern und transparent zu machen.
00:51:39: ... dass überhaupt Leute sich für dich interessieren, ... ... weil es gibt zu wenig, ... ... zu herauszufinden.
00:51:42: Weißt du, ich mein, ... ... du kriegst ja einfach nur, ... ... du kriegst ja bis jetzt ... ... deine Investments vorgeschlagen ... ... von den Banken, ... ... weil du ein scheiß großer Kunde bist ... ... bei so vielen Banken.
00:51:49: Dann rufen die dich an, ... ... Jo, Kasten, wir haben deine Möglichkeit.
00:51:52: Sonst kriegst
00:51:54: du ... Der Dealflow kommt schon ... ... übers Netzwerk.
00:51:55: Genau.
00:51:56: Ja.
00:51:57: Aber genau, der Dealflow kommt ... ... ausschließlich übers Netzwerk.
00:51:59: Das Netzwerk hast du dir ... ... vierzehn Jahre lang erarbeitet.
00:52:02: Ja, aber ich glaube auch ... ... sind es auch so ein bisschen ... ... was mir wichtig wäre, ... ... ist wirklich, dass ich sage ... Ich habe ja, das ist immer wenig darauf eingegangen, extrem viel Fehler gemacht in meinem Leben.
00:52:11: Und ein Problem war auch, ich bin ja ganz jung, da reingerutscht und habe natürlich gar keine Erfahrung gehabt.
00:52:17: Also das fängt beim Anwalt, beim Steuerberater an, beim Notar, bei wie führe ich Mitarbeiter, wie stelle ich Mitarbeiter ein und so weiter, wie gehe ich mit Kunden um, also eine Million Fragen und keine Antwort.
00:52:27: Und mich würde es halt sehr freuen, wenn wir Leute inspirieren, den Mut zu haben, sich selbstständig zu machen, weil ich habe mir damals gesagt, mit Das ist eigentlich eine coole Sache, ich studiere.
00:52:38: Wenn das mit der Selbstständigkeit nicht klappt, dann mache ich halt mein Beruf und hab mir dann selber zwei Jahre gegeben, hab immer gesagt, zwei Jahre, zwei Jahre, zwei Jahre.
00:52:47: Dann muss es laufen, also nach zwei Jahren hab ich geguckt, bin ich soweit, wie ich mir das vorgenommen hab und so weiter und so weiter und hab dann irgendwann entschieden, ich bleib bei der Selbstständigkeit.
00:52:55: Was ja ein Risiko ist.
00:52:55: Nur wenn du halt Anfang zwanzig bist, hast keine Frau, kein Rind, kein Kind, keine Hypothek, kannst dich mega geil selbstständig machen.
00:53:01: Wenn du ... Ende zwanzig, Ende dreißig, wird es immer immer schwieriger, je älter du bist, weil du irgendwann so einen fixen Kostenblock hast.
00:53:08: Du hast eine Wohnung, hast vielleicht eine Frau, hast einen Kind.
00:53:10: Und dann zu sagen, ich gehe jetzt in die Selbstständigkeit, kriege erstmal null Einkommen, riskiere quasi, dass ich auch mal hunderttausend Minus mache.
00:53:18: Das würde ich keinem empfehlen, das kann nicht funktionieren.
00:53:21: Du musst dich selbstständig machen, wenn du jung bist, wenn du kreativ bist.
00:53:24: Die meisten Nobelpreisträger haben ihre Nobelpreisarbeit mit twenty-fünf geschrieben.
00:53:28: Die haben dann mit seventy-fünf preis dafür gekriegt.
00:53:30: Aber die Idee war fünfzig Jahre vorher, weil du in den Mitzwanziger im Kreativsten bist.
00:53:35: Uns ein bisschen.
00:53:35: unsere Idee ist ja auch zu sagen, mach dich meine Fehler.
00:53:39: Da magst du jetzt wenig Fehler gemacht, weil er natürlich immer einen Super Mentor an seiner Seite hatte.
00:53:43: Ja,
00:53:44: ich habe schon auch Fehler gemacht.
00:53:46: Die ganzen anderen Geschichten im Nudel-Business und so weiter.
00:53:49: Ja, aber krass,
00:53:50: das müssen wir auch mal erzählen.
00:53:51: Aber
00:53:51: long story short ist eigentlich, dass wir euch so ein bisschen helfen wollen, so ein paar dumme Ideen an die Hand geben wollen.
00:53:57: Und warum haben wir das heute noch nicht gemacht, sondern haben die ganze Zeit noch bei uns gelabert.
00:54:01: Das kann es einfach so, für mich ist es immer wichtig, wer gibt mir ein Tipp?
00:54:05: Also wenn mir auch nie ein Tipp an von jemandem, der quasi unter dir steht.
00:54:08: Ja, oder zumindest, wenn jetzt ein Fußballtrainer, hundertzwanzig Kilo, wegen ihm immer nur Darts gespielt hat, dann würde ich dem nicht vertrauen, wenn der mir erklärt, wie ich jetzt davon eine Dinger reinschießen soll.
00:54:16: Wenn aber einer kommt und sagt, ich war Zweite Bundesliga Fußball gespielt, also ich bin immer von Klaus Schlapp da trainiert worden, das war richtig geil.
00:54:23: Der Mann hat da Aura da etwas dargestellt, da waren alle stramm gestanden.
00:54:27: Und deswegen wollten wir euch erst mal erzählen, wo kommen wir her, was haben wir drauf, dass ihr sagt oder entscheiden könnt, sind die Jungs cool genug, will ich den zuhören.
00:54:35: Nämlich so ein Tipp von denen war, macht es Sinn, weil irgendwie haben sie es auf die Reihe gekriegt.
00:54:39: Ich meine, wir sind... Bis jetzt
00:54:39: weiß ja doch keiner, was ich auf die Reihe gekriegt habe.
00:54:41: Brutal.
00:54:41: Viel.
00:54:42: Du hast das am höchst bewertete Start-up wahrscheinlich weltweit gekründet nach elf Monaten.
00:54:47: Ja, also wir sind mit einem dreistelligen Millionenbereich nach elf Monaten bewertet worden.
00:54:50: Ich kenne niemanden, der das hingekriegt hat.
00:54:52: Kein Facebook, kein Apple, kein WhatsApp.
00:54:54: Nein, das vergleichen
00:54:54: wir nicht mit Facebook.
00:54:55: Entspann dich mal.
00:54:56: Ich weiß, wir werden größer, aber... Na, was?
00:54:58: Man muss ja mal irgendwo gleich anfangen.
00:55:00: Also
00:55:00: auf jeden Fall, also in der Unicorn-Bewertung ist auf jeden Fall drin definitiv... Sag mal so, du bist da ja noch mal größer.
00:55:07: Wobei, ich werde auch mittlerweile eigentlich nur von meinem Umfeld infiziert.
00:55:10: Mein Umfeld sagt mir immer, streckt die Träume nicht so.
00:55:13: Spann dich mal, entspann dich mal.
00:55:14: Nein, wir machen eine verdammte Milliarde.
00:55:18: Facebook weiß ich nicht, weil das sind ja wirklich, also sagen wir mal so, das was wir jetzt tun, langt für eine Milliardenbewertung, wenn nicht sogar im zweistelligen Bereich, die Tätigkeit, die wir jetzt tun.
00:55:33: Wenn wir das weiterentwickelt, mein Facebook war am Anfang ein Unternehmen, was ein Networking-Plattform war für Studenten, um zu sehen, welche Kurse hat wer.
00:55:45: Die sind heute ein Datenhaus.
00:55:46: So, weißt du, die sind mit Meta, sind die ein Datenhaus, die sind im Metaverse waren, die unterwegs, haben sie, glaub ich, echt ein bisschen Kohle verbrannt.
00:55:53: Brutta.
00:55:54: Weil die haben ja alle Plätze im Metaverse auf einmal aufgekauft.
00:55:57: Also, können wir beim nächsten Thema mal angehen, wieso die da Geld verloren haben.
00:56:01: Aber Facebook an sich ist einfach ein Datenhaus mit den ganzen, wenn nicht teilweise DSGVO, widerrechtlichen Besorgungen von Personeninformationen, die sie weiterverkauft haben.
00:56:14: Werbeplattform ist Facebook.
00:56:16: Wenn wir unser Produkt... ... und unser Produktpalette weiterentwickeln, ... ... sage ich, let's go.
00:56:21: Zum jetzigen Zeitpunkt sage ich, ... ... wenn das Produkt so bleibt, ... ... wenn wir ein, zwei Produktpaletten mit aufnehmen ... ... und da ein bisschen auch breiter streuen.
00:56:27: Wir haben ja einige guten Kunden ... ... und die sind ja auch sehr dankbar ... ... um unsere Userfreundlichkeit.
00:56:32: Lange Redekurze sind ... ... zweistelliger Milliardenbereich möglich, ... ... Milliardenbereich definitiv möglich.
00:56:39: Oder bist du, gehst du da mit der Chor?
00:56:42: Ich sage mal, wenn Camplex Worn kommt, ... ... ja, sind wir wahrscheinlich der heiße ... ... Unterschiedmoment, den es gibt.
00:56:46: Und das war ja auch mein ... Punkt und vielleicht jetzt auch der Schlusspunkt, dass ich sage, da wir gezeigt haben, dass wir es können, glaube ich, dass wir auch eine Message haben, dass man es zuhören sollte, weil wir mit Sicherheit die eine oder andere Idee haben, Anregung haben, euch Mut machen wollen, gründet, gründet richtig.
00:57:03: Mikrofon.
00:57:04: Und wie wir richtig gründet und so weiter.
00:57:06: Oder wie wir denken, wie man es nicht machen sollte.
00:57:08: Das können wir am nächsten Podcast mal erzählen, weil da haben wir sicherlich beide genug Erfahrung und auch genug Themen.
00:57:15: Ja.
00:57:16: Jetzt müssen wir mal eine Marke setzen.
00:57:18: Sollen wir noch ein richtig geiles Outro machen?
00:57:21: Gibt es irgendwie ein Outro?
00:57:21: So, machen wir mal Outro.
00:57:22: Du hast mir jetzt irgendwas noch was singen.
00:57:24: Ich
00:57:24: weiß nicht.
00:57:25: Bleibt hungrig.
00:57:26: Bleibt.
00:57:26: Stay hungry.
00:57:27: Gibt es schon?
00:57:29: Wir lassen jetzt stay hungry.
00:57:31: Und wir schneiden das wie gesagt nicht.
00:57:33: Wir lassen jetzt stay hungry als Abschluss.
00:57:34: Ich
00:57:35: finde stay hungry cool, weil nur die hungrigen werden.
00:57:36: erfolgreich.
00:57:37: Satte Menschen braten sich kein Steak mehr.
00:57:40: Auch ein anderes Thema, was wir bitte nächsten Podcast besprechen
00:57:42: sollen.
00:57:42: Ein geiles Spruch.
00:57:42: Lass mich patentieren.
00:57:43: Wie bleib ich T-Shirts?
00:57:45: Satte Menschen grillen sich kein Stake mehr.
00:57:46: Mach ich mir jetzt ein T-Shirt.
00:57:47: Ja,
00:57:48: wie?
00:57:48: Verspreche ich.
00:57:48: Wie bleibst du?
00:57:49: Direkt an Falco.
00:57:50: Also stay hungry, Leute.
00:57:51: Nächstes Mal komme ich hier mit meinem T-Shirt.
00:57:52: Satte Menschen braten sich kein Stake.
00:57:54: Besprochen.
00:57:56: Safe.
00:57:56: Okay, dann mach's.
00:57:57: Also das ist ja jetzt auf Kamera.
00:57:58: Ich weiß.
00:57:59: Okay, stay hungry.
00:58:00: Stay hungry.
Neuer Kommentar