,,Der Jacky Index’’
Shownotes
Milian und Max geben einen ungeschönten Einblick in den ältesten Club Deutschlands. Eskalationen, Verantwortung und die Frage, warum es heute mehr braucht als nur einen guten Beat.
Carsten und Max stellen sich vor – die Köpfe hinter risiq. Ein Tool, das Banken im Risikomanagement revolutionieren soll.
Carsten ist in über 100 Unternehmen investiert und hat Dinge erlebt, die man kaum glauben kann. In dieser Folge packt er aus: Von Erfolgen, die keiner kommen sah – bis zu Momenten, die völlig verrückt klingen.
Und wie kam Max ins Spiel? Eine Begegnung, die eigentlich nie passieren sollte — und jetzt zu einem gemeinsamen Projekt führt, das das Bankwesen auf den Kopf stellen könnte.
Gemeinsam starten die beiden jetzt diesen Podcast, um zu zeigen: 🚀 Innovation entsteht nicht in der Comfort Zone 💡 FinTech braucht mehr Mut 🎙 Und Gründerstories müssen öfter erzählt werden
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00:00:00: Du siehst immer am Checki-Absatz, weil wir es mal im Bild mal wirtschaftlich jetzt mal hier werden im Podcast.
00:00:04: Am Checki-Absatz siehst du, wie Asi da Abend war.
00:00:16: Moin Leute, wir sind heute wieder beim ungeplanten Podcast dabei.
00:00:19: Podcast Karma mit der Legende Carsten und mir, der eher wenigeren Legende.
00:00:23: Wir haben heute tatsächlich ungewöhnliche Gäste, weil wir gesagt haben, wir machen ein Weihnachtsspecial, wir wissen noch nicht, wann die Folge ausgestrahlt wird.
00:00:30: Wir möchten ins Gastro-Thema tiefer einsteigen, weil wir haben jetzt, weiß ich nicht, schon über Software-Companies gesprochen, Investment-Menschen, Socken kommen dann auch irgendwann bald, also wir machen alle möglichen Branchen durch.
00:00:41: Und heute haben wir da Max und Milian aus dem Tiffern im Mannheim, der älteste Club in Privatbesitz in Deutschland und Europa.
00:00:50: Wasch, wir können es nicht genau sagen, wasch.
00:00:53: Ich schätze jetzt einmal mal die Familien halt weltweit, weil ich wüsste nicht, welcher Club sieben, fünf Jahre in einer Familie war.
00:00:59: Was ist mit dem P-Eins?
00:01:01: Weniger.
00:01:01: Zehn Jahre weniger.
00:01:03: Zehn Jahre weniger als wir.
00:01:04: Also
00:01:04: das ist schon mal, finde ich, eine krasse Titelfolge.
00:01:06: Aber lange Rede kurzer Sinn.
00:01:08: Wollt ihr euch mal in ganz kurz zwei, drei Sitzen mal vorstellen?
00:01:11: für die, für die Hörerschaft.
00:01:13: Milan, wer bist du?
00:01:14: Warum hast du einen Club?
00:01:17: Warum habe ich einen Club?
00:01:18: Weil es mir irgendwie angebohnt wurde.
00:01:19: Mein Vater in einem Club hat es in den Sieben und Fünfzig Jahren gegründet.
00:01:22: Fast sieben, fünfzig, halbzig und halb.
00:01:25: Und dann bin ich reingewachsen und habe neben ein paar anderen Sachen.
00:01:28: mich irgendwann dazu entschieden, mit ihm zusammen das Ganze ordentlich weiterzuführen.
00:01:35: Wieso mit ihm?
00:01:36: und wie kam das?
00:01:36: Wie kam dir zusammen?
00:01:37: Einmal kurz das Mikrofon.
00:01:38: Wir
00:01:39: haben nur drei Mikros mit dem Span.
00:01:41: Ja, bei Rescue, die Anteil, wo noch nicht genügend verkauft hab ich gekauft.
00:01:44: Ich
00:01:44: wünsch mir das.
00:01:44: Weihnachten führt das Mikro.
00:01:46: Oh ja.
00:01:46: Oh ja.
00:01:47: Sollte knapp gehen.
00:01:48: Ich hab meiner
00:01:48: Frau schon gesagt.
00:01:49: Sollte
00:01:49: knapp gehen.
00:01:50: Apropos meine Frau, ich muss nur eins loswerden.
00:01:51: Meine Frau hat mich gebeten zu sagen, dass das Outfit nicht sich zusammengestellt hat, sondern dass das auf meinem Mist gewachsen ist.
00:01:57: ... weil sie hat mir nämlich die letzten Hemden gekauft ... ... mit weißen Knöpfen.
00:02:01: Danke für den Input auf jeden Fall.
00:02:02: Ja, ja, ja, ja.
00:02:04: Bevor ich es vergesse.
00:02:05: Hat weiter geholfen.
00:02:06: Aber
00:02:06: ich bin dir jetzt Wort gefallen.
00:02:08: Alles gut.
00:02:08: Passiert nie wieder.
00:02:09: Ich schwöre.
00:02:10: Warum wir zwei?
00:02:12: Weil dir das klingt so doof, ... ... aber weil wir uns gut ergänzen, ... ... wobei ihr damals wusste, ... ... ich glaube nicht, dass wir uns so gut ergänzen.
00:02:20: Ja,
00:02:21: also es war so, ... ... dass ich eigentlich ... ... aus einer ganz anderen Richtung komme.
00:02:24: Also ich bin kein gelerter Gastronom.
00:02:27: Ich bin Wirtschaftsjournaler, ... ... habe einen Darmstadt studiert.
00:02:29: Und da hat er mich angesprochen damals als Betriebsleiter.
00:02:32: Und das war dann eigentlich der perfekte Zeitpunkt.
00:02:35: Warst
00:02:36: du Gast oder wie gehabt ihr?
00:02:37: Ich
00:02:37: war ganz klassische Karriere, Golf gespielt, auf dem Kurpfalz gewesen.
00:02:43: Da bist du klassischer Stammgast.
00:02:44: Das ist praktisch dann Ralf Florianhelm.
00:02:46: Timberländenschuh war damals noch sehr in, auch die Zeit.
00:02:49: Da hieß es, du kommst mit Timberländs ins Tiff.
00:02:52: Und da war ich jedes Wochenende.
00:02:53: Und Darmstadt ist natürlich auch bekannt, ist halt Technische Universität, keine Girls.
00:02:56: Sorry, muss man so sagen.
00:02:58: Deswegen ist es mal jedes Wochenende nach Mannheim gefahren.
00:03:00: Und so hat sich dann die Verbindung aufgebaut.
00:03:02: Und warum er auf mich gekommen ist, weiß ich tatsächlich nicht so ganz.
00:03:06: Vielleicht war es Karma.
00:03:11: Und so ist dann die Reise.
00:03:12: Hat dann angefangen, zwanzig, sechzehn Ende.
00:03:15: Und dann bin ich dann später mit eingestiegen.
00:03:17: Also für mich war es aber dann auch klar.
00:03:18: Also wenn ich in der Gastro anfange, bin ich nicht so böse, aber im Gastro so versinken und immer nur das machen.
00:03:25: sondern auch weiter nach vorne gehen und dann war das relativ klar, dass wir das dann irgendwann zusammen machen.
00:03:29: Das heißt, ihr macht es jetzt gerade fiftie-fifty.
00:03:32: Also fiftie-fifty gehört euch das Ding auch oder habt ihr Investoren drin?
00:03:35: Wenn man es ganz ehrlich nimmt, gehört uns eigentlich die Firma gar nicht, weil es unsere Honig gehört.
00:03:41: Aber ja, sie gehört uns beiden.
00:03:42: Ja, okay.
00:03:43: Aber wie kommt es denn dazu, dass, also sagen wir mal, du warst ja erfolgreich, beziehungsweise dein Vater vielleicht auch?
00:03:49: nochmal kurz zur Erklärung.
00:03:50: Dein Vater hat das Ding vor siebenundfünfzig Jahren aufgebaut in wilden Zeiten.
00:03:54: Ich hab auch mal damals, eigentlich, Gott hab ihn seelig, hätte ich ganz gerne auch mal eine Folge mit deinem Vater.
00:03:58: Der hat mir erzählt, er ist damals mit dem Ferrari hier in Mannheim rumgefahren.
00:04:01: Irgendwann kamen dann irgendwelche serbischen Mafia-Bosse auf ihn, wurden dann auf ihn aufmerksam und haben die regelmäßig mit irgendwelchen Waffen bedroht, bis er selbst mal eine Waffe hatte.
00:04:09: Es war ein Geschichten.
00:04:10: Also die sind schon crazy und deswegen frage ich mich gerade.
00:04:12: Wenn du schon so aufgewachsen bist, wieso macht es dann überhaupt Sinn, dass er noch dazu kam?
00:04:17: War das noch zu Lebzeiten von deinem Papa, weil der ist ja noch nicht so lange tot?
00:04:21: Wenn ich so aufgewachsen bin, A, ich bin erst mal nicht bei meinem Vater aufgewachsen, ich bin meine Mutter aufgewachsen, die zwar auch in diesem Laden viel gearbeitet hat, aber einfach erst mal nicht Teil dieser Welt wirklich war.
00:04:31: Ich habe parallel studiert, ich habe Bachelor, Master in BBL gemacht und war, es war nie wirklich der Plan, in den Lagen einzusteigen.
00:04:40: Und nach meinem Studium ... Und gab's halt so eine Zeit, wo unser alter Betriebsleiter gegangen ist, wo mein Vater Hilfe gebraucht hat und ich das noch überbrückt hab, so maximal ein Jahr war das.
00:04:49: Und in der Zeit hab ich heute aktiv jemanden gesucht.
00:04:51: Weil A, ich definitiv noch mehr sehen wollte von der Welt und auch im Unternehmenskontext, dass ich gesagt hab, ey, also, ein Klub, ja, ich hab dann mein Studium gearbeitet, ja, ich hab das alles schon durchlebt, aber ich wollte meinen Horizont noch ein bisschen erweitern und ich hab ihn nicht umsonst studiert.
00:05:06: Hab halt noch was anderes gemacht zwischendurch und kam erst später wieder zurück.
00:05:09: Und ja, ich brauchte jemanden, der den Laden führt.
00:05:12: Warum ich ihn angesprochen hab?
00:05:14: Das ist nach zehn Jahren wirklich eine sehr gute Frage.
00:05:17: Zehn Jahre macht ihr das jetzt zusammen?
00:05:19: Nee, nicht.
00:05:19: Also, offiziell zusammen anders.
00:05:21: Ja,
00:05:21: neun Jahre.
00:05:22: Ja, sechzehn Jahre.
00:05:23: Ja, neun
00:05:23: Jahre.
00:05:24: Ja, sechzehn Jahre.
00:05:24: Ja, neun Jahre.
00:05:25: Ja, neun Jahre.
00:05:26: Ja, neun Jahre.
00:05:27: Ja, neun Jahre.
00:05:27: Ja, neun Jahre.
00:05:27: Ja, neun Jahre.
00:05:29: Ja, neun Jahre.
00:05:29: Ja, neun Jahre.
00:05:30: Ja, neun Jahre.
00:05:30: Ja, neun Jahre.
00:05:31: Ja, neun Jahre.
00:05:31: Ja, neun Jahre.
00:05:32: Ja, neun Jahre.
00:05:32: Ja, neun Jahre.
00:05:33: Ja, neun Jahre.
00:05:33: Ja, neun Jahre.
00:05:34: Ja, neun Jahre.
00:05:34: Ja, neun Jahre.
00:05:35: Ja, neun Jahre.
00:05:36: Ja, neun Jahre.
00:05:37: Ja, neun Jahre.
00:05:37: Ja, neun Jahre.
00:05:38: Ja, neun Jahre.
00:05:38: Ja, neun Jahre.
00:05:39: Warum ich angesprochen?
00:05:40: Ich glaube, A ist es definitiv die Ausstrahlung gewesen.
00:05:45: Er ist das, was ich nicht bin.
00:05:47: Was bist du denn nicht?
00:05:48: Ich
00:05:50: bin Sozialkompetent.
00:05:53: Ich bin ausgewählter in meinem Menschenkontakt als er.
00:05:57: Und er fühlt
00:05:58: sich... Nee, er ist Miesantrop, du nicht.
00:06:00: Ja, danke.
00:06:02: Fair.
00:06:03: Deswegen sucht mir meine Kontakte und das, was ich ja mit wem ich sozial interagiere, schon sehr viel bewusster aus.
00:06:09: Und ich bin sehr viel allergischer gegen Bullshit als er.
00:06:12: Wobei ich das auch ein bisschen geändert habe.
00:06:13: Ich finde das zu richtig.
00:06:14: Ich finde ich gut.
00:06:15: Wenn er sich
00:06:16: so vorstellt,
00:06:18: ist es wirklich crazy.
00:06:19: Also ich habe ihn ja liebengelernt.
00:06:20: Er ist ja privat gesehen ein guter Freund von mir.
00:06:22: Aber das ist schon, wenn du in so einen Club reingehst und dann kommt ihr der Million als Der hat bei KPMG gearbeitet als analytischer Mensch entgegen.
00:06:31: Da machst du eher eine Kehrtwende direkt.
00:06:33: Theoretisch.
00:06:34: In der Theorie, ne?
00:06:35: Ich
00:06:35: hab's nicht gelernt jetzt.
00:06:36: Ich hab mich auch ein bisschen entwickelt.
00:06:38: Es gab die Zeit, wo ich gesagt hab, du hast recht.
00:06:41: Kein Bock.
00:06:42: Das war ungefähr genau die Zeit, in der er kam.
00:06:44: Wenn du an der Tür schießt, ist du gar keine rein.
00:06:49: Es ist ein bisschen distanzierter einfach.
00:06:51: Etwas distanzier ausgewählter.
00:06:52: Wie gesagt, ich suche meine Kontakte und zudem nämlich wirklich ... eine ernsthafte Verbindung und Rapport aufbauen in irgendeiner Form, suche ich mir sehr viel Bewusster aus.
00:07:01: Okay.
00:07:03: Das ist jetzt ein bisschen arrogant, aber meine Zeit ist mir teilweise einfach zu schade mit Leuten, die mir nur auf die Eier gehen.
00:07:09: Wirklich sehr viel.
00:07:10: Und ich liebe euch.
00:07:12: Das ist einfach so ein Ding, wo ich sage, da habe ich mich irgendwann mal dazu entschieden.
00:07:14: Und ja, das Nachtleben, die Gastronomie, ist schon eine klassische Berufskrankheit, misentropisch zu werden.
00:07:21: Da bin ich nicht der Einzige.
00:07:22: Das ist schon etwas, was sehr viele Leute merken und mir auch erzählt haben.
00:07:26: Man muss sich vorstellen, ich mach das jetzt, neben dem Studium, neben der Schule noch, Gott, Schulzeiten.
00:07:30: Zum Abitzeiten hab ich angefangen, als Barkeeper ganz normal in diesem Laden zu arbeiten.
00:07:34: Unterbezahlt, weil's der Laden von meinem Vater war, logischerweise.
00:07:37: Und noch härter wahrscheinlich rangetan, als ob ich deinen Vater kenn, als
00:07:40: alle anderen.
00:07:41: Aber hundertprozentig.
00:07:43: In zwanzig Jahren mit sehr viel Alkohol, teilweise positiven und teilweise auch sehr negativen Situationen, lernst du sehr viel, auch negative Seiten über Menschen kennen, die man ... Sonst im normalen Leben einfach nicht so sieht.
00:07:57: Die Nacht ist einfach extremer, sowohl impositiv als negativ.
00:07:59: Die Leute haben den meisten Spaß bei uns, aber wenn es dumm wird, wird es halt auch sehr viel dümmer, als wenn ihr tagsüber ein Bürogespräch habt, einer schreit einen anderen, dann geht ihr nach Hause, okay, schön und gut.
00:08:10: Also kloppt ihr euch auch nachts oder was?
00:08:13: Klar, das passiert auch des öfteren Masken.
00:08:15: Wir haben nicht so einen Stil stehen.
00:08:15: Auch in so ein Nobel-Clubs,
00:08:16: weil man muss ja vielleicht kategorisieren für die Leute, die es Tiffany nicht kennen.
00:08:19: Tiffany wird ich schon eher als ein nobleren Club einstufen.
00:08:23: Manche werden eher sagen, dass es ein Spießer-Club ist, in der sich... Ich
00:08:25: bin ja fast nie eingekommen, aber ich habe gehört, das wäre so.
00:08:29: Nee, es ist halt ein Shiki-Miki-Club, das ist schon, ich finde, das
00:08:31: ist, glaub ich,
00:08:32: auch... Wir hatten in einer Folge natürlich auch Christoph Zöller da, Schauder und Chrisi.
00:08:35: Der würde natürlich als Formel-Einsliebhaber natürlich in den Nobel-Club gehen.
00:08:38: Nee, ich natürlich auch.
00:08:39: Ich fand den Laden auch immer ganz klasse.
00:08:41: Aber wollen wir da gar nicht die... Gesellschaftsspalten.
00:08:43: Also hauen sich auch da die Leute auf die Schnauze.
00:08:45: Also unten ganz, ganz selten.
00:08:49: Wirklich selten?
00:08:50: Einmal im Jahr.
00:08:50: Ohne, ohne jetzt irgendwie zu untertreiben.
00:08:52: Aber kleppert's dann so richtig oder?
00:08:54: Das ist Kindergarten.
00:08:56: Ich schieke mal ein
00:08:58: bisschen rüber, dass der Max auch... oder ihr könnt so halbieren.
00:09:01: Das ist Kindergarten.
00:09:02: Also wir sagen, wir sind die Leute, mit denen wir hier... wir kennen ja siebzig Prozent der Leute.
00:09:07: Sagt ihr echt, siebzig Prozent Stammkundschaft?
00:09:09: Sechzig bis siebzig Prozent kennen wir auf Pi.
00:09:10: Sechzig
00:09:11: bis siebzig Prozent Stammkundschaft.
00:09:15: Da kennst du immer die... Und das Problem ist natürlich, dass auch die Stammgäste natürlich auch untereinander interagieren, also Männlein und Weiblärm.
00:09:21: Es ist eine Ego manchmal größer als das andere, weil sich dann die Partnerschaften wechseln.
00:09:26: Ach, das ist dann... Dann heißt es, ah, der hat meine Freunde angeschaut, oder es ist einfach Kindergarten.
00:09:30: Oder es geht natürlich, da wir auch im Club sind mit zehn und gesehen werden, natürlich mehr die größeren Flaschen, wer ist cooler.
00:09:35: Wer ist natürlich immer das Problem, wenn halt zwei Stammkunden zueinander sagen, ich kenne Max oder Emilian.
00:09:40: Und dann können wir da runter sagen, was wollt ihr zwei eigentlich?
00:09:42: Entspannt euch doch einfach mal bitte beide.
00:09:44: Ist doch jetzt, also ist das hier kein großes Ding.
00:09:47: Also es ist wirklich eher am Abend, neunzig Prozent der Sachen ist beschwichtig und sagen, hey, fahren, gang runter.
00:09:53: Es ist alles cool.
00:09:55: Wir wollen alle Spaß haben.
00:09:56: Du gehst in die Ecke oder du gehst in die Ecke?
00:09:57: Ja,
00:09:57: aber hat's mal so richtig...
00:09:58: Macht ihr das dann persönlich oder kommt da einer, der großbreit schwer ist?
00:10:02: Kommt drauf an.
00:10:03: Okay.
00:10:04: Ich glaube auch,
00:10:05: dass es keine ... Ich glaube auch, dass es keine ... Wenn du jetzt kommen würdest.
00:10:07: Mögen wir mal ein
00:10:07: Mikrofon.
00:10:08: Mikrofon,
00:10:09: Mikrofon.
00:10:10: Wenn du
00:10:10: ein anderes Hemd anhält, hätte ich eine Chance.
00:10:11: Genau.
00:10:12: Also wenn deine Frau dich einkleidet und du uns tief nie kommen würdest.
00:10:15: Und du würdest jetzt mit einem anderen Stammkunden Stress haben, dann würde ich wahrscheinlich eher mal ich runterkommen, weil ich sag so, hey Jungs, ihr kennt einen Karsten nicht, da müssen wir ein bisschen aufpassen, weißt du, ist bald Unicorn, da können wir ein bisschen aufpassen,
00:10:28: gell?
00:10:28: Der ist ja jetzt schon fast ein Unicorn alleine ohne mich.
00:10:30: Denken Sie an der Nase, oder?
00:10:33: Max hat mich nach Sauna gesehen.
00:10:35: Oh, wir werden nie Unicorn.
00:10:38: Nein, nein, nein, nein, nein, das ist Redwood.
00:10:41: Redwood.
00:10:43: Nein, aber das wäre dann so ein klarer Fall, wo ich sage, so kommen, lass mich das lieber klären, weil es einfach entspannter ist, wenn das neu nehmt, dann schieße ich ein Türsteher runter.
00:10:49: Aber die Türsteher sind auch so sensibilisiert, dass wir sagen, wir wollen es mit Worten klären und unsere Türsteher sind auch nicht so, die sie direkt am Kragen schnappen und dann irgendwie an den Traufraum.
00:11:00: Aber gab
00:11:01: es mal so eine richtig brutalste Schlägerei?
00:11:03: Man muss vielleicht auch noch mal einen Kontext dazu erzählen, weil es ja auch keine.
00:11:07: Milyan ist Kampfsportler.
00:11:11: Hat dir das in deiner Karriere geholfen, diesen Sport auszuüben?
00:11:14: und machst du das gut?
00:11:15: Also jede Verletzung, die ich im Training jemals erhalten habe, habe ich zehnfach im echten Leben quasi gespart.
00:11:24: Also ja, ganz klar.
00:11:26: Das ist gerade durchs Nachtleben und man kann es nicht schön leben.
00:11:29: Aber kannst
00:11:29: du das gut oder machst du einfach ein bisschen Kickboxen, ein bisschen Training, abnehmen oder machst du es gut, machst du auch Kämpfe?
00:11:35: Im semi-professionellen
00:11:35: Bereich ist das, also ja, ich mache Kämpfe.
00:11:39: Ich habe in meinem Leben im Ring ... ... zwanzig ... ... neunzehnt zwanzig Profikämpfe gehabt und habe ... ... keine Ahnung ... ... sechzig, achtzig, hundert Amateurkämpfe gehabt.
00:11:46: Also ja, ich weiß ... ... wie man sich ...
00:11:48: Du machst welchen Sport machst du?
00:11:49: K-Eins, also Teiboxen.
00:11:51: Teiboxen.
00:11:52: Nur im Stehen ohne Boden.
00:11:53: Teiboxen.
00:11:54: K-Zwei
00:11:55: wolltest du?
00:11:55: oder
00:11:56: K-Eins?
00:11:58: K-Eins-Regelwerk.
00:11:59: Ohne Bodenkampf, das heißt, wenn jemand am Boden ist, dann wird halt angezählt und wenn er nicht mehr aufsteht, dann hast du halt gewonnen.
00:12:04: Also Boxen quasi wie Klitschko, aber mit Knien, Füßen und manchmal auch Ellbogen.
00:12:09: Es gibt auch so einen
00:12:10: Gliff.
00:12:10: Wie viele die Mädchen gekämpft haben mit Beinen und Arm.
00:12:13: Nee, weiß ich nicht, ob man deswegen... Ich distanziere mich von dieser Aussage, dass nur so Mädchen kämpfen können.
00:12:19: Mädchen können genauso kämpfen wie Männer.
00:12:21: Fährig.
00:12:22: Lass mich in Ruhe.
00:12:24: Sächterfahrung
00:12:24: gemachte Vergangenheit.
00:12:25: Aber noch eine
00:12:28: Frage.
00:12:28: Gibt es da auch so was wie Schwarzer Gürtel
00:12:29: und so?
00:12:30: Nee.
00:12:30: Gibt es nicht.
00:12:31: Machen manche faken das, aber das gibt es nicht.
00:12:34: Das ist der Unterschied zwischen einer Kampfkunst, Klassischkarate, Budokamp-Sportarten, Judo, Tech Van Dorm, mit dem ich früher auch angefangen habe.
00:12:42: Der Fokus ist ein anderer.
00:12:43: Ja, man lernt da auch irgendeiner Form kämpfen.
00:12:45: Aber im Kick, Tieboxen, Muay Thai ist das ganz klar der Fokus auf den realistischen Kampf gesetzt.
00:12:53: Die Tradition gibt es auch, aber es gibt keine
00:12:56: Formen,
00:12:57: die man läuft.
00:12:59: Am Ende, so dumm es ist, du lernst, wie du am effektivsten jemand anderem weh tust und wie du nicht verletzt wirst.
00:13:04: Und die Kicks kommen dann aus der Karate-Seite, Kung Fu, aus alles.
00:13:08: Muay Thai.
00:13:08: Muay Thai.
00:13:08: Muay Thai, siehst du, okay.
00:13:09: Deswegen auch so viel Knie und Ellenbogen.
00:13:11: Genau.
00:13:11: Das tut auch richtig weh, ne?
00:13:12: Ja.
00:13:14: Es
00:13:14: gibt einen Clip.
00:13:14: Kann man hier schon mal ein Lauchheck präsentieren?
00:13:17: Ja, da kann man machen.
00:13:17: Es gibt einen Clip vom Miljan, wie der Miljan einen Kampf einsteigt, ne?
00:13:22: Man geht zurück, man begrüßt sich mit irgendwie so einem Chap oder wie man das auch immer nennt, dann geht er zurück.
00:13:28: springt so halb zurück macht eine dringend sechzig grad drehung und in der dringend sechzig grad drehung nokte den typen mit der Hacke an die Schlefe aus, aber mit hinten raus.
00:13:37: Also der dreht sich so und geht mit dem Bein nach hinten raus.
00:13:39: Also der Clip ist krass.
00:13:40: Also die Kampfsportart hatte ja auf jeden Fall was geholfen und wahrscheinlich auch selbstbewusstsein verpasst.
00:13:44: Aber jetzt erzähl doch mal, das interessiert doch die Leute da draußen.
00:13:47: Gab's da mal so eine richtig kranke Schlägerei, wo man heute noch drüber ist?
00:13:50: Wurdest du mal
00:13:51: angestochen?
00:13:52: Das ist spannend.
00:13:53: Hast du irgendwie mit Messern zu tun
00:13:55: gehabt?
00:13:55: Gibt's zwei.
00:13:56: Zwei, die man erzählen kann.
00:13:58: Aber
00:13:58: dann teilt euch das Mikrofon bitte und spricht zusammen
00:14:00: rein.
00:14:01: Zwo siebzehn machst du?
00:14:02: Ja, als Zwo siebzehn mach ich, weil es war natürlich ich derjenige, der nur als Gast im Club war und dann ins Nachtleben einsteigt, ist natürlich eine ganz andere Welt, das sind mal ein paar böse Jungs, et cetera, wer weiß mit wem du so umgehst.
00:14:14: Und mir wurde vorab, also ich hab Ende November einen Probetag als Barkeeper gehabt, war dann ab ersten zwölf, dann Betriebsleiter, und dann wurde mir schon gesagt, oh, dieser eine Tag im Dezember, da musste aufpassen, da sind auch drei Türsteher.
00:14:27: Yo.
00:14:28: Natürlich,
00:14:29: die Frage, warum dieser eine ist ein spezieller Tag, ist... Okay, hat die Spaghetti-Opa zu oder irgendein
00:14:34: so?
00:14:35: Die Frage ist, woher kennst du die Spaghetti-Opa?
00:14:38: Ich hab ja früher mal Partys voran standen.
00:14:44: Genau, auf jeden Fall hieß es vorher schon so, Max, da musst du ein bisschen aufpassen.
00:14:49: Diese Schlägerei war für mich bisher die schlimmste eigentlich die gewesen, seitdem ist wieder ruhig gewesen.
00:14:55: Aber natürlich muss es natürlich direkt zum Berufseinstieg... Das ist seit acht
00:14:57: Jahren ist da ruhig.
00:14:58: Ja, also...
00:14:59: Einmal, Moment mal, einmal, das musst du gleich...
00:15:01: Ja, das kommt noch mal
00:15:02: zu Ende, Richard.
00:15:02: Aber das war in diesem Ausmaß, also es war dann so, dass er hieß, okay, drei Türsteher, bla, bla, bla, dann dachte ich mir so, joh, der Abend war easy, es war halb fünf, Sache ist gegessen, ich weiß gar nicht, was bei den Jüngsten das Problem ist.
00:15:14: Boah, und dann ging es los.
00:15:16: Dann hieß es... Alle an die kleine Bar, haben diese, die Barhocker, ich weiß nicht, ob ihr die kennt von uns, die sind ja sackgeschwer, wurden Barhocker geschmissen.
00:15:24: Da haben dann, also ein Getümmel war da, da haben sich alle geschlagen, etc.
00:15:27: WP.
00:15:27: Weißt du aber
00:15:29: warum?
00:15:30: Ja, das ist der klassische Fall bei Stammkunden.
00:15:33: Es ging natürlich wieder um eine Frau, weil die Frau den Partner gewechselt hatte, in dem Falle.
00:15:37: Und die beiden sich dann natürlich nicht mochten.
00:15:39: und dann ging es Ego wieder los.
00:15:41: Natürlich
00:15:42: um halb fünf, wenn es geschnitten hat und etwas getrunken worden ist, ist es eine Egosgröße.
00:15:50: und dann ging es halt ab.
00:15:51: Und dann kam die Polizei mit zwanzig, dreißig Mann in den Laden gestürmt.
00:15:55: So schlimm.
00:15:55: Das war wie ich crazy.
00:15:56: Also wie
00:15:56: die Leute waren da dran beteiligt?
00:15:58: Achtzehn.
00:15:59: Und die haben sich alle, also fünf gegen fünf voll auf die Schnauze.
00:16:02: Ja,
00:16:03: jeder gegen jeden eher.
00:16:04: Es waren zwei Gruppen, es waren ganz klar zwei Gruppen, die von des eines Stammgäste gewesen sind, das andere waren wirklich eigentlich nur ganz zählter.
00:16:13: Da ging es um diese Frau und angefangen hat es mit zwei Männern und einer Frau und die zwei Männern gegenseitig nur auf Folge verpassten und längst
00:16:19: los.
00:16:19: Kenne ich die Frau, kenne ich die Männer?
00:16:21: Theoretisch.
00:16:23: Teoret.
00:16:23: Krass, krass, krass.
00:16:24: Teoretisch schon.
00:16:25: Mach' möglich.
00:16:26: Ich
00:16:26: lass' nur Bilder geben.
00:16:27: Der Punkt ist der, die haben's angefangen.
00:16:28: Wir
00:16:28: blenden sie ein.
00:16:30: Blenden
00:16:30: wir eines gut.
00:16:31: Der war das Podcast auf ihn.
00:16:33: Und hinten dran waren halt, jeder hatte drei, vier Freunde dabei.
00:16:36: Und natürlich, wenn sich zwei dann Freunde kloppen, hilft der Rest mit.
00:16:40: Aber da das beides Personen waren, die eher weniger Charme, Reue und auch Englische... ... gerne Vorsichtsgefühle hatten ... ... und wahrscheinlich im Leben auch schon öfters Gewaltaktion hatten.
00:16:50: Also, es war gut.
00:16:50: Man hat diese zwei Männer, die sich wegen der Frau anfangen zu streiten ... ... einen einen anderen Urfall gegeben ... ... und dann ging es halt los, man hilft seinen Freunden ... ... und da hat da so drei, vier Leute dabei.
00:16:58: Und
00:16:58: die Jungs hatten ... ... den war alles schlecht.
00:16:59: Und das war Jungs, die haben ihr im Leben ... ... genau, das waren Jungs, die haben ihr im Leben ... ... das sind Straßenjungs gewesen von der Idee her, ne?
00:17:05: Die sind ... ... die sind es gewohnt Gewalt auszuüben, in jeglicher Form.
00:17:08: Da sind Arsch und Wäscher Gläser geflogen, ... ... da wurde einem Stuhl über den Kopf gezogen, ... Und wir waren halt mittendrin.
00:17:13: Ich hab keine Ahnung, wie ich nichts abbekommen hab an dem Tag.
00:17:16: Ich bin wirklich gesund raus.
00:17:16: Ich hab nur die wirklich Gläser an mir vorbeifliegen sehen.
00:17:19: Ich so, wow, das war knapp.
00:17:21: Es wurde dann ruhiger, weil wir einen Hundertsechzig, Hundertsechzig-Kilo-Türsteher an der Tür hatten.
00:17:26: Der hat sich einfach in den Weg gestellt und es kam keiner drin vorbei.
00:17:29: Das ist richtig lustig.
00:17:29: Die Leute haben versucht, über ihn drüber zu klettern.
00:17:32: Also stell ich euch zwei Meter groß, zwei Meter breit.
00:17:34: Fett, aber egal.
00:17:35: Der stand einfach wie eine Mauer und hat einfach nur so gemacht.
00:17:39: Und es kam keine Durche.
00:17:40: Aber die
00:17:40: Legere hat nicht aufgehört, bis die Polizei kam.
00:17:42: Nee, doch, es hat vorher doch, da ging es schon ein bisschen auseinander.
00:17:45: Aber Jo, die war ein Druff, dann ist eine, hat den Stuhl im Kopf gezogen, war bewusstlos, sie wieder aufgestanden, muss nicht was ist, und hat wieder weitergemacht.
00:17:51: Also, das ist dann schon Chaos mit Alkohol und wahrscheinlich auch Drogen im Spiel.
00:17:57: Ja, war unangenehm.
00:17:58: Sag mal so, das war spannend.
00:18:00: Also, so harte Straßenjungs, sagst du?
00:18:02: Das war
00:18:03: so, ja.
00:18:04: Aber warum
00:18:04: kommen harte Straßenjungs in Luxusclub?
00:18:07: Also es kommt immer drauf an.
00:18:08: Also wie gesagt,
00:18:09: besser wäre hinten als ich angehabt.
00:18:10: Ja, wahrscheinlich aber auch.
00:18:11: Na, wahrscheinlich nicht mal.
00:18:12: Also das Ding ist... Die wollten
00:18:13: dicke Flaschen.
00:18:14: Das auch nicht mal schön wär's, nein?
00:18:16: Also, das ist auch generell so ein Phänomen, die harten Jungs, die trinken immer Checki-Cola.
00:18:20: Du siehst immer am Checki-Absatz, weil wir jetzt mal wirtschaftlich hier werden im Podcast, am Checki-Absatz siehst du, wie Asi da Abend war.
00:18:30: Nein!
00:18:31: Nein!
00:18:31: Wirklich?
00:18:31: Unser weniger Checki-Cool, ich verkaufe das durch.
00:18:33: Das ist der Checki-List.
00:18:35: Ich weiß nicht, warum.
00:18:36: Also,
00:18:36: das ist der Checki-Index.
00:18:37: Genau, das heißt die Folge, der Checki-Index.
00:18:38: Du hast die
00:18:38: Folge, der Checki-Index,
00:18:40: der Checki-Index.
00:18:41: Bennet ist gar nicht dabei, der ist nur am Handy, der hört gar dazu.
00:18:43: Schratz am Goal.
00:18:44: Ja, ja.
00:18:45: Der hat
00:18:46: gerade Checki bestellt.
00:18:47: Der Checki live bestellt.
00:18:50: Stark.
00:18:52: Nein, ich muss sagen, wir kennen unsere Gäste und wir kannten auch jeden einzelnen von denen.
00:18:57: Im Prinzip ist es gerade ihr kennt selbst im privaten Bereich vor Weihnachten immer eine stressige Zeit.
00:19:03: Jeder ist angespannt, der Klub war voll.
00:19:06: Klar, und dann kommt noch so eine Kleinigkeit noch dazu, dass die Ex-Freundin da ist.
00:19:09: Es kann immer mal passieren, bei den Jungs ist natürlich ein Ticken extremer, bei den anderen ist es ein bisschen weniger.
00:19:13: Aber was ist das denn für eine Mentalität, dass du dich mit jemand anderem klopst?
00:19:16: Also da ist es ja eher, das Schlimmeren der Geschichte ist doch gar nicht der Typ, sondern das ist doch eher dieses unschöne, dass dann intern in so einem Club dann der Kumpel und der Bekannte als neuer Partner und so.
00:19:26: Aber
00:19:26: ist doch vollkommen normal.
00:19:28: Ist auch normal, also ich meine, aber wo ist das Problem?
00:19:30: Also der Typ kann doch gar nichts dafür, ist doch schön, dass er eine neue Beziehung hat und der andere denkt es dann... Jetzt sollte doch dein Ehrsauer sein.
00:19:35: Oh, meine Frau hat mich für jemand neuen verlassen.
00:19:37: Ja.
00:19:38: Du weißt doch nie, wie die Geschichte hinten dran war, ob es vielleicht doch eine Affäre war.
00:19:40: Ah,
00:19:41: das ...
00:19:41: Ja, das haben wir vielleicht alles nicht ...
00:19:42: Keiner weiß,
00:19:44: was es geht.
00:19:45: Wir holen
00:19:45: das alles auf.
00:19:46: Aber folge zehn über die ganze Geschichte aus der Perspektive.
00:19:49: Folgen zwei.
00:19:50: Genau.
00:19:51: Wir vermarkten das so, dass wir sagen, und jetzt behind the scenes.
00:19:53: Ja.
00:19:54: Nein, aber wie gesagt, du steckst hinten dran, aber das, was du mir auch vorhin gesagt hattest, in der Nacht ist es einfach extremer.
00:20:00: Es geht einfach ... ... jede Emotion ist umso später die Nacht wird, ... ... dass du mehr Alkoflis ... ... das ist dann einfach emotionaler.
00:20:06: Ist auch so.
00:20:07: Und das ist dann ... ... man hat sich es einfach hochgeschaukelt.
00:20:09: Man muss aber wirklich auch noch mal ... ... hier auch mal kurz relativieren.
00:20:11: Also ... ... wenn mal sowas passiert, ... ... bleibt das aber auch in deren Kosmos.
00:20:15: Also da wären keine anderen externen Gäste ... ... mit eingeschlossen.
00:20:18: Da sind die ... ... Mann genug oder auch ... ... respektvoll genug.
00:20:23: Wenn Emilian ... ... jetzt da reingeht, ... ... geht er da rein.
00:20:27: Und die Leute haben nicht die Absicht, Emilian zu schlagen.
00:20:29: Also, wir haben Respekt vor uns.
00:20:31: Sie sehen uns.
00:20:31: Deswegen machen wir es meistens auch immer ganz gerne, wenn auch die bösen Jungs sagen und normaler Jungs, die uns kennen, wo sagen so, hey, guck mir in die Augen, beruhigt dich doch mal kurz, es ist halt entspannt.
00:20:40: Aber da ist es so hitzig gewesen.
00:20:42: Und das war das einzige, was man vielleicht hätte auch... Was haben die
00:20:44: beruflich gemacht?
00:20:45: Keine Ahnung.
00:20:46: Einer
00:20:46: war auch Gastronomens, weiß ich, Klubbesitzer auch?
00:20:50: Also, einer war Gastronomensklubbesitzer, nicht weit von hier entfernt.
00:20:55: Und der andere ist auf dem
00:20:59: Stuhl.
00:21:00: Das übliche
00:21:01: Handyverkäufer.
00:21:03: Einfach mehr Gewalt breit.
00:21:04: Ja, aber ihr habt gemeint, das ist also unten selten, aber oben mehr, muss man dazusagen.
00:21:08: Bei euch geht sein Keller.
00:21:09: Zu meiner Zeit, als ich noch ins Tiefen nie reingekommen bin, hieß es ja auch Glitzer Keller.
00:21:13: Ja.
00:21:13: Ja, also das war noch zu.
00:21:14: Wird immer noch gesagt.
00:21:15: Wird immer noch
00:21:16: gesagt.
00:21:16: Ja, ja, schon noch ein Ding.
00:21:16: Ach Gott,
00:21:17: guck mal hier, ich dachte, ich traue mich das gar nicht mehr zu sagen, weil ich ein Uncool bin, wenn man so ein alter
00:21:21: Spruch ist.
00:21:22: Aber ihr habt ja oben mittlerweile eine richtig schöne Bar.
00:21:24: Die war ja früher kleiner.
00:21:25: Also früher heißt vor über dreißig Jahren.
00:21:28: Und das heißt oben ist es gefährlicher.
00:21:31: Was ist gefährlicher?
00:21:32: Ganz simpel.
00:21:33: Oben läuft kann theoretisch ja jeder vorbeilaufen.
00:21:35: Das ist ja erst mal eine öffentliche Straße oder eine Passage.
00:21:39: Wir halten den Stress vor der Tür.
00:21:41: Wenn jemand den wir nicht reinlassen wollen, Wahrscheinlich, weil er unten Stress machen würde, nicht gescheitert gekleidet ist, schon zu betrunken ist oder uns aus irgendeinem anderen Bauchgefühl heraus nicht in dieses Ambiente rundenpasst, dann wird oben eingesagt.
00:21:55: Dadurch, dass wir natürlich vorsortieren und neun- neunzehnte Leute da unten wirklich positiv aussortiert wurden.
00:22:01: ist der Stress deswegen nicht unten, sondern oben.
00:22:05: Also oben ist extrem wichtig.
00:22:06: Wie bei der Weinlese.
00:22:07: Schlechte Traumreihen, Wein scheiße.
00:22:09: Verleg
00:22:09: mal, acht Jahre Geschäft und zwei größere Schlägerei nicht.
00:22:14: Wobei, stopp, davon war eine oben und eine unten.
00:22:16: Und was war das oben?
00:22:19: Genau, der Punkt.
00:22:20: Es war genau der Punkt, es ging um Ego, weil sie nicht reingekommen sind.
00:22:24: Das ist der Klassiker.
00:22:24: Das stimm
00:22:25: ich mir auch gefährlich vor.
00:22:26: Es war auch gefährlich, aber im Endeffekt, es ist so, deswegen haben wir auch nur zwei Türsteher, weil wir es so krass selektieren oben an der Tür.
00:22:34: dass wir den Ärger einfach nicht haben.
00:22:36: Und natürlich, wenn da halt größere Gruppen kommen, hast du halt das Problem, wenn dann halt acht bis zehn Gruppen da sind, ist halt immer das Problem.
00:22:42: Aber per se auch das oben an der Tür, das ist mittlerweile sehr, sehr wenig geworden.
00:22:46: Weil es spricht sich natürlich auch in der Stadt rum, dass die Leute bei uns nicht reinkommen.
00:22:49: Es kommen mittlerweile so ein paar Leute, die... Asi sind oder die einfach nicht sonst passen schon an der Tür vorbei.
00:22:54: Aha, wir kommen ihnen nicht rein und laufen einfach weiter.
00:22:56: Haste tatsächlich.
00:22:58: Aber ihr
00:22:58: habt schon eine schwere Tür.
00:22:59: Wir haben
00:23:00: eine extrem schwere
00:23:01: Tür.
00:23:01: Wir haben also auch ein Glasner kommt im kaputzen Pullisamstagszentrum.
00:23:06: Das weiß
00:23:07: ich
00:23:08: nicht.
00:23:08: Nein, nein, nein,
00:23:09: nein, nein.
00:23:10: Das weiß ich nicht.
00:23:12: Ich renne da aber auch beruflich.
00:23:13: Ich habe selbst meinen Bruder auch schon nicht rein gelassen.
00:23:16: Grüße da, gehen raus.
00:23:17: Nicht
00:23:17: nett.
00:23:17: Nee, wann muss das trennen?
00:23:18: Das ist eine Gruppe kommen von zehn Leuten.
00:23:21: Du merkst schon, die sind vielleicht ein bisschen stressig drauf und sagen, heute gehen wir mal ins Tiff.
00:23:25: Und da hab ich nur zwei Türsteher, die sind zu acht.
00:23:27: Das ist schon mal, dass die dann denken, die zwei, die machen wir locker weg.
00:23:31: Ja.
00:23:31: Da passiert
00:23:32: echt wenig.
00:23:33: Ich kriege zumindest nicht mit, dass da viel passiert.
00:23:35: Ich stelle mir das total in der heutigen Zeit.
00:23:37: Viel gefälliger vor als wie vor zwanzig, dreißig Jahre.
00:23:40: Da hatte ich dir Eintürschere, das weiß ich noch.
00:23:42: Oft war auch eine Dame vorn.
00:23:44: Die war zwar sehr groß, aber auch sehr selbstbewusst.
00:23:46: Aber die kenn ich noch.
00:23:47: So alt bin ich schon.
00:23:48: Die Iris.
00:23:48: Die Iris, genau.
00:23:50: Aber das war cool.
00:23:51: Du hast reingekriegt und bist gegangen.
00:23:52: Und das war halt so.
00:23:53: Nächstes Mal ziehe ich mich anders an und vielleicht klappt es irgendwann mal.
00:23:56: Es kann man in beide Richtungen sagen, ob es wirklich gefährlicher ist, kann ich jetzt anhand unserer Stichprobe Tiffany Nichtbure teilen.
00:24:02: Für mich nicht.
00:24:04: Früher gab es keine Handys, die jeder dabei hatte.
00:24:06: Das ist der riesige Unterschied.
00:24:08: Heutzutage weißt du, wenn du Stress machst, wird es gefilmt.
00:24:11: Unabhängig davon, dass wir auch Kameras in und vom Club haben.
00:24:15: Ja, in zehn Sekunden ist es im Internet.
00:24:17: Riesiges Thema, weswegen sehr viele Leute sehr viel distanzierter sind.
00:24:20: Also
00:24:20: gut für euch eigentlich.
00:24:21: Positiv,
00:24:21: das ist der positive Effekt, der Hauptpositiv Effekt.
00:24:24: Der negative ist aber, die Gewaltbereitschaft und die Waffengewaltbereitschaft ist definitiv gestiegen.
00:24:29: Das
00:24:30: sieht
00:24:30: man auch in Zahlen generell, zum Beispiel.
00:24:34: Es gibt nicht umsonst eine Waffenverbotszone bei uns in den Innenstadt, was halt immer das bedeutet oder bringen soll.
00:24:39: Aber...
00:24:40: Ich meine, das bringt Kontrollmöglichkeiten.
00:24:42: Das
00:24:42: ja.
00:24:43: Na ja, der wisst ja, dass ich ein Messer da tragen darf und da nicht.
00:24:46: Das finde ich könnt generell.
00:24:47: Nein, nein, nein.
00:24:49: Andersrum, andersrum, andersrum, nein.
00:24:50: Du darfst ein Messer generell ab einer gewissen Größe nicht tragen.
00:24:54: Aber der Unterschied ist, glaube ich, in der Waffenverbotszone darfst du die Leute aufgrund von geringeren Verdachtsfällen einfacher kontrollieren und die Waffen einfacher konfisieren.
00:25:04: Theoretisch, ja.
00:25:05: Du darfst sie einfach wegnehmen.
00:25:06: Das ist der Unterschied.
00:25:07: Das heißt, in der Waffenverbotszone hat die Polizei eine größere Machtbereitschaft.
00:25:12: Das
00:25:12: war die offizielle Beziehung.
00:25:14: Begründung.
00:25:14: Und das ist theoretisch auch so, wie es in der Praxis umgesetzt wird.
00:25:17: Das war eine zweite Frage.
00:25:18: Aber hattet ihr mal so ein, du hast gesagt, die zweite Schlägerei, gab es da Waffen?
00:25:22: Was ist da passiert?
00:25:22: Kannst du es mal kurz gezielt?
00:25:23: Zweite Schlägerei, kurz geziert.
00:25:25: Also es war eine Gruppe von zehn bis zwölf Leuten, die mit, die kannten einen regelmäßigen Stammgast von uns, der halt da ist und den wir auch kennen und generell mögen und den wir auch vertrauen.
00:25:36: Und er hat vorher angerufen zu, hey, ich bin hier mit einer Gruppe von Jungs.
00:25:38: Hey, das sind aber gute Jungs.
00:25:39: Die kennt ihr nicht, aber ein bisschen gute Jungs.
00:25:41: Ja, komm mal vorbei und wir gucken, was passiert.
00:25:43: Er ist vorbeigekommen und keiner von den Jungs war aus unserer Sicht gut und haben in diesen Laden gepasst.
00:25:48: Da waren die teilweise in Jogginghosen dabei, die anderen hatten Kappys auf, die dritten waren... Woran
00:25:52: machst du das fest, ob jemand nicht reinpasst?
00:25:53: Am Outfit und am Auftreten, ob die...
00:25:56: Körpersprache, Charakter, Bauchgefühl, aber gründes Bauchgefühl.
00:26:00: Das ist jetzt kein Rätselrat.
00:26:01: Und das ist jetzt mal eine wichtige Frage.
00:26:03: Wie sicherst du selbst, dass du keinerlei rassistische, sexistische Einschätzung dieser Situation gegenüber hast?
00:26:12: Weil, okay, du hast gerade gesagt, Jogginghose, Auftreten, man merkt ja auch eine Aura, wenn ein Mensch da ist.
00:26:19: Ob jemand so an die Tür geht oder...
00:26:21: Genau so.
00:26:21: So an die Tür geht.
00:26:23: Das ist ja alles unterschiedlich.
00:26:24: Aber du bist auch, also so schätze ich dich, deswegen jetzt auch die kritische Frage.
00:26:28: Du bist dir sicher auch, dass du keinerlei rassistischen und sexistischen Input diese Einschätzung gegenüber machst.
00:26:35: In jeder Mensch ist fehlbar.
00:26:36: Genau, ja,
00:26:37: ja.
00:26:37: Hundertprozentig hab ich auch schon Fehler in die Richtung gemacht in meinem Leben.
00:26:41: In Summe gibt mir der Erfolg recht und die Tatsache, dass unten nichts passiert, ja.
00:26:44: Und im Worstcase hab ich lieber jemanden zu viel draußen als einen zu viel drin, weil das kann immer unangenehm werden.
00:26:50: Aber Hautfarbe und so ist kein Thema.
00:26:52: War noch nie ein Thema.
00:26:53: Was für ein Ding?
00:26:53: Hautfarbe, Herkunft, noch nie ein Thema gewesen.
00:26:56: Mir ist es egal, wo du bist, was du machst und wo du herkommst.
00:27:00: Solange du dich unseren Regeln entsprechend verhältst, d.h.
00:27:03: zum Beispiel Dresscode, der ... Relativ fix ist, ohne genauer.
00:27:06: Geht's immer noch.
00:27:06: Flexibilitäten, weißt du selbst.
00:27:09: Und den Respekt, den Laden, unseren Personal und den Menschen dort dringend gegenüber hast.
00:27:13: Wenn dich respektvoll fällst, kannst du in deinem Privatleben machen, was du willst.
00:27:16: Das ist mir relativ egal.
00:27:17: Aber es ist auch wichtig, dass jeder willkommen ist, weil es voll nicht so ein bisschen raushören.
00:27:20: Definitiv.
00:27:21: Das ist wichtig, dass jeder Mensch da auch willkommen ist, aber das ist gut, dass du sagst, weil Auftreten und Jogginghose verstehe ich.
00:27:26: Und diese und die Jungs und die Jungs haben dann, die kamen nicht rein.
00:27:30: Die kamen nicht rein.
00:27:31: Nein, einen davon kannten wir, weil der vor drei oder vier Monaten vorher schon mal dem Laden verwiesen wurde, weil er unten ein bisschen aufwimpfig wurde.
00:27:39: Ich weiß nicht mehr genau, was unten war.
00:27:40: Ah, die eine Person war schon da, und ihr hattet schon mal ein Problem mit ihr.
00:27:44: Ich weiß aber gar nicht genau, weil ich nur oben war, als er rausgebracht wurde.
00:27:47: Ich weiß gar nicht, was passiert ist.
00:27:48: Auf jeden Fall hat er mich damals schon aufs übelste beleidigt, mir fünf Minuten gedroht, bis er irgendwann gegangen ist.
00:27:53: Aber warum?
00:27:54: Ego, das männliche Ego.
00:27:57: Ihr
00:27:57: könnt die Folge auch Ego nennen.
00:27:58: Das
00:27:58: männliche Ego, Max.
00:28:00: Was ich nicht kann.
00:28:00: Aber lass
00:28:01: doch mal
00:28:01: zu Ende erzählen.
00:28:02: Dann kam die zehn Jungs, Schockinghose usw.
00:28:04: und du hast gesagt,
00:28:05: passt das nicht wirklich mehr.
00:28:07: Dann hat unsere Türsteher schon, weil es war offensichtlich für jeden, dass diese nicht zu uns reinpassen.
00:28:11: Da gab es überhaupt gar keine Diskussion.
00:28:13: Für jeden Menschen ist es offensichtlich.
00:28:14: Die haben es schon reingesagt.
00:28:16: Da kam er halt gesagt, hier, hi, wir kennen es doch, blah.
00:28:18: Und ich gesagt, komm, der Türsteher zu ihm, hey, red mit dem Chef.
00:28:21: Dann ist er zu mir rübergegangen, stand gegenüber von der Tür, hab mich grad mit meinem anderen Türsteher unterhalten, war was völlig ein anderes Thema.
00:28:27: Und da kam er zu mir, hey, Bruder, blah, blah, blah.
00:28:29: Hey, du, alles gut, du kommst doch nicht rein.
00:28:31: Das Gespräch gibt ein paar Minuten, zwei, drei Minuten, wo er gebeten hat, ey, mach doch, wir machen einen Stress, vertrauen uns, alles gut, es tut mir leid wegen damals und blau, blau, blau, ist so dicker, tut mir leid, aber geht nicht.
00:28:42: Also, ich brauche mal nicht, hier ist die Grenze.
00:28:44: Und nach dem Gespräch, die kamen immer näher und wir standen in der Ecke und es waren wirklich so zehn bis zwölf Leute, die haben uns quasi eingekreist.
00:28:51: Also wirklich rein.
00:28:52: Während dem so eine Rudelbildung.
00:28:54: Während ich genau eine Rudelbildung.
00:28:55: Aber dann
00:28:55: machen die das ja professionell mit so.
00:28:57: Die sind's gewohnt.
00:28:58: Das ist
00:28:59: so aufgewachsen.
00:28:59: Ja, das meine ich ja.
00:29:00: Aber dann ist es ja, dann ist es ja in der DNA, wenn du anfängst, wenn einer diskutiert, also wenn ich in Carsten diskutieren sehen würde, würde ich einen Schritt zurückgehen, dass ich denen die Privatsphäre lasse.
00:29:11: Da kommt schon, wenn wir das mit hinstellen, stell dich auf die Mitarbeiter um den Max rumdrecken.
00:29:17: Das kommt mir vor wie bei...
00:29:19: Aber du hast recht, weil Fakt ist, im Nachhinein war es am Ende, wie man vor Gericht, und der eine war so oft vorbestraft, dass er jetzt dann auch ohne Bewährung gekommen ist.
00:29:30: Der hat das schon x-mal durchgemacht.
00:29:32: Einer von denen, der jetzt auch wirklich verknackt wurde.
00:29:35: Und hier haben sich halt diese Rudel gebildet.
00:29:37: Und irgendwann packt mich dieser Redensführer von denen, der hat mir geredet, packt mich so in den Nacken.
00:29:43: Das ist ein klassisches Ego-Den.
00:29:46: Aber warum fasst man denn jemanden an, wenn man spricht?
00:29:48: Hier,
00:29:48: pack, komm mal her.
00:29:49: Und in dem Moment pack ich halt seine Hand, drückt die Hand weg und sagt Finger weg.
00:29:54: Und in dem Moment fängt einer von den Jungs von denen an, meinem Eintisch, der hat einen Urfall gegeben.
00:29:58: Einfach aus dem Nichts, ohne Vorwarnung.
00:30:00: So, und dann waren es so zehn bis zwölf gegen zwei bis drei von uns.
00:30:03: Massenschlägerei, let's go.
00:30:05: Da war Bullen offen vor der Tür.
00:30:07: Krass,
00:30:08: so.
00:30:08: Gut,
00:30:09: aber am
00:30:09: Schluss endlich, wir haben es geklärt.
00:30:11: Aber ist dir was passiert?
00:30:13: Mir in der Schlägerei nicht wirklich, da hat möglich man Kampfsport geholfen, ich habe ein Rohrfall gecasiert und mein Ohr war ein bisschen blause.
00:30:18: Also keine ernsthafte Verletzungen in dem Sinn.
00:30:21: Dann kam die Polizei ne Minute später oder so, dann sind die weggerannt und beim Wegrennen kam einer von hinten noch angerannt, den ich nicht gehabt kommen sehen und hat mir im Vorbeilaufen Mit so einem Kibbutan nennt sich das so ein Metallstift, der für die Sesterteilung aber gemacht ist.
00:30:38: Drei, vier mal in den Rücken gestochen.
00:30:40: Nein.
00:30:41: So richtig.
00:30:43: Ja, so richtig.
00:30:45: Einfach aus dem Nichts.
00:30:46: Also das war reine zufällige Gewalt.
00:30:50: Es musste nicht genäht werden.
00:30:51: Das waren vier... Beim
00:30:52: Wegrennen von der Polizei nochmal nachgestochen.
00:30:54: Genau.
00:30:55: Das war einfach nur so, weil... Passiert.
00:30:59: Gänsehaut.
00:31:01: Aber
00:31:01: hast du auch keine Angst, oder ihr beide?
00:31:03: Weißt du, da die Jungs ab sind, da ihr die abends mal unterwegs irgendwo, also privat.
00:31:08: Laufen die euch in der Straße gegenüber und sagen, den Kind nicht, der hat mich dann reingelassen.
00:31:13: Das ist ein Thema.
00:31:14: Früher mehr als heute.
00:31:16: Als
00:31:16: ich noch jünger war und als ich noch nicht so selbstsicher war, da ich auch durch die Erfahrungen alles und auch noch nicht so gut kämpfen konnte, wie ich es heute kannte, hatte ich auch mehr Stress außerhalb.
00:31:25: Also wenn ich in Mannheim früher woanders feiern war, als ich noch wirklich aktiv von der Wegs war, gab es die Situation, dass mich Leute aufgrund, hey, du hast kein Türstermin in der der.
00:31:32: Genau das meine ich, ja.
00:31:33: Jetzt habe ich mich mal hier alleine.
00:31:35: Heute
00:31:35: zu Tage.
00:31:37: Aber da musst du doch
00:31:37: so viel Gewaltbereitschaft in dir tragen.
00:31:41: Überleg mal Achtung, sich zu hauen, ein Thema.
00:31:43: Aber du hast ja so viel Scham und so viel Achtung vom Leben und von anderen Menschen verloren, wenn du jemandem in den Rücken stichst beim Wecklaufen.
00:31:52: Ja, das ist
00:31:53: ja ein Thema generell im Moment, dass diese Messer-Angriffe immer mehr zunehmen.
00:31:56: Das
00:31:56: war kein Messer,
00:31:57: wie gesagt.
00:32:00: In meiner Jugend gab es das gar nicht.
00:32:02: Wenn jetzt mein Sohn weggeht, dann ... Wir machen alle Kraft Magarde, haben wir schon drüber unterhalten, dass das halt speziell auf Messeabwehr trainiert wird, auch für Frauen und so weiter.
00:32:11: Weil das immer mehr kommt, dass immer mehr Leute ein Messer dabei haben.
00:32:16: und Messer ist eine unfassbar gefährliche Waffe.
00:32:18: Also auch der dümmste Idiot kann mit Messer einen unfassbar hohen Schaden anrichten.
00:32:22: Das wird total unterschätzt.
00:32:24: Weil einfach, wenn der nur will auf dich los schicht, dann kannst du noch so gut kämpfen.
00:32:27: Wie schrecklich,
00:32:28: wie schrecklich.
00:32:28: Er geht immer davon aus, dass du immer mindestens ein Stich abkriegst.
00:32:32: Also aber zusammenfassend finde ich es echt crazy, das innen.
00:32:35: ... acht, neun Jahren, nur zwei Events stattgefunden haben, über die man sprechen kann.
00:32:41: Herrlicher
00:32:41: Wahnsinn.
00:32:42: Eventen
00:32:42: Pons sehr
00:32:43: Ponsen.
00:32:44: Wenn man in Ruhe feiern will, ins Tiffany gehen, statistisch gesehen, gibt's wahrscheinlich bei jedem anderen Laden ... ... und die Ecke mehr Stress
00:32:50: wieder.
00:32:50: Hundertprozentig.
00:32:51: ... in der Safe-Place.
00:32:53: Du siehst ja immer, hier Schlägerei, da Schlägerei.
00:32:55: Zwei Schlägerei in den acht, neun Jahren.
00:32:57: Also ich fand es natürlich jetzt pressegeil und toll, da drüber jetzt zu sprechen, auch jetzt mal zu hören.
00:33:01: Aber overall ... Seid ihr dann wahrscheinlich auch der statistisch gesehen, einer der gewaltfreisten Clubs
00:33:07: in Deutschland?
00:33:07: Laut Polizei, ja.
00:33:08: Du kriegst ja
00:33:09: auch, du kriegst ja einmal im Jahr oder wird ja auch immer von der Polizei ausgewertet, wieviel Notrufe ankommen und wieviel Einsätze zu den Clubs fahren oder zu irgendwelchen Locations.
00:33:19: Weil es ist natürlich auch ein Konzessionsthema.
00:33:21: Also wenn du ein Laden hast, eine Bar oder irgendwas und er ist jede Woche zweimal in Einsatz.
00:33:26: hat da irgendwann die Stadt oder die Polizei auch da kein Bock mehr drauf.
00:33:29: Also das geht dann auch, wenn sich das häufen sollte, geht das auch mal schnell an die Konzession, dass wir sagen, ey, der Laden ist einfach nicht tragbar.
00:33:36: Und das wissen wir bei uns auf jeden Fall.
00:33:39: Das bei uns, also bei uns können wir auch sagen, bei uns sind ganz viele Pulsisten auch Stammkunden.
00:33:44: Wissen wir, deswegen kommen die auch sonst auch nie Stress ist, ist das Feedback immer einheitlich positiv.
00:33:48: Das heißt, wenn ihr schön feiern will, kann ich zu euch kommen.
00:33:51: Ich habe sie auch tierisch im Wittbereich aufgerüstet.
00:33:53: Ich war doch nicht da.
00:33:55: Früher gab es das nicht so mit Kottel und Tische und große Flasche und so.
00:33:58: Früher haben wir in einem Chintonik in der Ecke gestanden.
00:34:00: Das hat sich ein bisschen verändert.
00:34:01: Machen
00:34:02: die Tische mehr Umsatz oder die Leute, die so quasi reingehen?
00:34:06: Es kommt drauf an.
00:34:08: Wie viel prozentual machen Tische aus und wie viel macht Laufkundschaft aus?
00:34:13: Ich würde sagen Tische.
00:34:14: Nee, das kannst du nicht sagen.
00:34:15: An einem
00:34:15: geilen Abend, Samstagabend.
00:34:16: Nein, an einem Standard Samstagabend würde ich sagen Tisch.
00:34:21: Umsatz?
00:34:22: Und wie viele Personen sind das?
00:34:24: Eins, zwei, drei, vier, fünf,
00:34:27: sechs,
00:34:28: sieben, acht, neun, zehn.
00:34:29: Oh viel.
00:34:30: Zehn Tische.
00:34:30: Und wie viele Personen stellen diese Tischpersonen da?
00:34:34: Mal sechs.
00:34:37: Sechzig und wie viel passen rein insgesamt?
00:34:40: Ach, sechzig Leute machen vierzig, fünfzig Prozent vom Umsatz.
00:34:44: Gibt es
00:34:44: ein gutes Umsatz, wenn ich einen Tisch haben will?
00:34:46: Ja.
00:34:47: Zwei und fünf Euro.
00:34:48: Viel interessanter ist das zum Beispiel.
00:34:52: Das ist eine halbe Flasche Shampoos.
00:34:55: Komm doch, ey, Flasche.
00:34:57: Also, ihr kommt
00:34:58: auf die Flasche.
00:34:58: Also,
00:34:58: am Donnerstag hast du ja mal schön, das muss man mal hier mal sagen, finde ich auch mal schön, dass Ryze Cue auch für seine Mitarbeiter da ist und auch einfach den einer der teuersten Champagner geholt hat, weil du einfach wertschätzen
00:35:07: bist, Max.
00:35:07: Du hast mir aufgeschwitzt.
00:35:08: Du bist einfach wertschätzen.
00:35:09: Das finde ich einfach schön.
00:35:10: Das hat er
00:35:10: mir anders erzählt, weil ich war ja schon in meinem Bett immer im Alter, da muss man mal ein bisschen früher schlagen gehen.
00:35:15: Aber stellst du danach bitte richtig, ja.
00:35:17: Dann hat er gesagt, hier, Karsten Übrig, ich wollte, wir waren ja noch im Tief und da haben wir eine Flasche Champagner getrunken.
00:35:23: Und da hat er mir erzählt, was die gekostet hat.
00:35:25: Da hab ich schon gedacht, boah, haben die Preise da unten.
00:35:26: Die leuchtet
00:35:28: grün.
00:35:28: Die hat die schön, die schön.
00:35:30: Das war dann die Dumpferi-Ossonde-Edition
00:35:33: aus Freitag.
00:35:33: Stopp, stopp, stopp.
00:35:35: So hab ich's aber auch nicht getestet.
00:35:37: Ich hab dich angerufen gehabt, dass er das mal aufgewandert mit den Mitarbeitenden nach der Weihnachtsfeier noch im Tiffany.
00:35:44: Und der eine, oh, wollen wir mal Champagner trinken, blablabla.
00:35:46: Und der hat das halt Fuchs gekriegt.
00:35:48: Let's go!
00:35:49: Schnell, ich vergrieße.
00:35:50: Was für dieses Ding kriegt.
00:35:51: Verklebener mal
00:35:53: einen Brauch.
00:35:54: Bringt
00:35:54: die teuerste Flasche Schampagne!
00:35:55: Bringt die teuerste Flasche Schampagne!
00:35:57: Wenn ihr die noch
00:35:58: keiner bestellt
00:35:59: habt... Und dann dreht sich die ganze... Mit Feuer weg!
00:36:00: Mit Feuer weg!
00:36:02: Und dann muss man bitte wahrscheinlich
00:36:03: was leer...
00:36:04: Mensch... Ihr könnt doch auch noch auf Finanzdienstbranche.
00:36:06: Da muss man, weißt du, wohlfroh Wall Street mal bitte nach vorne gehen.
00:36:11: Aber
00:36:11: was wär die ganze Zeit auf der Seele brennt, weißt du, wen du unfassbar ähnlich siehst?
00:36:15: Oh Gott, jetzt passt auf, was du sagst.
00:36:17: Nein, wirklich, wie ein Klohn, wie ein Zwilling.
00:36:20: Max Strohe.
00:36:22: Kennst du den?
00:36:24: Voll, wie du noch so eine Mütze auf dem Kopf hättest.
00:36:26: Der
00:36:26: ist Max Strohr.
00:36:27: Will dich mir den Gericht auf die Koffen
00:36:28: lassen.
00:36:29: Nein, der Koch.
00:36:30: Max, du hast ein Mikrofon.
00:36:31: Der Koch
00:36:31: aus Berlin, Max Strohr.
00:36:33: Nee, sag mir nix.
00:36:37: Vielleicht
00:36:38: kann man jemand kurz einblenden, dann wieder.
00:36:39: Ja, den
00:36:39: blät man dann halt.
00:36:40: Ich hatte noch grad.
00:36:43: Na ja, das wäre auf jeden Fall.
00:36:43: Guck mal hier.
00:36:44: Was würdet ihr...
00:36:46: Voll!
00:36:48: Also, dass wir
00:36:48: hier so ein bisschen ... Du musst mal live sehen, musst mal live sein.
00:36:52: Du bist der junge Max Strohr.
00:36:54: Ja.
00:36:55: Das ist noch keiner gesagt?
00:36:56: Nee, nee.
00:36:59: Okay.
00:36:59: Ich komm nie mehr ins Tipp rein.
00:37:00: Aber auch was viel Interessantes, weil jetzt gerade von Umsätzen hatten, ist zum Beispiel, was crazy ist als Vergleich, wenn du Donnerstags Studentenabend hast zum Wochenende an der Senkenhofpartie.
00:37:10: Die Studenten geben wirklich, also ich wirklich, wir haben den Laden, Bums, voll, wirklich komplett voll.
00:37:15: Und der Umsatz ist ... Ja, also wie gesagt, also zwei gute Tische am Wochenende könnten das machen, was die Ständen machen mit einem vollen Laden.
00:37:24: Also das war
00:37:25: so viel Kohle gerade in Mannheim, nein?
00:37:28: Die lernen leider so viel und die müssen, die gehen weniger weg und ja klar, die kommen schon von guten Familien, aber die scheinbar geizen die leider
00:37:35: nicht.
00:37:35: Das heißt samstags sind dann keine Studenten da, da kommt die an aus Heidelberg.
00:37:38: Viel weniger, wir brauchen die.
00:37:40: trotzdem, es klingt immer so böse, wir benutzen... benutzen.
00:37:44: Wir brauchen
00:37:45: die Studenten auch fürs Wochenende.
00:37:47: Also für uns sind das klassische Spülmenge.
00:37:50: Und es ist so, du darfst auch investieren für die Zukunft, weil wir ganz viele BWL- Studenten haben, Jura- Studenten, die jetzt in Mannheim studieren.
00:37:56: Dann sind sie danach weg oder ist mal wieder ein Vorkonkress und dann haben sie Kohle.
00:38:01: Und dann sagen sie, jetzt mach ich mal eine Dompie auf.
00:38:03: In dem All, da kommt die noch rein.
00:38:05: Ja, nee, langfristig ist das ein Ding.
00:38:07: Also studieren vornehmend neunzehnt bis dreinzwanzig.
00:38:10: Und bis Sie mal dann bitte mal bei überall mal sich hochgearbeitet haben.
00:38:13: Kommen Sie mit sieben, zwanzig, dreißig an die Almama.
00:38:16: Und dann kommen die mal wieder und sagen, jetzt gebe ich Kohle im Tiff aus.
00:38:20: Ja, also aktiv auf den Customer lifetime Value.
00:38:22: Ja,
00:38:22: klar.
00:38:22: Wirklich.
00:38:23: Ja, hier.
00:38:25: Wenn man Steinhard BWL studiert, der andere ist ...
00:38:28: Wirtschaftsingenieur oder
00:38:29: so, ne?
00:38:29: Aber das
00:38:30: glaube ich nicht.
00:38:31: Das Ding ist ja, wenn du das jetzt ganz durchspielst, fängst du ja mit anderen eigentlich.
00:38:34: Wir machen immer die Abi-Feiern jetzt immer.
00:38:37: Die Feiern, die machen wir immer ... im Juli nach den Abi-Bellen.
00:38:41: und der lasse mir jetzt das einzige Mal im Jahr, wo wir eine Woche auch U-Achzern reingelassen, wo die Mutizettel reinkommen.
00:38:46: Das
00:38:46: stimmt, weil die ja teilweise das siebte, die achte.
00:38:48: Genau, aber es gibt
00:38:50: es dann nicht
00:38:50: mehr.
00:38:50: Das ist ein U-Achzern-Partys per See, Privat-Party, wo preischeinander das Weinheimer Privatgymnasium dann einfach das Tief mietet für den Abend.
00:38:59: Und da fängt dann praktisch die Journey an, dass man sagt, okay, man schaut an dem Abend.
00:39:04: Hey, man muss hinzeigen, dass das tief geil ist, dass wir cool sind, dass die Türsteher da sind, sich mit den Gästen unterhalten oder wir beide da sind.
00:39:10: Und die Leute dann greifen und ihren weiterentwickeln, dass sie dann Gäste werden.
00:39:14: Und das ist immer ganz, ganz wichtig.
00:39:15: Also wir suchen uns auch, wenn die Erstis kommen, das klingt mir jetzt, was heißt das?
00:39:20: Wir suchen uns die guten Leute aus, die Big Spender, weil die Studenten, wie gesagt, nicht viel Geld ausgeben.
00:39:25: und mit denen eine gewisse Connections aufbauen und auch mit denen cool sind oder mit denen auch mal saufen.
00:39:29: Ja, aber das ist ja hammer.
00:39:30: ganz kurz, weil ihr betreibt so richtig wissenschaftlich.
00:39:33: Ich als Nicht-Gastrundling, ihr habt den Laden, der läuft eh.
00:39:36: Ja, genau.
00:39:37: Aber da ist ja richtig Brain hinten dran, wie ihr das Ganze strukturiert und sagt, hey, guck mal den ziehe ich mir groß und den ziehe ich mir großen.
00:39:43: Das ist der so.
00:39:44: Der große Unterschied zu den meisten Clubs, die drei bis acht Jahre existieren, einen Club der halt ist.
00:39:49: Ist das nur
00:39:49: von deinem Vater, vom Tom, das Learning?
00:39:50: hat er das so ein bisschen angefangen?
00:39:51: Er
00:39:52: hat das schon gemacht, das ist, glaube ich, mehr.
00:39:54: Mehr Max.
00:39:54: Mehr Max.
00:39:55: Okay.
00:39:56: Das hat mir nur leicht angefangen im Studium, weil ich halt von Unimannheim auch kam und hab damals die Ständen sehr viel aktiver gebunden als früher, weil ich halt direkt gerade so hatte.
00:40:05: Und dann hat er es eigentlich übernommen und wirklich professionellisiert sein.
00:40:08: Also
00:40:08: Stammgast-Game, es sagt, ihr ist euer Ertrags- ...
00:40:11: Auf jeden Fall.
00:40:12: Wenn er das hat, dann sind es siebzig
00:40:13: Prozent, hätte ich nie getippt.
00:40:15: Das heißt, ihr kennt fast jeden, der da unten reinläuft.
00:40:17: Aber jetzt mal die andere Frage, weil wir jetzt die ganze Zeit darüber reden.
00:40:19: Übrigens,
00:40:19: sein Sohn ist mein nächstes Opfer.
00:40:24: Scheiße.
00:40:25: Sehr gut, Karsten.
00:40:30: Ich hab, ich hab, da müssen wir mal überlegen, ob er das schneiden darf.
00:40:33: Fabi weiß ja, dass ihr da seid, ihr seid ja seine Helden, aber ich darf ja gar nicht sagen,
00:40:38: dass dein Ziphanie
00:40:39: geht.
00:40:40: Ich muss dir versprochen, dass ich ihn nicht erwähne.
00:40:41: Ich steh auch sein Mutti-Zettel.
00:40:42: Fabi geht ins Ziphanie.
00:40:43: Äh,
00:40:45: aber jetzt mal von dem Ganzen.
00:40:46: Wie kotzen wir jetzt darüber, wer kommt, bla, bla, bla.
00:40:48: Oben ist jetzt, kann man davon gut leben?
00:40:50: Zu zweit?
00:40:51: Von dem Club?
00:40:52: Jo.
00:40:53: Nein, also...
00:40:54: Was heißt gut leben?
00:40:55: Was fahrt ihr für eine Karre?
00:40:56: Was fahrt ihr für ein Auto?
00:40:57: Obel Corsa.
00:40:59: Was fahrt ihr für ein Auto?
00:41:00: Sorry, wir müssen jetzt hier nicht rumflecken.
00:41:02: Auf jeden Fall, man.
00:41:03: Das ist ja nichts mit Flex.
00:41:04: Nur weil du eine G-Klasse fährst.
00:41:05: Ich
00:41:05: fahre eine G-Klasse, das ist okay.
00:41:06: Was fährst du für ein Auto?
00:41:08: Der Firma gehört ein Bentley.
00:41:10: Ein
00:41:10: Bentley, fand ich, Jungs.
00:41:12: Ein Bentley was?
00:41:13: Ein Continental GT.
00:41:18: Ja, aber man muss wirklich sagen... Geld ist immer schön etc.
00:41:22: Und der Laden läuft auch per se.
00:41:23: Es muss auch sein, wir können auch gut davon leben und es macht auch Spaß.
00:41:27: Was aber ein ganz großer Faktor ist, erzähle ich auch immer jedem, weil immer jeder sagt, das ist alles so toll und alles so schön.
00:41:33: Gastro ist und auch das, was gerade was wir machen mit Nachtleben, wir hatten es ja vorhin in die Übersteckereien.
00:41:38: So ein sensibles Thema.
00:41:40: Sollte jetzt morgen bei uns an der Tür eine Schießerei geben oder eine Messerstecherei, ist von heute auf morgen erst mal ein halbes Jahr kein Umsatz.
00:41:46: Weil die Leute nicht mehr kommen.
00:41:48: hoch sensitiv, auch jetzt heutzutage die Leute gehen weniger fein.
00:41:52: Also wir müssen wirklich dafür viel arbeiten.
00:41:55: Euer Stundenrund ist wahrscheinlich auch wirklich der von wahrscheinlich einem Angestellten in der Sacharbeit, weil ihr so viel arbeitet, ne?
00:42:02: Weil wie viele Stunden habt
00:42:04: ihr?
00:42:04: Wir haben
00:42:06: drei Fluss, aber wenn es runterrecht ist, haben wir dreieinhalb die Tage.
00:42:09: Und
00:42:13: wie viel arbeitet ihr so im Wochendurchschnitt?
00:42:15: Das ist
00:42:17: das
00:42:17: ganze Schlimme ist gar nicht, also wir kommen vielleicht nach zum anderen Thema kommen.
00:42:21: Als wir nur das Tief gemacht haben, ist es überschaubar, weil durch Millen, Millen kann, muss man wirklich sagen, das ist der beste in Struktur machen, Prozesse machen.
00:42:30: Aber
00:42:30: ihr seid ja nicht nur im Tief, ihr habt ja nicht nur das Tief.
00:42:32: Genau, aber jetzt vor der Tiefzeit, da war das relativ entspannt.
00:42:36: Das Ding ist aber, was das Belastende am Tief ist, ist eher... dass du Vierundzwanzig Sieben erreichbar bist.
00:42:43: Und das ist das, was uns auch ausdrückt.
00:42:45: Weil wir so familiär sind, weil wir siebzig bis acht Prozent sind.
00:42:47: Er ruft da einen an, macht's richtig.
00:42:48: Richtig, hat jeder Stammkunde quasi die Handynummer.
00:42:53: Ich hab's
00:42:53: dir nicht mehr hast du nie gegeben.
00:42:55: Tja, deswegen kriegst du auch die Antwort von
00:42:58: meinem Sohn.
00:43:00: Ja,
00:43:00: weil dein Sohn hat sie nur, weil ich nicht mehr vermitteln wollte.
00:43:04: Nein, aber das ist, das muss ich mir sagen, das ist dadurch auch älter werden.
00:43:07: Das merke ich so, das ist das einzige, wo ich sage, das ist für mich auch ein bisschen nicht störend.
00:43:10: Aber es ist schon anstrengend, dass du kriegst, wenn du morgens aufschiehst, hast du dreißig Neujets auf.
00:43:15: Ich bin erst mal eine Stunde, zweieinhalb Stunden mit Chats beantworten.
00:43:19: Ist das
00:43:19: wirklich so?
00:43:19: Weil die alle planen wollen, Samstag kommen, ich mach mir ein Tisch, ich bringe einen mit Max hier, Max
00:43:24: da.
00:43:24: Also ich hab, wir haben gerade geguckt, die Tage mal, witzigerweise.
00:43:28: Also ich glaub, ich hab in den letzten fünf Jahren eineinhalb Millionen gesendete Nachrichten.
00:43:35: Das ist also...
00:43:36: Ja, bei
00:43:38: WhatsApp.
00:43:40: Nein, aber das ist die viele Arbeit.
00:43:43: Also die Stammkundenpflege, erreichbar sein, aber auch cool sein oder den Leuten auch einen Nachgang zu erklären, hey, du bist heute nicht reinkommen wegen dem.
00:43:51: Wir müssen viel mehr erklären.
00:43:52: Wenn wir in einem random Club, wo wir die Leute nicht kennen oder wenn er dann so jetzt nicht reinkommt, dann würde ich sagen, hey, Karsten, du hast Schreitweiß, dein Sohn hatte keinen Hemd oder Polo an.
00:44:00: Das ging heute einfach abend nicht.
00:44:02: Oder er war rot recht, weil er voll war.
00:44:04: Was er nie war.
00:44:06: Wir
00:44:06: wollten ja raushalten.
00:44:07: Nein, aber das sind die Punkte, die du auch dann hast, wo du dich dann auch gegenüber manchmal die Eltern rechtfertigen musst, weil die Eltern die Kinder vorbeischicken oder mal einen Stammkunde, der seit wirklich zehn Jahren kommt, mal nicht reinkommt.
00:44:17: Dann trist du dich mit dem auf den Kaffee.
00:44:19: Es ist ein People-Game.
00:44:20: Es ist ein krasses People-Game, was wir eben im Tisch machen.
00:44:23: Und deswegen läuft es aber auch so gut bei uns gegenüber anderen Clubs.
00:44:26: Allnachts Clubsterben momentan.
00:44:28: Das ist ein Riesending.
00:44:28: Und unser Vorteil ist das persönliche, bloß, dass wir so klein sind.
00:44:32: Aber wie macht ihr das zeitlich?
00:44:33: Ich meine, ihr Arbeit, du hast der letzte Zeit, also halb fünf, fünf, sechs Uhr.
00:44:36: Was macht ihr zum sechs oder so, ne?
00:44:38: Fünf,
00:44:38: sechs.
00:44:39: Aber das heißt, ihr habt ja dann diese drei Tage.
00:44:42: Also seid ihr ja wahrscheinlich bis zum Ende da, Morales?
00:44:44: Nein, ihr geht schon früher.
00:44:46: Nee, mittlerweile, also.
00:44:48: Im Notfall sind wir immer da, wenn jemand krank ist und sonst niemand kann.
00:44:51: Aber ihr macht
00:44:51: nicht bis fünf Uhr bis der letzte Besoffene rausgekehrt.
00:44:53: Das passiert auch mal, aber im Normalfall haben wir, wir haben eine Serviceleitung, die jetzt aber halt leider krank ist zum Beispiel.
00:44:58: Dann frage
00:44:58: ich mich gerade, warum ihr beide an meinem Geburtstag um zehn gehen musstet.
00:45:02: Das ist nochmal ein anderes Thema.
00:45:04: Weil wir nicht so reich sind und uns zwei Autos leisten können, deswegen hat mir nur ein Auto und deswegen mit einem Auto hingefahren.
00:45:08: Stimmt,
00:45:08: für mein Geburtstag zu meinem dreißigsten wären dreißig Euro zu viel verlangt, dass einer mal im Taxi fährt.
00:45:13: Danke nochmal.
00:45:14: Das
00:45:15: ist
00:45:16: ein anderes Thema, das wir an nächstes Mal besprechen könnten in Part zwei.
00:45:21: Aber ich glaube, dass wir
00:45:22: es auf Papier haben.
00:45:23: Ein
00:45:24: Anführzeichen humane Zeit, das nur drei Tage sind.
00:45:26: Also da ist ja noch Zeit für Privatleben, weil das denke ich mir immer.
00:45:29: Gastronom, ich bin ja gelernter Tellerwäscher, dieses bis spätabends zu arbeiten.
00:45:34: Damals ja noch sechs Tage, fünf Tage die Woche.
00:45:36: Du hast ja ein anderes... soziales Umfeld, weil du ja dann frei hast, wenn alle anderen arbeiten und du natürlich morgens länger schlafen musst, das ist ja ein komplett anderes Leben.
00:45:45: Und wie gesagt, die Nacht, die kennt sich ja auch selber.
00:45:47: Und
00:45:47: die haben auch noch ein Bürojob, ne?
00:45:49: Von Montag bis Donnerstag.
00:45:51: Also
00:45:52: die haben ja alles zu tun, das machen die ja alles selbst.
00:45:53: Also
00:45:54: deswegen, wir
00:45:54: haben uns, was nur Steffen hier angeht, hat mir uns sehr gut eingependelt.
00:45:57: Wir haben unsere Bürozeiten auf die Nachtzeit angebracht.
00:45:59: Also keiner von uns geht unter der Woche um zwölf Schlafen oder um elf, sondern wir sind zwei, drei ins Bett.
00:46:03: Wir stehen meistens zwischen zehn und elf auf, um einfach nicht diese Schicht dabei zu haben.
00:46:07: sondern ein relativ konstantes Rhythmus.
00:46:09: Du hast ein eigenes Chatleg, in dem du lebst, oder eine eigene Timezone.
00:46:12: Genau,
00:46:12: richtig.
00:46:13: Der Wechsel ist ja das Problem gesundheitlich.
00:46:15: Nicht, dass man nachts wach ist.
00:46:17: Ich schlafe halt unsere Sieben bis acht Stunden, aber halt einfach später.
00:46:21: Also, Keiter zwingt mich ja, um acht im Büro zu sein.
00:46:23: Und was macht ihr noch neben dem Tiffani?
00:46:25: Also, Tiffani kann man schon gut leben, aber was macht ihr noch?
00:46:28: Genau, jetzt haben wir mit einem Dritten zusammen, haben wir... Wer ist
00:46:34: der Dritte?
00:46:34: Ashkan Nachmut.
00:46:36: Auch ein Gastronom aus Mannheim.
00:46:37: Der ist seit mindestens drei Jahren Gastronomie.
00:46:39: Was macht der?
00:46:40: Was hat er für ein Restaurant?
00:46:41: Aktuell
00:46:41: hat er die Küche der Onkel Otto-Bar-Falzliebe.
00:46:46: Aber Falzliebe kennt gar
00:46:47: alles in Mannheim, ne?
00:46:48: Ja,
00:46:49: zwei Lieben.
00:46:50: Und was hat der das?
00:46:51: Früher ist Koi gemacht.
00:46:52: Ja, aber das hat er nicht selber aufgebaut.
00:46:53: Das hat er nur aufgebaut.
00:46:55: Das
00:46:57: kommt drauf an, welcher Laden.
00:46:58: Onkel Otto-Bar gibt es schon ein bisschen länger?
00:47:00: Ja, die hat das Beispiel übernommen.
00:47:02: Die Küche
00:47:02: hat er selbst gemacht.
00:47:03: Okay.
00:47:05: Läuft
00:47:05: das noch irgendwie autobar?
00:47:06: Fünf Jahre hat das jetzt.
00:47:09: Also man muss dazu sagen, der der Ashkan ist einer, deswegen ist die Konstruktion auch sehr gut, ist einer, der sehr gut ist im Konzept zu entwickeln.
00:47:19: Der versteht, wie Küche funktioniert, was zum Beispiel Mila und ich ja gar nicht wissen, wie eine Küche funktioniert.
00:47:24: Ich esse nicht mal Gemüse, deswegen ist es relativ schwierig.
00:47:28: Doch nicht, Max Stroh.
00:47:29: Nee, siehst du?
00:47:30: Doch, doch nicht der Halbbruder.
00:47:32: Und er ist halt ein alter Hase in dem Business.
00:47:36: Also der hat schon Q-Sex, Q-Sieben entwickelt.
00:47:38: Der hat einen Sternenladen, Emma Wolff hat der großgezogen.
00:47:41: Also er ist, der stand jetzt eigentlich noch größer oder jetzt natürlich immer noch der größte Gastronom in Mannheim.
00:47:48: Ja, und mit dem haben wir die Engelhorn Gastronomie übernommen.
00:47:51: Wie viele
00:47:52: Restaurants sind das?
00:47:52: Gute Restaurants übernommen, alle.
00:47:54: Faces, Le Corage und Dachgarten und die Tomi-Bahn.
00:47:58: Aber das Opus fünf nicht.
00:48:00: Nee, das nicht.
00:48:00: Wie groß
00:48:01: ist das, was ihr da übernommen habt?
00:48:02: Von wie vielen Personenplätzen sprechen wir da?
00:48:04: Personen, sechzig, sechzig, hundertzwanzig plus hundert.
00:48:10: Restaurantplätze, dreieinfünfzig, Restaurantplätze.
00:48:12: Sechzig?
00:48:13: Sechzig, Face ist sechzig, hundertzwanzig.
00:48:15: Mit draußen
00:48:16: sind es auch mehr im Face.
00:48:17: Ja.
00:48:18: Und was macht ihr da für ein Konzept rein?
00:48:19: Wisst ihr das schon?
00:48:20: Können wir das schon sagen?
00:48:22: Ja, nein.
00:48:24: Okay.
00:48:25: Wenn's noch Investoren braucht, ne?
00:48:27: Wir wollen unbedingt unseren eigenen Platz in unserem eigenen Restaurant haben.
00:48:30: Ich will ein Chefstable.
00:48:31: Für
00:48:31: zehn Tausend Euro gibt's ein Plakette am Tisch.
00:48:33: Ehrlich?
00:48:34: Nimm mich zwei.
00:48:36: Äh, pack... Pack da so'n Zawander, zwei über Einschritte-Wilz-Erklärung.
00:48:40: Haben wir's
00:48:40: auf Video?
00:48:44: Super,
00:48:44: der Umbau ist drin.
00:48:45: Wenn
00:48:48: ihr mit den zwanziger Umbauern könnt...
00:48:49: Ich habe gesagt, sehr schön.
00:48:51: Tisch-Umbau,
00:48:51: Tisch-Umbau.
00:48:53: Man könnte doch noch nicht sagen, aber das heißt, ihr bleibt der Gastro-Zähne treu, weil eigentlich... Wir können
00:48:57: schon sagen, aber nur zum Teil... Wir haben die Läden nicht übernommen, genau zu weit das zu machen, wie es ist.
00:49:03: Es lief nicht optimal, das ist ganz öffentlich bekannt auch.
00:49:07: Da ist halt ja nichts passiert, weil einfach auch nichts niemand wirklich drum gekümmert hat.
00:49:11: Und da kam er halt mit Fabian Englorn zusammen.
00:49:13: Er hat quasi jemanden gesucht, der wieder mehr Liebe reinsteckt und sich aktiv drum bemüht.
00:49:18: Wir haben etwas gesucht, um uns zu erweitern, um einfach auch noch andere Visionen, die wir haben, auszuleben, weil Stephanie ist schön und gut.
00:49:24: Was habt ihr denn für Visionen?
00:49:27: Kommen wir gleich kurz zu.
00:49:29: Stephanie ist schön und gut, aber ihr wollt schon immer mehr machen.
00:49:32: Also ich sowohl, weil ich halt mehr machen wollte, als einfach nur den Club von meinem Vater weiterzuführen und eher weil er auch einfach bockereich werden.
00:49:38: Ja, genau.
00:49:38: Du willst reich werden in der Milie?
00:49:40: Was will der?
00:49:40: Der
00:49:40: ist reich.
00:49:41: Selbst der Füllung nimmt man das.
00:49:42: Der ist reich.
00:49:42: Ja, alles relativ, Max.
00:49:44: Alles relativ.
00:49:45: Aber was ich krass finde, ganz kurz, mein, ihr seid ja schlau wie schlimm für das, merkt man, dass ihr echt was drauf habt, ja.
00:49:50: Also wenn ihr beide studiert, was ihr hier erzählt, dann merkt man, da ist richtig auch eine Strategie hinten dran.
00:49:55: Da würde ich jetzt denken, ihr macht jetzt alles außer noch mal Gastro, sondern, sagen wir mal, das ist ja auch, ihr habt ja so viel, ich würde sagen auch so... Erfahrung in Personalführung, strukturieren von Prozessen.
00:50:05: Ob man das sich auf was anderes draufsetzen
00:50:06: kann?
00:50:07: Ja, könnte man.
00:50:08: Wir haben lange, wir haben zwei Jahre mehr oder weniger überlegt, was wir konkret machen wollen.
00:50:12: Und ich glaube, jeder von uns hat vielleicht seine einen Gründe.
00:50:14: Ich sage mal kurz meinen.
00:50:17: Ganz simpel.
00:50:18: Ich bin jemand, der gerne Menschen begeistert.
00:50:22: Ich schaffe gerne Erlebnisse für Menschen.
00:50:24: Ich wäre eigentlich gerne sowas.
00:50:26: Ich wäre gerne Popstar geworden oder
00:50:28: so.
00:50:30: Ja,
00:50:30: ich wäre gerne Bullpen.
00:50:32: Kannst du so krasse Moves dazu?
00:50:33: Das
00:50:33: ist
00:50:33: das ganze Problem.
00:50:35: Ich kann tanzen, aber darum geht es nicht.
00:50:36: Ich kann
00:50:37: gar nicht tanzen.
00:50:38: Ehrlich, Bruder.
00:50:41: Ja, ja, stimmt.
00:50:43: Max Drohe und einer von den Ehrlich Brothers in einem Podcast.
00:50:46: Über ihn Max Drohe und da einen Ehrlich Brothers.
00:50:49: Was wir hier haben.
00:50:50: Das war eigentlich so vom Gerakter her.
00:50:51: Ich kenne ihn immer geil.
00:50:52: Aber ehrlich gesagt, ich kann nichts, was Leute so gut begeistert haben, dass das sich damit wirklich erfolgreich werden könnte.
00:50:58: Und deswegen bin ich jetzt der Mann hinter den Kulissen, der es schafft, dass andere Leute begeistern.
00:51:02: Ob das jetzt unsere Details sind mit der Musik, wo die Leute sich in den Arm liegen und Spaß dabei haben?
00:51:06: Was?
00:51:06: Diese Begeisterung und dieses Zusammenkommen ist das, was mir in Tiffany die Erfüllung gibt, sagen wir jetzt einfach mal.
00:51:12: Und jetzt, wenn wir halt neue Konzepte machen, die Leute begeistern, wo Leute dafür vielleicht auch extra aus Frankfurt irgendwann hierher fahren, weil das ist definitiv unser Ziel, dass wir wirklich überregional was erreichen wollen
00:51:22: und Leute
00:51:23: einen schönen Abend bereiten wollen mit Atmosphäre und Stil, dann ist es etwas, was mir dann was gibt, weil wir Hauptverantwortliche sind, dass das funktioniert.
00:51:31: Auch wenn ich nicht derjenige bin, der aktiv die Bereitschaft auslöst.
00:51:34: Ist dann auch.
00:51:34: die Idee ist immer so eine Art Package-Stil, Event-Erlebnis daraus zu machen.
00:51:37: Die gehen erst essen im, im, eurem Restaurant, wie es immer dann heißt und danach noch in Glitzerkeller oder irgendwas, oder vor allem auch an die Bar.
00:51:43: Das heißt, ihr holt den einmal komplett ab.
00:51:46: Jetzt sehen wir von richtig genau.
00:51:47: Ähm,
00:51:47: natürlich, also... Konzept haben wir ja vorhin schon im Vorgespräch gehabt, dass wir ja natürlich in einem halben Jahr den Part zwei machen und sagen, wie es anstatt uns gewohnt ist.
00:51:55: Kein Spaß, ähm...
00:51:56: Ah, ihr ladet euch noch mal selbst den Podcast ein.
00:51:57: Natürlich,
00:51:58: klar.
00:51:58: Ich finde
00:51:58: es gut.
00:51:59: Wir treten
00:51:59: den Klitzerkiller.
00:52:00: Wir machen
00:52:00: das aber an den zwanzigtausend Euro-Tisch im neuen Konzept.
00:52:04: Oh ja.
00:52:04: Das sind ja zwei Tische.
00:52:05: Zwei mal zehn.
00:52:05: Aber
00:52:06: dieser Tisch darf nur von uns besessen werden.
00:52:09: Ja, genau, super.
00:52:09: Das können wir machen.
00:52:10: Geht
00:52:10: rein die Plakete gerne im Tiefen an die.
00:52:11: Ja.
00:52:11: Kriegen wir, der gibt's für einen Fünfer.
00:52:15: Geschäfte werden Podcasts, geiles Ding.
00:52:16: Fünf K, ja.
00:52:17: Also
00:52:18: nee, ich
00:52:19: bin jetzt ruhig.
00:52:19: Die kommt dann
00:52:20: auf die Unterseite vom Klo-Deckel.
00:52:24: Ja, genau.
00:52:24: Vielleicht
00:52:25: kann man's auf einem Spiegel drauf machen, das sehen viele in deinem Spaß.
00:52:28: Was?
00:52:28: Nein,
00:52:29: ich spreche
00:52:30: davon viel.
00:52:31: Nein, aber natürlich ist es, ich hab's ja vorhin schon erwähnt.
00:52:35: Das Nachtleben wird schwieriger, bei uns läuft es noch und es soll auch noch weiterlaufen, weil wir das Nachtleben lieben, wir lieben den Club und wir wollen noch hundert werden.
00:52:44: Dementsprechend müssen wir andere Weichen stellen und das hat natürlich perfekt gepasst von der Philosophie, vom Engelhorn, Familienunternehmen, wir Familienunternehmen.
00:52:53: Das Niveau ist gleich, heißt, die Konzepte, die wir da etablieren werden, werden auch Konzepte sein, die auf jeden Fall zu uns passen.
00:53:00: Heißt, wenn ich da eine Firmenfeier ... ... Verkaufe ... ... im Dezember nächstes Jahr ... ... machen wir auch gleich.
00:53:06: Ich
00:53:06: bin gerade am Plan.
00:53:07: Ja, genau.
00:53:07: Dann können
00:53:08: wir wirklich planen,
00:53:10: ja.
00:53:10: Ist natürlich der Plan, ... ... diesen kompletten Value zu haben.
00:53:13: Heißt, hey, ich mach dieses Familiäre ... ... oder dieses Konzept, was wir da machen, ... ... fange ich im Engelhorn an.
00:53:18: Ihr habt da Spaß.
00:53:20: Und könnt natürlich dann später auch dann noch ins Tiffany gehen, ... ... wo ich sage, ich kann theoretisch doppelt verkaufen.
00:53:25: Heißt, entweder kommt ihr zu uns danach im Tiff ... ... oder ich kann sagen, hey, wir mieten ein Schattel, ... ... geht danach in die Onkelautobahn.
00:53:31: ... diese Symbiose, die du hast, ist natürlich perfekt, ... ... weil du natürlich diesen Kundenstamm ... ... generell erstens noch erweitern kannst ... ... durch das Daily Business ... ... und halt durchs Nachtleben.
00:53:40: Und wir haben jetzt schon eine Bubble, ... ... die bei uns da ist ... ... und somit kannst du noch ein bisschen mehr ... ... Leute erreichen, wenn du da drüber ... ... die Dachmarke bildest und sagst, ... ... okay, komm ... ... mein Chintonic im Tief schmeckt genauso gut ... ... wie in unserem neuen Konzept.
00:53:52: Klar kannst du vom Verkauf, ... ... vom Essen von den verschiedenen Niveaus ... ... natürlich ein bisschen schwanken, heißt ... ... du hast vielleicht Casual Fine Dining ... ... oder du hast halt ... ... normales Essen praktisch in dem Sinne, ... ... aber trotzdem auf dem Niveau und auf der Qualität, ... ... was du erwartest.
00:54:07: Und das ist das, was du ... ... wo du jeden bisschen mit abfrischt hast.
00:54:09: Wenn du gut da
00:54:09: eher ... ... ein siebzig Prozent Stammkunden habt, ... ... und jeder eurer Handynummer habt, ... ... habt ihr umgedreht ja auch die Handynummer ... ... von euren tollen Gästen.
00:54:16: Das heißt, wenn ihr dann sagt, ... ... wir machen hier ein paar Restaurants auf, ... ... habt ihr natürlich auch leicht, ... ... die Leute zu kontaktieren, ... ... und dann kommt doch mal vorbei, ... ... wir machen hier ein Opening ... ... oder sonst irgendwas, ja.
00:54:23: Das heißt, das sind natürlich ... ... brutal viel Synergien irgendwo.
00:54:26: ...
00:54:26: das auf jeden Fall ... ... ist aber natürlich ... ... in dem Sinne aber auch gepaart, ... ... wo ich gesagt habe, ... ... wir brauchen auch immer Filmen, ... ... wir brauchen jetzt noch nicht ... ... ja, unsere Bubble ist geil ... ... und ja, unsere Bubble hat vielleicht auch ... ... vielleicht ein bisschen mehr Geld ... ... als andere Kundenstämme.
00:54:40: Die will ich auch, ... ... die brauche ich auch, ... ... aber ich möchte natürlich trotzdem ... ... die breite Masse auch dadurch auch kriegen ... ... und sagen, hey, ... ... das ist ja auch wie bei uns, ... ... wir erziehen uns die Gäste ... ... step by step.
00:54:50: Ich habe manche Leute, ... ... die den Trespod einfach nicht verstehen, ... ... also hey, kommst du nächstes Mal, ... ... kommst du rein, dann kommst du an der Seite rein.
00:54:56: Es ist ein Kundenstamm aufbauen, sowohl über die Restaurants, wenn ich die im Restaurant irgendwann hab und sagst, hey, komm dir nach ins Tiff, aber ich freut mich nicht so rein, das kommt sechsmal vorbei, hier ist eine Karte, du kannst verschiedene Spiele mit denen spielen, sei es mit den Firmenfeiern, als auch mit den Privatleuten.
00:55:09: Das heißt, ich kann mich über das Restaurant hochschlafen, wenn ich da erst mal einen guten Tisch im Restaurant mache, dann hab ich vielleicht auch eine Chance, in das Tiefall hier zu kommen.
00:55:14: Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ist auch so.
00:55:18: Aber
00:55:18: die Grundsätze...
00:55:18: Ich muss dann erst mal ein paar mal in euer Restaurant kommen, dann hab auch ich eine große Chance, eben am Tiefall zu kommen.
00:55:22: Aber die Konzepte, die
00:55:23: hätten wir
00:55:24: bisher bestehen.
00:55:25: Na, weil den da guter ist.
00:55:25: wieder sprechen.
00:55:27: Ja, natürlich, du fällst
00:55:28: da durch.
00:55:30: Du fällst uns da durch viel mehr
00:55:32: auf.
00:55:33: Du fällst uns da durch viel mehr auf, aber heißt nicht, du musst bei uns mal erst mal gehen, um bei uns reinzukommen.
00:55:38: Aber es hilft.
00:55:38: Natürlich.
00:55:39: Das ist so wie euer größter Bankkunde.
00:55:42: Der ist natürlich mehr auf die Incentivreise nach Mallorca eingeladen als...
00:55:46: Es ist zu harte Komplenzregulierung.
00:55:48: Wir machen gar nichts.
00:55:50: Wir
00:55:50: können nicht mal für fünf Euro ein Geschenk verschenken.
00:55:52: Wir wollten dieses Jahr an Weihnachten, an alle unsere Kunden, wollten wir ein kleines Geschenk machen.
00:55:58: Einfach Olivenöl.
00:56:00: Oder ein
00:56:00: paar Socken von Jungfüll.
00:56:01: So einen kleinen Korb.
00:56:03: Und wir durften es nicht machen.
00:56:05: Nicht mal fünf Euro dürfen die annehmen.
00:56:07: Das ist echt schade.
00:56:08: Aber wir hätten es gerne gemacht.
00:56:09: Aber
00:56:10: jetzt war eine Frage.
00:56:11: Wir sind ja auch ein bisschen das mit dem Thema Business und Gründung und so weiter unterwegs.
00:56:14: Jetzt haben wir hier zwei wirklich schlaue Gastronomen.
00:56:17: Würdet ihr empfehlen zu sagen, ich habe Bock, in die Gastro zu gehen, ich will da was machen?
00:56:21: Ist das ein Weg, wo man sagt, das ist cool, das macht Spaß, das hat Zukunft?
00:56:25: Oder sagt ihr, das ist wirklich brutalst schwer und unfassbar schwierig umzusetzen?
00:56:30: Wie
00:56:30: der Milian immer schön sagt, es kommt drauf an.
00:56:34: Wenn du eine kleine Pizzateca machen willst, wo du selbst alleine drinstehst und das deine Erfüllung ist und das ein relativ kleinerer Laden ist und du wirklich von morgens abends selbst hinstehst und dann Leute koordinierst und das ... Sag mal gerne, wie eine Pizzateca im Mannheim.
00:56:50: Geiles Ding.
00:56:50: Das ist immer, liebe ich gerne, Familienfützend, Mama, Papa, Sohn.
00:56:54: Ich glaube, wenn du sowas machst, finde ich persönlich auch sehr geil, ist ein cooler Laden.
00:56:59: Die kennen einfach, die kennen wirklich nur neun, neun, neun Prozent wahrscheinlich der Gäste.
00:57:04: Sowas hat Zukunft, sowas familiäres, alles andere, was in die größte Richtung geht.
00:57:10: Problem ist, die Kosten steigen etc.
00:57:12: und das ist das
00:57:13: Konzept, Gastro sagst, du ist kein, nicht zukunftsrechtig.
00:57:17: Doch
00:57:17: ist zukunftsrechtig, aber es kommt drauf an.
00:57:19: Du musst viel, viel mehr wie früher auf die Kosten achten.
00:57:23: Eine markanten Agentur, was die kosten.
00:57:25: Die, die Mindestlohn, was hochgeht.
00:57:28: Stromkosten.
00:57:29: Also das frisst dich immer auf.
00:57:30: Die Mieten, die so hoch sind.
00:57:32: Du musst viel, viel besser kalkulieren wie früher.
00:57:34: Und deswegen, das ist auch unser Ansporn jetzt, was wir durch auch jetzt durch den neuen Gastronomin haben, dass wir dadurch Kosten sparen.
00:57:41: Also wir möchten jetzt durch die mehr Gastronomin, die wir haben, einen Kostcenter aufbauen.
00:57:46: Hey, wir haben jemanden für die Buchhaltung.
00:57:47: Hey, wir haben jemanden für die Veranstaltung.
00:57:48: Hey, wir haben jemanden fürs Marketing.
00:57:50: Dieses Team praktisch sich um unsere Gastronomin einzeln kummern können und dann natürlich langfristig unser Ziel natürlich, Gastronomin dazu zu kaufen und zu sagen, hey, ich setze mein Team drauf.
00:58:00: Wir wissen, wie es läuft.
00:58:01: Mina sagt immer gerne, Sag du, dann sagst du es.
00:58:05: System Gastronomie im Innen- aber Individual Gastronomie nach außen.
00:58:08: Oh,
00:58:09: da merkt man, dass ein Mann haben studiert hat.
00:58:12: Das ist echt krass, aber siehst du auch eine Korrelation dazwischen?
00:58:15: Ich habe jetzt gerade nachgedacht.
00:58:16: Zum Beispiel die Morggruppe in Frankfurt.
00:58:18: Egal, ob es Censacan ist oder ob es Monomie Maxi.
00:58:21: Das sind ja alles Restaurants, wo wir ja auch hingehen und die auch funktionieren.
00:58:25: Aber was die alle gemeinsam haben, sie sind scheiße teuer.
00:58:27: Und sind nur in Frankfurt.
00:58:28: Genau.
00:58:29: Und sind noch in Frankfurt.
00:58:30: Genau.
00:58:30: Siehst du aber auch, dass ihr eine Korrelation seht zwischen Langlebigkeit eines Restaurants beispielsweise und hohem Preissegment?
00:58:40: Oder sagst du, da gibt's gar nichts, was miteinander verbindet?
00:58:42: Bist jetzt nicht, wo da eine Korrelation entklehnen sollte.
00:58:45: Eine der erfolgreichsten Systemlastomiekonzepte aktuell ist die Losteria.
00:58:47: Losteria ist nicht für... Immer
00:58:49: noch, ja.
00:58:50: Überall, die wachsen und wachsen.
00:58:53: Die suchen Standorte und das läuft.
00:58:55: Das ist nicht hochpreisig, wissen wir, glaube ich alle.
00:58:57: Das ist einfach für jedermann gedacht.
00:58:59: Es ist zugänglich.
00:59:01: In Frankfurt kann man sowas machen.
00:59:02: In Frankfurt hat man einfach mehr Geld.
00:59:06: Wobei Mann haben doch auch bestimmte Stadt.
00:59:07: Ja, aber das Ausgefahrheit in Frankfurt ist ein
00:59:09: ganz anderes.
00:59:10: Ja, aber es ist ja interessant, weil Piano hat nicht funktioniert.
00:59:12: Die
00:59:13: sind stehengeblieben.
00:59:14: Die
00:59:14: waren noch, glaube ich, zu aufwändig.
00:59:16: Die
00:59:16: sind selbst von Stellen.
00:59:18: Das war
00:59:18: nicht schwierig.
00:59:19: Du musst da schon klares Konzept haben und ein Freund von mir, der hat ja eine Stehkauskette, sehr gut.
00:59:27: Und dem sein Problem ist, auch die Standorte zu finden.
00:59:29: Wärmung machen?
00:59:30: Na...
00:59:32: Mach weiter.
00:59:32: Ich
00:59:32: frage ihn, ob wir Wärmung machen dürfen.
00:59:34: Ein schwieriges Thema.
00:59:36: Ja, ganz schwieriges Thema.
00:59:39: Nein, aber da weiß ich nur, dass der Problem hat.
00:59:41: wirklich, was heißt Problem, aber der sagt, ich könnte schon erwachsen.
00:59:44: wenn ich mehr Standorte habe, weil der braucht an der Autobahn, na, das ist so ein Familiending.
00:59:49: Wenn du, glaube ich, ein klares Konzept hast, was sich einfach doppeln lässt, dann funktioniert das wie Losteria.
00:59:54: Die sind bekannt für ihre riesen, riesen Pizzen, die sie halt machen, die über den Tellerrand rausschauen.
00:59:58: Jeder, der sich damit aussieht, weiß, Pizza kostet gar nichts, heißt mit der höchste Gewinnspanne.
01:00:02: Das ist ein schlaues Konzept.
01:00:04: Aber generell, es gibt ja auch nur einen Tiffany.
01:00:08: Ja, ich glaube, ihr hätt ja auch mal sagen können, wir gehen irgendwo in Frankfurt, vielleicht der falsche Ort, aber nach Stuttgart oder sonst eben und läuft wahrscheinlich gar nicht, wenn du nicht vor Ort
01:00:15: bist.
01:00:15: Das Rezept ist nicht übertragbar.
01:00:16: Das ist nicht skalierbar.
01:00:17: Das ist skalierbar ist die Wende.
01:00:19: Das ist unsere Skalgrenze.
01:00:21: Fertig.
01:00:22: Der Laden ist nicht übertragbar, weil er nicht von, er lebt von dem Individualismus und von uns als Personengästen.
01:00:29: von der Historie.
01:00:31: Das ist nicht übertragbar.
01:00:32: Das ist
01:00:32: krass, das ist wie der Lieblingsitaliener.
01:00:34: Der kann auch nicht drei Läden aufmachen, weil du willst du Luigi?
01:00:37: Wenn du nicht da ist, dann sag dann, was hast du heute bis jetzt?
01:00:41: Wenn der nicht da ist, dann hast du keinen Bock drauf.
01:00:45: Das Problem ist, die Luigi's dieser Welt sind meistens klassische Gastronomen.
01:00:50: Die sind
01:00:51: meistens klassische Gastronomen, die wirtschaftlich nicht zwangsweise gut aufgestellt sind.
01:00:55: Die von Zahlen nicht unbedingt die beste Ahnung haben.
01:00:58: Und die sind gerade in Corona... auch relativ viel Pleite gegangen und die haben es immer schwerer wegen dem Kostendruck, den wir ja alle spüren irgendwo, ne?
01:01:06: Das ist jetzt nicht... Ja,
01:01:07: gerade was du gesagt hast, also früher klassisch wäre die Restaurants betrieben, ausländische Familien, Mama, Papa in der Küche, oder wenn du heute noch irgendwo in die fränkische Schweiz fährst, also deutsche Restaurants dann noch, aber wo auch die Oma in der Küche ist, wo alles noch extrem billig ist, weil die halt quasi umsonst arbeiten, das stürzt ja quasi weg.
01:01:25: Weil die nächste Generation sagt, meine Frau hat keinen Bock mit mir in der Küche zu stehen.
01:01:29: Du hast als kleiner Junge quasi auch schon im Tiffany gearbeitet.
01:01:33: Das will ja heute keiner mehr.
01:01:34: Also wenn der Vater Gastronom ist, heißt das nicht, dass der Sohn, Schwieger, Sohn, Schwiegertoch da automatisch mitarbeiten.
01:01:39: Hast du früher aber gebraucht.
01:01:41: Einfach um die Kost im Griff zu haben.
01:01:42: Heute musst du alle bezahlen.
01:01:43: Hast einen Mindestlohn.
01:01:45: Da bin ich voll dabei.
01:01:46: Und wie gesagt, Mieten, alles geht hoch.
01:01:48: Auch Einkaufspreise gehen hoch.
01:01:49: Und irgendwann ist es ja so, dass du sagst, Ich muss jetzt so kalkulieren, aber für das Geld kauft mir das Steak keiner mehr ab.
01:01:54: Richtig.
01:01:55: Ja, das ist schwierig.
01:01:57: Wir
01:01:59: sind
01:02:00: wieder alleine auf Marketing, TikToks drehen, was weiß ich, es wird ja immer mehr, dass jetzt dann aber dann, ähm, Ads-Band machen muss für Events, Ads-App.
01:02:08: Also, es ist viel, viel komplexer geworden.
01:02:11: Früher hast du einfach die Türen aufgemacht und es ist jemand gekommen.
01:02:12: Also, wir müssen
01:02:13: doch mehr in die Außenwirkung gehen.
01:02:14: Auf jeden
01:02:14: Fall.
01:02:15: Also wir machen also auch bei uns bei Instagram oder Reels machen oder was weiß ich.
01:02:19: Das ist ein ganz anderes Thema, was ich jetzt mittlerweile beschäftigen muss.
01:02:22: Wie ist der
01:02:24: Resonanz?
01:02:24: Ja.
01:02:26: Das Witzige ist, dass die, also Resonanz generell gut, aber das Witzige ist, dass das, was wir verkaufen, läuft auch am besten auf Instagram.
01:02:33: Das heißt, wenn der Million oder ich vor der Kamera stehen, sind die View-Zahlen höher als würde jetzt random ein Gast oder ein Mitarbeiter oder ein Model dastehen.
01:02:42: Dieses Faminiere wird dann direkt mehr geklickt auch.
01:02:44: Es ist fluch und sägen zugleich, was wir mit dem Tief machen.
01:02:47: Aber
01:02:48: wo seht ihr dann die Zukunft?
01:02:49: Ich meine, es sind ja zwei Faktoren.
01:02:50: Zum einen, die Leute haben mehr Geld und mehr Freizeit.
01:02:52: Overall.
01:02:53: Wir sagten, dass sie mehr Geld haben.
01:02:56: Es verändert sich.
01:02:57: Ja, Löhle sinken, wenn ich das letzte
01:02:58: Mal schaue.
01:02:59: Ja, aber du hast ja diese Erbengeneration.
01:03:00: Es gibt schon ganz viele Leute, junge Leute, die schon über viel Geld verfügen.
01:03:03: Das ist richtig.
01:03:04: Mehr, als es früher war.
01:03:06: Ich
01:03:08: sage, du musst von der Masse gehen.
01:03:09: Leute, sag ich mal, sagt man jetzt mit AI arbeiten weniger und so weiter.
01:03:12: Das heißt, du hast mehr Freizeit.
01:03:14: Haben wir uns auch schon mal überlegt, dass Freizeitinvestments eigentlich für die Zukunft interessant sind, weil die Dinge sind, die du wenig ... anders darstellen kannst.
01:03:23: Das heißt, du müsst eigentlich für Gastro sprechen, aber das Umfeld wird immer schwieriger.
01:03:27: Und was ich heraushört, du musst ja heute als Gastronom wirklich quasi, nicht quasi, du musst betriebswirt sein, du musst Marketing können, du musst was von Buchhaltung verstehen, von Kalkulation verstehen, Einkauf.
01:03:36: Wir sind immer
01:03:36: komplexer.
01:03:37: Wir sind immer komplexer.
01:03:37: Wir sind immer komplexer.
01:03:38: Wir sind immer komplexer.
01:03:38: Wir sind immer komplexer.
01:03:39: Wir sind immer komplexer.
01:03:39: Wir sind immer komplexer.
01:03:40: Wir sind immer komplexer.
01:03:40: Wir
01:03:40: sind immer komplexer.
01:03:41: Wir sind immer komplexer.
01:03:42: Wir sind immer komplexer.
01:03:42: Wir sind immer komplexer.
01:03:43: Wir sind immer komplexer.
01:03:43: Wir sind immer komplexer.
01:03:44: Wir sind immer komplexer.
01:03:44: Wir sind immer komplexer.
01:03:45: Wir sind immer komplexer.
01:03:46: Wir sind immer komplexer.
01:03:46: Wir sind immer komplexer.
01:03:47: Wir sind immer komplexer.
01:03:48: Wir sind immer komplexer
01:03:49: Auf jeden Fall.
01:03:49: Ja, auch mit den gesetzlichen Auflagen.
01:03:51: HACCP, was ist da alles?
01:03:53: Dieser
01:03:53: Spruch, wenn nix wird, wird, wird.
01:03:54: Genau, da
01:03:55: ist nicht mehr Frühjahr.
01:03:56: Wenn ich nix hingekrieg, mach ich ne Kneipe auf.
01:03:58: Kannst da vergessen mehr oder weniger.
01:04:00: Aber das heißt, wo geht das hin?
01:04:01: Gibt's dann irgendwann nur noch ganz wenige Gastronomen, die dann halt überlebt haben, so der Gastrodahwutnissen?
01:04:07: Aber
01:04:07: ist es nicht so, dass der mittelstand auch, also der untere Mittelstand, der kleine Mittelstand auch schwindelt?
01:04:11: Das konsolidiert sich doch alles.
01:04:13: Also gerade kleine, mittelständische Unternehmen.
01:04:17: Ja, aber ich sehe dann jetzt mal, rein theoretisch würde jetzt der Italiener um die Ecke jemanden wegsterben, weil er nicht mehr das Personal kriegt.
01:04:22: Zum Beispiel.
01:04:23: Genau so kriege ich das, diese ganzen familiengeführten Unternehmen.
01:04:26: Du kannst aber heute fast so ein normales Restaurant sage ich mal, ja, so ein Familienrestaurant, nicht mehr betreiben ohne, ich sage jetzt mal billige Arbeitskräfte, als dass die Mutter aushilft, die halt jetzt nicht ihre dreizehn Euronstunde wählen.
01:04:37: Flakativ gesprochen, ja.
01:04:38: So,
01:04:38: also werden die ja irgendwann weggehen oder die Preise so erhöhen, dass es keinen Sinn mehr macht.
01:04:42: da hinzugehen, weil ich mir jetzt nicht mehr leisten kann als Familie, weil die Pizza dann zu teuer ist.
01:04:47: Das wäre ja der eine Trend.
01:04:48: Der andere Trend ist dann der, so wie ihr, dass es über Leben dahin besteht, dass man sich zusammentut, Konzepte entwickelt, die über mein eigenes hinausgehen, also nicht nur Club, sondern auch Restaurant, nicht nur Club und Restaurant, sondern auch zum Beispiel jetzt Onkel-Otto-Bahl, also noch eine Bar dazu und das Ganze zirkulieren lässt, ist das dann der Trend so ein bisschen?
01:05:06: Also der Trend, zumindest in der Gassomie, ist Erlebnisse zu schaffen und nicht nur Produkte zu verkaufen.
01:05:12: Wie man Erlebnisse schafft, ist jetzt mal frei.
01:05:14: Da gibt es verschiedene Ansätze.
01:05:15: Aber auch
01:05:15: da wird es anspruchsvoller.
01:05:16: Aber das ist ein Anspruch.
01:05:19: Wenn man es schafft, das Ausgehen abends, ich gehe eine Pizza essen, nicht nur als eine Pizza, weil die gibt es mittlerweile auch sehr gut, tief gefroren, zum Bestellen für sechs Euro.
01:05:30: Und das, keine Ahnung, Losteria, fünfzehn.
01:05:33: Dann, wenn du diesen Mehrwert bietest, dass das Ausgehen wieder ein Mehrwert bringt, außer die Pizza und das Wasser, was ist zu Hause, beziehungsweise.
01:05:38: Dann kannst du es schaffen, auch weiterhin dort erfolgreich zu sein.
01:05:42: Jeder Laden macht das anders.
01:05:43: Wir bieten in mehrwerbliche Persönlichkeit durch das Familiere, im Tiffany, durch das Aufgehobensein.
01:05:47: Wenn man in die ganzen Hotspots der Welt geht, dann ist der Mehrwert, dass dabei parallel Show ist.
01:05:52: Beispiel Palazzo und Mannheim.
01:05:53: Der Mehrwert ist sicher nicht nur das Essen.
01:05:55: Der Mehrwert ist ein Erlebnis.
01:05:57: Man geht hier um etwas zu erleben und nicht nur um etwas zu essen.
01:06:00: Und diese Erlebnisse sind das, was... Würde ihr
01:06:02: auch Show machen bei euch?
01:06:06: Nee, nicht in diesem Sinne.
01:06:07: Nein.
01:06:08: Aber so dinnerclubmäßig?
01:06:11: Es wird etwas mehr passieren, als dass es nur zum Essen hingeht.
01:06:14: Die Qualität des Essens muss stimmen.
01:06:18: Es ist auch ein sehr großes Problem.
01:06:19: Muss
01:06:20: stimmen, definitiv.
01:06:23: Es sollte definitiv erwartungsgemäß sein.
01:06:26: Weil ich glaube auch, dass Leute mit einem relativ hohen Anspruchort an auch zu euch geben, weil die kennen ja nicht so
01:06:30: viele Sachen.
01:06:31: Das ist das Problem.
01:06:32: Das große Problem ist auch, also ich gehe vielleicht in sechs Restaurants im ganzen Reneckerkreis gerne.
01:06:37: Es gibt
01:06:37: auch nicht so viel Gute.
01:06:40: Meine Top drei Restaurants, jetzt aus dem Bauch heraus, würde ich sagen, neun, fünf, neun, Go-to-Restaurant finde ich immer gut, kocht es eigentlich immer gut.
01:06:47: Ich finde das Doplas sehr gut, ist halt allerdings ein Stern.
01:06:52: Das stimmt so jetzt nicht ganz.
01:06:54: Und was ich immer sehr gut fand, war das Tie For You als mein Imbiss.
01:06:59: Aber das hat leider nachgelassen.
01:07:01: Jetzt sind wir wieder bei dem Thema.
01:07:01: Wo gehe ich jetzt als Imbiss hin?
01:07:03: Ich finde noch das Bap of Home okay.
01:07:05: Aber es ist schwierig, weil dann hast du halt sehr viel mit Tiefkühlware, du hast sehr viel mit... Aber dann sind wir bitte bei dem Thema Kosten.
01:07:14: Kauf mal ein gescheites Stück Fleisch.
01:07:16: Kauf mal gescheite Nudeln.
01:07:18: Du musst ja ausweichen auf diese instant Kacke, die nicht schmeckt.
01:07:21: Und dann musst du irgendwie versuchen, noch was draus zu zaubern, dass du irgendwie Geld damit verdienst.
01:07:25: Aber das Schade ist, das für mich geht ja genuss sehr viel verloren.
01:07:28: Also ich hab wirklich nicht fünf Restaurants, zum Beispiel Piccolo Mall.
01:07:31: Hier, Kostas Meralda auch noch.
01:07:33: Dann war's es aber auch.
01:07:34: Dann wird's eng.
01:07:35: Was sind deine?
01:07:37: Es ist schwierig.
01:07:37: Also meine Lieblingsrestaurants, die sind alle zu.
01:07:40: Ja, er liegt aber daran, dass ich aus einer anderen Generation komme und die Köche jetzt einfach gestorben sind oder liegen haben.
01:07:46: Also es ist traurig aber wahr.
01:07:48: Nein, es ist wirklich genau das Zweite.
01:07:50: Pfeffer und Salz in Virenheim.
01:07:51: Pfeffer
01:07:51: und Salz in Virenheim war eins der besten für die
01:07:53: Libold.
01:07:53: Herr Libold, Gott hab ihn sehr lieg.
01:07:55: Also da habe ich schon ganz früh als kleiner, junger Unternehmer, musste ich immer meine Kunden hinführen, weil die immer da hin wollten.
01:08:02: Und ich habe jedes Mal bei der Rechnung geschwitzt und ich werde nie vergessen, wie der mal zu mir an den Tisch kam mit so einem Servierwegel, ich schien mir den ganzen Kronenjaggs drauf.
01:08:08: Na gemeint, Herr Erddaff, damals gab's noch keine Compliance, da war ich da mit meinen Kunden essen und er meinte, da darf's noch ein Absacker sein.
01:08:14: Und ich war früher immer nur beim Italiener, da ging der immer aufs Haus.
01:08:18: Und ich so ganz groß, klar, machen sie mal vier.
01:08:20: Und da hatte er, und die Schwere ist es wahr, vier Kondack eingeschenkt, pro Kondack hundertfünfzig Mark.
01:08:25: Das wären heute wahrscheinlich dreihundert Euro, wenn man das mal umrechnet.
01:08:30: O-Konn-Jagd.
01:08:30: Das war so aus der Makten, um so irgendeinem Gewächs.
01:08:33: Ich hatte keine
01:08:34: Ahnung.
01:08:35: Ich bin
01:08:35: danach, ich habe nichts anmerken lassen, habe dann die Rechnung bezahlt, habe dann kurz auf den Klub ich übergeben, bin dann wieder reingekommen.
01:08:41: Dann habe ich einen Tag später mit ihm gesprochen und dann haben sie mir eingefallen, wenn ich mit Kunden da bin.
01:08:46: Also bei dreißig Mark hört das Spaß auf.
01:08:49: Ich kann ja nicht sagen, der ist zu treu, ja.
01:08:51: Und da hat er mich, das war so mein Learning, da hat er mich über den Tisch gezogen.
01:08:53: Aber an sich war das ein geiles Restaurant, dann das Schwarn in Lauch, da habe ich meine Hochzeit auch, also meine Standsamtlich gefeiert, kennt wahrscheinlich kaum einer.
01:09:01: Und aktuell... Ich hab immer noch die gleiche, ja.
01:09:05: Das ist auch die Mutter von meinem Sohn.
01:09:08: Deswegen sieht er so gut aus.
01:09:11: Gesamtkonzept, das passt irgendwie.
01:09:13: Ich bin das schwarze Schaf.
01:09:16: Hier in der Gegend brutal schwierig, neun, fünf, neun, klar, bin ich dabei, gehört einem Freund von mir.
01:09:22: Ansonsten auch im Mannheim.
01:09:24: Cesarino hört auf, Akademie hört auf.
01:09:27: Ja, was ich noch schön finde, ist Akropolis hier, Mann.
01:09:30: Ich finde es super, super, geiler Klisch.
01:09:32: Kann man hingehen.
01:09:34: Kann man hingehen.
01:09:36: Ich muss Werbung machen.
01:09:36: Ich war gerade eben das Menü für die Geburtstagsfeier meiner Frau-Probe-Essen beim Katerer.
01:09:42: In Östringen, Palmeri.
01:09:44: Joe Palmeri.
01:09:45: Klasse Tür.
01:09:46: Mega.
01:09:47: Ich hab's
01:09:47: nicht geglaubt.
01:09:48: Gott, war das lecker.
01:09:49: Ohne Scheiß, ich dachte Max Stroh gekrocht persönlich.
01:09:51: Was
01:09:51: sind eure Top-Restaurants?
01:09:53: Also jetzt würde ich mal sagen, wir finden jetzt mal irgendwann zu einem Abschluss, weil wir haben ja auch noch eine zweite Folge.
01:09:56: Ja gut.
01:09:57: Ich würde gerne... Aber ich würde
01:09:58: kurz sagen, Costa finde ich auch mega.
01:09:59: Costa ist super,
01:10:00: ja.
01:10:00: Was sind eure
01:10:01: als Gastronom, eure zwei, drei Clubs, die euch in den Kopf kommen?
01:10:06: Und Deutschlandwald?
01:10:07: Nee, die Clubs jetzt erst mal, ich bleib erst mal in der Restaurant.
01:10:09: Akropolis, beste Monat, liebe ich... Kannst
01:10:11: Deutschlandwald sagen, gerne.
01:10:13: Also...
01:10:14: Sensor kam nicht ganz geil, Akropolis nicht ganz geil, dann bleiben wir beim Familiengeführten, da habe ich immer noch Vino, Pizzateca, mag ich einfach gerne.
01:10:20: Mannheim hier, okay.
01:10:21: Und du?
01:10:22: Ich hab... Was?
01:10:23: Baoli willste sagen, wahrscheinlich kannste sagen, kannste
01:10:25: sagen, kannste sagen, kannste sagen, kannst du sagen, kannst du
01:10:27: sagen, kannst du sagen, kannst
01:10:29: du sagen, kannst du sagen,
01:10:30: kannst du
01:10:31: sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst
01:10:32: du sagen, kannst du sagen, kannst
01:10:33: du sagen, kannst du sagen,
01:10:33: kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst du sagen, kannst
01:10:42: du sagen, kannst du sagen, kannst
01:10:43: du sagen, kannst.
01:10:44: Das
01:10:45: war schön.
01:10:45: Ja, da läufst du direkt, musst du aufpassen, dass du dich in den Hafen runter purzelt, wenn du rausläufst.
01:10:50: Das
01:10:50: ist der Eingang und der Ausgang von Baol ist direkt an der Hafenkante, nur eine kleine Straße dazwischen.
01:10:55: Ach du,
01:10:56: erzähl mal, ganz ehrlich, da hat er alles... Kommt
01:10:58: da grad aus Dubai, ne?
01:10:59: Ja, ja, genau.
01:10:59: Ja, weil ich
01:11:01: was
01:11:04: kann.
01:11:04: Ja, das
01:11:05: war auch das... Ganz kurze Exkurs.
01:11:07: Wir werden ja jetzt schon, also sagen wir mal, wir sind viral gegangen mit einem Video auf TikTok.
01:11:11: Wirklich viral gegangen, zweitausend Klicks innerhalb von zwei Stunden.
01:11:15: Wo der Karsten sagt, er gibt all seinen Mitarbeitern fünfhundert Euro mehr und nur einer kriegt tausend und alle hassen dann den Karsten.
01:11:22: So.
01:11:23: Und also, das muss ich schon sagen, wir werden ja generell schon als reiche Schnösel dargestellt, was ja überhaupt nicht stimmt.
01:11:28: Sagt er mit der Rolex am Handgelenk?
01:11:30: Ja, hab ich keine
01:11:31: Uhr.
01:11:32: Ich hab
01:11:32: keine.
01:11:33: Ich hab ne
01:11:33: Apple Watch an.
01:11:33: Guck
01:11:34: mal hier, da startet der Kopf
01:11:35: ohne Uhr.
01:11:37: Lange Rede kurzer Sinn, es ist nichts Schlimmes daran, Geld zu verdienen.
01:11:40: Es ist wichtig, das mit seinen Liebsten und der Welt zu teilen und gucken, dass die Welt ein besserer Ort wird.
01:11:45: Und wir finden auch mit unseren Stiftungsplänen damit einen Weg.
01:11:48: Das heißt, man muss uns nicht immer nur häten, weil wir Geld verdienen.
01:11:51: Alles gut.
01:11:52: Mir fehlt noch das dritte Restaurant, da habe ich es nicht gehört.
01:11:54: Akropolis, dann Cannes und?
01:11:57: Das war, wir waren, ich habe nicht so die
01:12:00: Tüte.
01:12:00: Du ist nicht so gerne.
01:12:01: Doch,
01:12:01: ich saue oft, aber... Du schiehst
01:12:02: immer vielleicht was für ein Paris.
01:12:04: Ah, New York, Haus raus, Miami.
01:12:06: Paris ist eine Wohnung und die wollen mir was über Reichtum erzählen.
01:12:09: Ja.
01:12:11: Ich
01:12:11: bin der
01:12:11: ärmste hier in der Wohnung.
01:12:13: Paris ist schwierig zu essen, finde ich.
01:12:15: Ich muss mich gut auskennen.
01:12:16: Was?
01:12:17: Ja, weil ich musste finden.
01:12:18: Ja, aber da läufst du in jede Ecke und du fällst immer hin.
01:12:20: Wir müssen
01:12:20: jetzt mal zum Abschluss kommen.
01:12:21: Ich will jetzt das letzte Restaurant wissen.
01:12:23: Was ist das letzte Restaurant?
01:12:25: Ich gehe so oft essen, weil wir keine Zeit zu kochen haben, muss ich ganz ehrlich sagen.
01:12:30: Da gibt es nicht.
01:12:31: Ja, aber alles andere, gutes Essen gibt es überall, die Erlebnisse sind es für mich.
01:12:35: Ich bleib beim Oli und ich brauche keine Top-Drei.
01:12:38: Es ist was.
01:12:39: Ja, das war das Erlebnis.
01:12:42: Das war
01:12:42: das Erlebnis.
01:12:43: Ja, das war die Kombination.
01:12:44: Okay, kann ich ja sagen, ich komme von dir, Gruß von Milan, nein?
01:12:46: Ja, ich kenne ihn an,
01:12:48: natürlich.
01:12:48: Ja, ja, ja, glaub ich schon.
01:12:50: Ich
01:12:50: meine, wir empfangen es da mal rechts und flott.
01:12:53: Ich meine, die hielt sein Foto auch links in der Wand drängen.
01:12:56: Wie er gerade mit der Fährs an den Umtritt.
01:12:58: Oh
01:12:59: Gott.
01:13:00: Okay, zum Abschluss, dass wir jetzt ein Auto finden.
01:13:04: Einmal danke, dass ihr da gewesen seid.
01:13:06: Ja, war
01:13:06: mega.
01:13:06: Was?
01:13:07: Also ich
01:13:07: hätte noch drei Stunden quasseln können, aber wir haben diese billige Chips, die sind jetzt in zwei Minuten
01:13:10: zu Ende.
01:13:11: Nein, wir haben alles gefixt.
01:13:12: Wir könnten auch noch vier Stunden machen.
01:13:13: Aber das Thema ist, wir müssen ja auch unsere Hörer erziehen daran, jetzt erst mal, dass sie eine Stunde von uns genervt werden.
01:13:19: Wenn wir das Ganze jetzt übertreiben und immer mit vier Stunden Podcast kommen, am Anfang schon ohne bekannt zu sein, sagen die alle keinen Bock.
01:13:25: Wir werden den nächsten Podcast dreieinhalb Stunden machen.
01:13:29: Ja, wenn Sie sich zusammenfassen,
01:13:32: lass ich sagen, das Tift ist sicher.
01:13:33: Ja.
01:13:33: Das
01:13:33: Tiff ist sicher.
01:13:35: Karsten kriegt zwei Tische im Engelhorn für zwanzig K, haben wir fertig gemacht.
01:13:38: Mit Plakette.
01:13:39: Mit Plakette?
01:13:40: Auf Klo auch?
01:13:41: Easy.
01:13:41: Das kriegt es noch.
01:13:42: Das ist schmankerl
01:13:43: und top.
01:13:44: Und drittens,
01:13:45: es gibt noch ein paar zwei, wenn die Restaurants wieder aufkommen.
01:13:48: Und was würde ihr jetzt gerne noch den Leuten sagen, die noch nicht euer Konzept kennen, wie würdet ihr jetzt sagen, kommt her in zwei, drei Sätzen und vor allen Dingen auch, was passiert im Engelhorn, der Gastronomie, wie würdet ihr die da jetzt daher ... quasi hinmotivieren?
01:14:02: Noch gibt es nichts zu motivieren im Engelhorn.
01:14:04: Die neuen Konzepte sind noch nicht da und es dauert.
01:14:06: Es wird im Laufe des nächsten Jahres passieren.
01:14:08: Dann können wir darüber reden bis dahin.
01:14:10: Es ist auch noch nicht final definiert.
01:14:12: In Symphony da kann man sagen, wenn du eine familiäre, sichere, angenehme Atmosphäre möchtest, wo du dich entspannen kannst, wo du abschalten kannst, wo du die Leute triffst, die, keine Ahnung, Gleichgesinnte von dir in jeglicher Hinsicht.
01:14:29: Dann bist du bei uns richtig, solange du dich respektvoll und...
01:14:35: Und du musst die Tür schaffen.
01:14:36: Und die Mühe
01:14:37: gibst du.
01:14:37: Die Mühe gibst du.
01:14:38: Ja, die Mühe gibst du.
01:14:39: Der Respekt vom Laden.
01:14:41: Wir geben uns... Genau, der Dresscode ist relativ simpel.
01:14:43: Wir geben uns Mühe, also erwarten wir auch, dass ihr euch Mühe gebt.
01:14:47: Wenn du so darst, als ob du halt gerade das nächste Best übergeschmissen hast, schwierig, kommen einfach so an, als dass wir sehen, dass du dir Mühe geben hast, bei uns in den Laden reinzukommen, dann kommst du auch rein.
01:14:57: Cool, finde ich super.
01:14:58: Kommt
01:14:58: alle ins Tiffany, Leute.
01:15:00: Aber zieht euch gut an.
01:15:02: Keine Hämte mit farbischen Knöpfen.
01:15:04: Dein letzter Spruch
01:15:10: noch?
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